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Krefeld. (MR) Bei angekündigtem Glatteis auf den Straßen hatten die Hammer Eisbären pünktlich nach Krefeld in die Rheinlandhalle gefunden, im Gegensatz zu den Zuschauern...

Logo des Krefelder EV 1981Krefeld. (MR) Bei angekündigtem Glatteis auf den Straßen hatten die Hammer Eisbären pünktlich nach Krefeld in die Rheinlandhalle gefunden, im Gegensatz zu den Zuschauern – ganze 25 hatten sich den Unwetterwarnungen widersetzt und waren zum Spiel der Oberligaendrunde gepilgert, wo Krefeld im Fernduell mit Duisburg um den 4. Tabellenplatz kämpfte und Hamm endlich die ersten Punkte dieser Runde einfahren wollte.

So legten die Gäste aus Westfalen los wie die Feuerwehr, setzten gleich für fünf Minuten die Krefelder Verteidigungszone unter Druck und kamen folgerichtig zum ersten Treffer (Potthoff, 6. Min.). Und die Eisbären blieben dran, während das Team von Elmar Schmitz noch nicht richtig im Tritt war. Es musste erst eine Strafe gegen die Gäste her, dass Krefeld konstruktiver ins Angriffsdrittel kam. Doch auf der anderen Seite blieben Tegkaev gefährlich und Weißleder und Jassik bissig (Weißleder mit dem Metalltreffer, 14.). Bei der nächsten Strafe gegen die Eisbären klappte es auch für Krefeld mit dem Toreschießen (Maas, 17.). Grein hatte anschließend noch das leere Tor vor Augen und Kelle.

Ab dem mittleren Drittel wurden die Gastgeber stärker, Hamm fiel mehr durch versteckte Nickeligkeiten auf. War im ersten Abschnitt noch vieles über Grein gestartet worden, so übernahm Dennis Swinnen mehr und mehr Verantwortung, zeigte viel Einsatz und ein gutes Auge, auch Robin Beckers war oftmals nicht zu stoppen. So schickte auch Beckers die mustergültige Vorlage für Greins Führungstreffer (33.). Hinten hielt Wendler seinen Kasten sauber, Weißleder testete nochmals auch das Gestänge, und Tegkaevs schön gedachter Querpass durch den Torraum verpuffte am unaufmerksamen Kollegen. So ging es mit knappem Vorsprung in die zweite Pause.

Philip Hendle vor Rostislav Kosarek - © by Eishockey-Magazin (DR)

Philip Hendle vor Rostislav Kosarek – © by Eishockey-Magazin (DR)

Auch im Schlussabschnitt versuchten beide Teams Akzente zu setzen, eben wie sie konnten – vor allem Eisbär Tegkaev war ohne passende Nebenleute verschenkt und auch nicht erfolgreich. Das hätte sich fast geändert, ausgerechnet bei Unterzahl der Eisbären. Sie spielten ein sehr aggressives Penaltykilling runter, dass der KEV kaum ins Drittel geschweige in die Aufstellung kam. KEV-Coach Elmar Schmitz nahm die Auszeit, um sein Team wieder auf den richtigen Pfad zu bringen – und siehe da, in doppelter Überzahl klappte es dann mit dem wichtigen Ausbau der Führung (Maas, 54.). Die Gäste legten in den Schlussminuten einen Zahn zu, konnten sich im Angriffsdrittel festsetzen und so etwas wie ein Powerplay aufziehen. Zumindest bis Raphael Niederehe ausbrechen und einen Konter starten konnte. Er war so schnell unterwegs, dass Hamms Potthoff mit dem Schläger haken musste. Beckers krönte seine gute Leistung mit dem Treffer zum Endstand von 4:1 im Powerplay und 32 Sekunden vor der finalen Sirene.

Damit bleibt das Rennen um den vierten Tabellenplatz weiterhin spannend, denn auch Duisburg hat heute gewonnen und liegt wieder knapp vorne.

Das Spiel KEV’81 – Hammer Eisbären 4:1 (1:1 / 1:0 / 2:0)

Tore: 0:1 (5:11) Potthoff (V. Tokarev); 1:1 (16:56) Maas (Lankes, Oltmanns) 5-4; 2:1 (32:26) Grein (Beckers, Schiefner); 3:1 (53:05) Maas (Grein, Ackers) 5-3; 4:1 (59:28) Beckers (Ackers) 5-4

Strafen: 6:12

Schiedsrichter: Zsolt Heffler

Zuschauer: 25

Es spielten: KEV – Christian Wendler – Peter Kalinowski, Michél Ackers; Lorenzo Maas, Sven Schiefner; Kai Oltmanns, Nick Bovenschen – Raphael Niederehe, Philip Hendle, Dennis Swinnen; Robin Beckers, Niklas Solder, Jan Lankes; André Grein, David Bineschpayouh, André Oesterreich; Thomas Dreischer, Christian Schlesiger

Hamm – Rostislav Kosarek (Daniel Mende) – Nils Sondermann, Niklas Clusen; Christian Kohmann, Dominik Ochmann; Pierre Klein, Oleg Tokarev – Matthias Potthoff, Artur Tegkaev, Vjacheslav Tokarev – Casey Bartzen, Ibrahim Weißleder, Karl Jassik; Christian Gose, Maris Kruminsch, Robin Loecke, Constantin Wichern

 

Stimme nach dem Spiel

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