Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Krefeld. (MR) Es war ein hartes, ein umkämpftes Spiel, doch der Favorit Saale Bulls konnte sich am Ende durchsetzen und beim 3:4 die volle... Krefelder EV’81 zeigt eine starke Leistung gegen die Saale Bulls Halle
Adrian Grygiel scheitert an Sebastian Albrecht – © Sportfoto-Sale (DR)

Adrian Grygiel scheitert an Sebastian Albrecht – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Es war ein hartes, ein umkämpftes Spiel, doch der Favorit Saale Bulls konnte sich am Ende durchsetzen und beim 3:4 die volle Punktzahl entführen.

Im Startabschnitt egalisierten sich die Kräfte, es gab kaum nennenswerte Torszenen. Eine frühe Strafzeit gegen die Gäste brachte eher selbigen die Möglichkeiten, so gut verteidigten sie ihr eigenes Drittel und konnten mehrfach befreien und zu eigenen Kontern kommen. Krefeld gelang hier nicht ein einziger Torschuss. Im zweiten Powerplay hatte Freis die Möglichkeit zum Onetimer aus dem rechten Bullykreis, jedoch zögerte er zu lange, und das Fenster war wieder zu. Besser machten es die Hallenser in ihrem ersten und bisher einzigen Überzahlspiel, sie kamen schnell in die Aufstellung, und ein strammer Schuss von Schmid auf der Blauen wurde am Torkreis noch von Valasek unhaltbar abgefälscht (17.). Kurz vor Drittelende produzierten die Gäste durch schnelles Umschalten an der Krefelder blauen Linie ein 2 auf 1, doch Bauermeister warf sich lang hin und konnte so den Querpass erfolgreich unterbinden.

Nach der Pause nahm das Spiel Fahrt auf.

Im zweiten Drittel ging es weiter munter hin und her, und jetzt bekamen auch die Torhüter einiges zu tun, besonders Patrick Klein im Kasten der Hausherren. Zwar konnten sich die Gäste ein ums andere Mal im Angriffsdrittel festsetzen, doch den nächsten Treffer erzielte Schitz für Krefeld. Wenig später wieder eine Befreiung, Grygiel lief, wurde gehakt und so am Torschuss gehindert. Sein Kollege Hauf schnappte sich den Übeltäter, und es gab die erste Rangelei. Nur 3 Sekunden vor Ablauf der Strafe war es dann soweit, die Seidenstädter gingen erstmalig in Führung und besonders schön: es war der junge Gitterträger Westerkamp mit seinem ersten Oberligatreffer. Halle antwortete mit wütenden Angriffen, auch Fomin, der noch in der vergangenen Saison das Trikot der Schwarz-Gelben getragen hatte, wollte hier starke Akzente setzen. Nach einem harten Bandencheck nahm sich Schmitz den Übeltäter zur Brust, es gab einen sehenswerten und umjubelten Boxkampf mit Becker, die beide dafür 5 Minuten Abkühlzeit bekamen. In den Schlussminuten musste Klein mehrfach über sich hinauswachsen und gegen Niemelä, Pfennings und Schmid alles aufbieten, dass das knappe 2:1 hielt.

© Sportfoto-Sale (DR)

© Sportfoto-Sale (DR)

Torfestival im Schlussabschnitt

Die Gäste starteten den letzten Durchgang in Überzahl und konnten direkt den 2:2 Ausgleich erzielen. Sie zeigten schon deutlich die größere individuelle Erfahrung im Team, hier stand außer dem Back up Goalie kein Spieler auf dem Bogen, der in diesem Jahrtausend geboren wurde. Im Vergleich dazu hatte Krefeld in diesem Spiel derer 9 (plus Back up) im Team, hier wird wieder deutlich, dass der KEV’81 ein Ausbildungsteam in die Oberliga schickt. Es war dann auch ein Ex-Krefelder, der zum nächsten Treffer einschoss: Der Name Sergej Stas ist in Krefeld durchaus bekannt, hatte doch der Vater seinerzeit mit den Pinguinen die Deutsche Meisterschaft gefeiert, und der Sohnemann – inzwischen 30-jährig – zwischen 2007 und 2009 beim KEV in der DNL gespielt. Noch keine zwei Minuten später aber konnte das hoffnungsvolle Talent Luca Hauf für die Niederrheiner den erneuten Ausgleich herstellen. Noch schneller allerdings ging es wieder auf die andere Seite, und der finnische Neuzugang bei den Saale Bulls, Niemelä, war völlig alleingelassen erfolgreich. Noch mehr als 10 Minuten zu spielen! Krefeld drückte, Halle dann auch, zumal sie noch ein Überzahlspiel bekamen. Die Hausherren warfen sich in jeden Schuss, konnten erst spät den Goalie ziehen, doch es reichte nicht mehr zum Ausgleich. So blieb es beim 3:4, und Krefeld konnte sich für das tolle Spiel und die Mühen nicht belohnen.

Es spielten:
KEV
– 42 Patrick Klein – 5 Markus Freis, 17 Lars Ehrich, 18 Mathias Onckels, 25 Tom Schmitz (A), 39 Julius Bauermeister (A), 82 Tobias Esch, 96 Michael Schaaf – 22 Jan Theuerkauf, 46 Marcel Mahkovec, 49 Brian Westerkamp, 67 Tim Dreschmann, 74 Florian Maierhofer, 81 Manuel Nix, 83 Adrian Grygiel (C), 85 Luca Hauf, 88 Joshua Gärtner, 91 Edwin Schitz
MEC – 30 Sebastian Albrecht – 3 Maurice Becker, 11 Finn Walkowiak, 15 Erik Hoffmann, 19 Pascal Grosse, 40 Philipp Halbauer – 9 Niklas Hildebrand, 10 Dennis Gulda, 14 Joonas Niemelä, 21 Patrick Schmid (A), 23 Roman Pfennings, 25 Max Pietschmann, 41 Erik Gollenbeck, 68 Michael Fomin, 72 Sergej Stas (C), 74 Lukas Valasek (A)

Die Treffer erzielten:
0:1 (16:22) Valasek (Schmid, Halbauer) PP1
1:1 (29:17) Schitz
2:1 (32:16) Westerkamp (Nix) PP1
2:2 (40:45) Halbauer (Niemelä, Stas) PP1
2:3 (45:26) Stas (Hildebrand, Becker)
3:3 (47:18) Hauf (Onckels, Mahkovec)
3:4 (48:49) Niemelä (Schmid, Grosse)
Schiedsrichter: Hendrik Pernt, Daniel Todam – Luis Beelen, Jeroen Klijberg
Strafen: KEV – 13 Min.; MEC – 15 Min.

2211
Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

Michaela-Ross

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später