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Krefeld. (MR) Im vorgezogenen Spiel vom 5.2. traten die Hammer Eisbären zum zweiten Mal in dieser Saison in der Rheinlandhalle an. Im Gegensatz aber... Krefelder EV’81 düpiert Hammer Eisbären
Sebastian May im Tor der Hammer Eisbären – Sportfoto-Sale (DR)

Sebastian May im Tor der Hammer Eisbären – Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Im vorgezogenen Spiel vom 5.2. traten die Hammer Eisbären zum zweiten Mal in dieser Saison in der Rheinlandhalle an. Im Gegensatz aber zu diesem ersten Aufeinandertreffen, das knapp für Hamm ausgegangen war (4:3), ließen die Hausherren heute keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger vom Eis gehen wollte.

Doch zunächst legten die Gäste druckvoll los und rissen gleich das Spiel an sich, haben sie ja auch mit Kevin Thau, Igor Furda, Ibo Weißleder sowie dem in Krefeld gut bekannten Kevin Orendorz einige sehr erfahrene Leute im Kader. Den ersten Treffer allerdings erzielten die Hausherren, kaum dass sie eine Strafe schadlos überstanden hatten (Adam Kiedewicz, 5.). Auch die zweite Unterzahl konnte Krefeld überstehen. Als anschließend die Reihe der „Gitterträger“ um Luca Hauf im Angriff wirbeln wollte, waren die Pässe zu ungenau und leiteten einen Konter der Eisbären ein, der mit dem 1:1 Ausgleich durch Gianluca Balla endete, der einfach mal die Kelle reinhielt (12.). Der KEV hatte die passende Antwort parat, keine 30 Sekunden später (Patrick Demetz). Ebenfalls mit dem TipIn stellte Hamms Neuzugang aus Schweden, Andreas Valdix, den erneuten Ausgleich her. Kurz vor Drittelende und in Überzahl konnten die Niederrheiner wieder vorlegen (Luca Hauf), sodass es mit 3:2 in die Pause ging.

Krefeld dreht auf, aber richtig

Was dann folgte, war aus Eisbären-Sicht ein Drittel zum Vergessen. Sie starteten den zweiten Durchgang in Unterzahl und kassierten gleich den vierten Treffer (Michael Fomin, 22.). Das war quasi der Weckruf für die Schwarz-Gelben. Innerhalb von sechs Minuten ließen sie durch Mike Fischer zwei weitere Treffer folgen. Hamm schwächte sich in dieser Phase selbst durch mehrere Strafzeiten (u.a. Weißleder mit Matchstrafe), und Adrian Grygiel stellte in der 33. Spielminute auf 7:2. Krefelds Goalie Nils Kapteinat hatte in dieser Zeit sehr wenig zu tun. Erst gegen Ende des Drittels kamen ein paar Entlastungsangriffe durch bis vor seinen Kasten. Es brauchte aber eine Strafzeit auf der anderen Seite, dass auch die Gäste wieder einmal jubeln durften (Tim Dreschmann, 38.). Der Schlussabschnitt zeigte, dass die Gäste sich noch nicht aufgegeben hatten, und nach dem Torhüterwechsel versuchten sie, das Spielgeschehen wieder an sich zu reißen.

Krefeld ließ sich öfter von der Schnelligkeit einzelner Gegenspieler überraschen, sodass jetzt beide Goalies ihr Können zeigen mussten. Kapteinat konnte weitere Einschläge verhindern, während nochmals in Überzahl Julius Bauermeister in der 48. Minute den Endstand von 8:3 für Krefeld herstellte. Es ging noch viel und schnell hin und her, hart wurde vor allen in den Ecken um die Scheibe gekämpft. Den Gästen fehlte letztlich auch ein wenig das Scheibenglück. Dem Kapitän der Eisbären, Kevin Thau, der den Schlussabschnitt von der Bande aus anschauen musste nach einem geblockten Schlagschuss aus kürzester Distanz, gute Besserung.

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Michaela-Ross

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