Home Deutschland DEL Krefeld Pinguine Krefelds Christian Kretschmann: „Mit einem Tor Auswärts gewinnst du so ein Spiel nicht“ – Selber Wölfe melden sich gegen Krefeld zurück
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Krefelds Christian Kretschmann: „Mit einem Tor Auswärts gewinnst du so ein Spiel nicht“ – Selber Wölfe melden sich gegen Krefeld zurück

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© Mario Wiedel Standortfotograf
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Selb. (PM Wölfe) Die Selber Wölfe zeigen gegen die Pinguine aus Krefeld die erhoffte Reaktion auf den Negativlauf der vergangenen Wochen.

Von Beginn an war den Wölfen anzumerken, dass sie diese Partie unbedingt für sich entscheiden möchten. Kampf, Leidenschaft und Einstellung stimmten an diesem Tag und am Ende belohnten sich das Team mit diesen wichtigen drei Punkten. Vor dem letzten Auswärtsspiel in Regensburg, können die Wölfe aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nur noch theoretisch den zehnten Platz erreichen. Das Heimrecht in den möglichen Playdowns ist den Wölfen aber schon einmal sicher.

Wölfe mit viel Aufwand

Die Selber Wölfe kamen entschlossen aus der Kabine und schnürten die Pinguine vor allem in der Anfangsphase in deren Drittel ein. Von Krefeld kam bis auf weniger Entlastungsangriffe nicht viel. Als Ehrhoff auf Seiten der Gäste die erste Strafe erhielt, versäumten es die Wölfe in Überzahl in Führung zu gehen. Die Gastgeber blieben am Drücker und drängten auch weiterhin auf den erster Treffer an diesem Abend, hatten aber mit ihren Abschlüssen noch kein Glück. So ging es am Ende mit diesem für die Gäste schmeichelhaften Unentschieden in die erste Pause.

Campbell mit seinem ersten Tor

Die Wölfe knüpften nahtlos an ihr über weite Strecken gutes erstes Drittel an. Heljanko zu Beginn gleich mit einer guten Chance doch sein Abschluss flog über das Tor. Die nächste dicke Chance hatte dann Schwamberger, als Campbell mit einem Traumpass aus dem eigenen Drittel die neutrale Zone überbrückte, woraufhin Schwamberger auf und davon war, doch sein Abschluss landete in der Fanghand von Bick. In die Drangphase der Wölfe kam dann Krefeld zur schmeichelhaften Führung. Die Defensive der Wölfe konnte den Puck nicht entscheidend klären, Bitzer war noch zweimal stark zur Stelle, doch beim dritten Nachschuss und ohne Schläger war der Torhüter der Wölfe geschlagen. Dieser Treffer zeigte Wirkung. Erstmals waren die Pinguine an diesem Abend mehrmals gefährlich und drängten auf das nächste Tor. Die beste Chance hatte Weis, doch sein Abschluss klatschte an die Latte. In der Folge konnten sich die Wölfe für ihren Aufwand endlich belohnen. Kolupaylo war auf und davon, behielt die Übersicht und spielte den Pass zum starken Campbell der sich die Chance nicht nehmen ließ und aus zentraler Position mit seinem Handgelenksschuss den verdienten Ausgleich für die Wölfe erzielte. Der Treffer gab den Wölfen nun wieder deutlichen Aufwind. Als Kruminsch mit seinem Schuss an Bick scheiterte, war Krymskiy beim Abpraller zur Stelle, traf allerdings den Puck nicht richtig.

Heljanko mit dem Game Winning Goal

Die Reststrafe gegen Trska konnten die Wölfe schadlos überstehen. Doch kurze Zeit später wurde gegen Gelke die nächste Strafe auf Seiten der Wölfe ausgesprochen. Die Gastgeber verteidigten ihr Tor leidenschaftlich und hatten sogar die Chance auf den Shorthander. Miglio war auf und davon doch der Versuch des Texaners rauschte an die Latte. Als Matsumoto auf Seiten der Pinguine die Strafbank geschickt wurde, dauerte es nicht lange, ehe die Wölfe erstmals in Führung gehen konnten. Heljanko zielte von links außen aufs kurze Eck wo sich McNeill clever vor Bick positionierte und diesem die Sicht nahm. Der stramme Schuss des Finnen schlug im kurzen Eck ein. Dieses Tor sorgte zunehmend für Sicherheit auf Seiten des Heimteams. Als Krefeld nach einer Auszeit den Torhüter für den sechsten Feldspieler opferte, konnten die Wölfe das Bully für sich entscheiden, woraufhin Knackstedt den startenden Heljanko bediente, der sich die Chance auf den Doppelpack nicht nehmen ließ und für die endgültige Entscheidung sorgte. Kurz darauf nahmen die Pinguine erneut den Torhüter vom Eis. Dieses Mal war es Heljanko der Knackstedt bediente und dieser den Puck humorlos unter die Latte zum Endstand hämmerte.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Bitzer (Spiewok) – Hördler, Trska, Plauschin, Raab, Campbell, Gläßl, Marusch – Knackstedt, Heljanko, Bassen, Schwamberger, Vantuch, McNeill, Kolupaylo, Miglio, Peter, Kruminsch, Krymskiy, Gelke
Krefeld Pinguine: Bick (Bittner) – Ehrhoff, Buschmann, Leitner, Söll, Trinkberger, Riefers – Matsumoto, Marcinew, MacDonald, Niederberger, Flaake, Fischer, Kuhnekath, Weiß, Kretschmann, Niedenz, Wagner, Ruuttu
Tore: 31. Min. 0:1 Marcinew (Matsumoto, MacDonald) 36. Min. 1:1 Campbell (Kolupaylo) 51. Min. 2:1 Heljanko (Schwamberger; 5/4) 58. Min. 3:1 Heljanko (Knackstedt) 59. Min. 4:1 Knackstedt (Heljanko, Bassen)
Strafzeiten: Selb 4; Krefeld 4
Schiedsrichter: Janssen, Steingross (Paulick, Brüggemann)
Zuschauer: 2.267

Krefelder Stimmen zum Spiel

David Trinkberger In Selb sind es immer schwere Spiele. Auf der nordamerikanischen Eisfläche haben wir ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Wir haben nach dem Führungstreffer das Spiel eigentlich im Griff und kassieren dann ein blödes Gegentor. Zum Ende hin entwickelte sich ein enges Spiel. Die Selber wollten es unter dem Strich dann aber einfach ein bisschen mehr und haben verdient gewonnen. Es ist bitter, dass wir die Chance einen großen Schritt Richtung direkter Playoff-Qualifikation nicht genutzt haben, dürfen uns aber auch nicht beschweren.

Christian Kretschmann Mit einem Tor Auswärts gewinnst du so ein Spiel nicht. Auch wenn die anderen Ergebnisse in unserem Sinne waren, hätten wir es dadurch heute vielleicht noch mehr gebraucht. Am Sonntag ist das Stadion ausverkauft und wir wissen, worum es geht. Wir wollen mit einem Sieg unter die Top Sechs.





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