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Krefeld. (MR) Mit der wohl besten Saisonleistung konnte der KEV ’81 den Tabellenvierten bezwingen und die ersten Punkte einfahren. Am Ende stand ein verdientes... Krefelder EV’81 zieht Crocodiles Hamburg den Zahn
Alexander Blank setzt sich gegen Jan Tramm durch – © Sportfoto-Sale (DR)

Alexander Blank setzt sich gegen Jan Tramm durch – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Mit der wohl besten Saisonleistung konnte der KEV ’81 den Tabellenvierten bezwingen und die ersten Punkte einfahren. Am Ende stand ein verdientes 7:4 auf dem Board.

Im Vergleich zum letzten Heimspiel, das vor 5 Tagen gegen die damals drittplatzierten Hannover Indians stattfand, zeigte sich das U23 Team des KEV ’81 stark verbessert und ging von Beginn an druckvoll zu Werke. So fiel auch folgerichtig der erste Treffer in den Kasten der Crocodiles (Grygiel, 10.). Zwar konnten die Gäste nur eine Minute später durch Schaludek ausgleichen, doch das Team von Elmar Schmitz ließ sich nicht beirren. Es ging hin und her mit den größeren Spielanteilen und Chancen für die Hausherren, die kurz vor der Sirene wieder vorlegen konnten (Kiedewicz, 18.).

In der Pause laute Ansprache in der Gästekabine

Doch statt mit gewetzten Zähnen kamen die Crocodiles gleich mit einem Beinstellen aus der Kabine. Grygiel bestrafte das mit dem 3:1 (22.) – auch hier wieder gute Vor- und Zusammenarbeit mit dem jungen Neuzugang Alexander Blank (letzte Saison noch DNLII Iserlohn). Obwohl die Gäste etwas stärker auftraten als noch im Startabschnitt – gute Chancen für Reimer, Lascheit, Saggau oder Zuralev, traf Grygiel in der 28. Spielminute zum 4:1. Auch die erste Strafe gegen Krefeld konnte der KEV unbeschadet überstehen. Erst eine weitere Strafe gegen die Hausherren nutzte Hamburgs Kapitän Martens zügig aus, nur noch zwei Tore Vorsprung. Zu Irritationen kam es gegen Drittelende, als Hamburg sich fest gespielt hatte und Krefeld die Scheibe mit Schmackes über die Spielerbank hinausbefördert hatte. Zunächst wurde darüber diskutiert, ob es eine Strafe geben sollte. Dann wurde Krefelds 19 auf die Sünderbank geschickt. Allerdings musste Kapitän Grygiel den Schiedsrichtern vermelden, dass Krefeld gar keinen Spieler mit der 19 hat… Die Strafzeit wurde aber auch – teils mit vier Verteidigern auf dem Eis ohne Gegentor heruntergespielt. Der Schlussabschnitt sah ein teils wildes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Nachdem Zuralev den Anschluss zum 4:3 besorgt hatte, schien das Spiel etwas auf der Kippe. Krefelds Esch lieferte sich ein Laufduell und knallte anschließend in die Bande. Wenig später das Laufduell auf der anderen Seite, doch Reimer hatte nicht soviel Glück und verletzte sich beim Sturz in die Bande. Hoffentlich ist hier nichts Schlimmeres passiert! Nachdem Demetz eine Strafe abgesessen hatte, nutzte er ein gutes Zusammenspiel mit Rutkowski und Kiedewicz, um den 2-Tore-Abstand wieder herzustellen. Doch die Hanseaten drückten, und Martens kam nochmals heran. Das Spiel bog mit dem knappen Vorsprung auf die Zielgerade ein, Krefelds Mahkovec legte mit seinem ersten Treffer im KEV Oberligateam wieder vor, und Demetz stellte mit dem Schuss ins leere Tor den Endstand von 7:4 her.

Damit konnte Krefeld zum ersten Mal in der noch jungen Saison einen Vorsprung über den Zielstrich bringen und sich für die gute Leistung belohnen. Am Sonntag geht es für Krefeld wieder nach Leipzig, wo man bereits in dieser Woche knapp verloren hatte. Das Team scheint aktuell im Play Off Rhythmus zu sein, denn auch in dieser Woche gibt es wieder 3 Spiele: Am Dienstag kommen nochmals die Crocodiles (Nachholspiel) und am Freitag dann die Saale Bulls in die Seidenstadt.

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Michaela-Ross

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