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Krefeld.(RS) Seit Oktober 2016 warten die Krefeld Pinguine auf einen Sieg gegen ihre Artgenossen aus Bremerhaven. Es war damals das erste Aufeinandertreffen in der... Krefeld Pinguine verkaufen sich teuer gegen ihren Angstgegner aus Bremerhaven

Bremerhavens Alex Friesen vor Krefelds Keeper Marvin Cüpper – © Sylvia Heimes

Krefeld.(RS) Seit Oktober 2016 warten die Krefeld Pinguine auf einen Sieg gegen ihre Artgenossen aus Bremerhaven. Es war damals das erste Aufeinandertreffen in der DEL. Seit dem hagelt es für die Niederrheiner nur Niederlagen.

Die Gäste von der Nordseeküste reisten mit einer seit vier Spielen anhaltenden Niederlagenserie an. Krefeld hatte im letzten Spiel zwar den ersten Punkt auf eigenem Eis geholt, ist aber immer noch sieglos in der YAYLA-Arena.

Das Heimteam startete rasant und versuchte jede Scheibe auf das Tor von Maxwell zu bringen. Mit viel Einsatz- und Laufbereitschaft zeigten die Schwarz-Gelben ihr bestes Drittel der Saison und gingen in der 2. Minute durch Tom-Eric Bappert mit seinem ersten Saisontreffer verdient in Führung. Das starke Überzahlspiel der Gäste half ihnen in der 11. Minute durch Friesen auszugleichen. Krefeld blieb über das weitere Drittel tonangebend und musste sich dennoch mit einem 1-1 zur ersten Pause begnügen.

Das zweite Drittel war in den vergangenen Spielen häufig der Knackpunkt für Niederlagen des Teams von Clark Donatelli. Immer wieder kassierte man Tore aus eigenen Fehlern heraus und verlor im Anschluss daran das Konzept und die Übersicht auf dem Eis. Gegen Bremerhaven ging es jedoch genauso munter wie im ersten Abschnitt weiter. Dazu kam eine Portion Härte, also alles was ein gutes Eishockeyspiel ausmacht. Eine weitere Zutat zu einem unterhaltsamen Spiel sind natürlich Tore und davon gab es in diesem Abschnitt ebenfalls ausreichend. Die Pinguine eröffneten mit einem ihrer seltenen Überzahltreffer. Olson verwertete die etwas glückliche Vorarbeit durch Karsums zum 2-1 (26.). Nur 31 Sekunden später bediente Shatsky den vor dem Tor lauernden Lessio, der für seine vielen Schüsse endlich belohnt wurde. Von Fischtown war bis zu 35. Minute nicht viel zu sehen. Sie waren zu sehr mit den quirligen Aktionen der Gastgeber beschäftigt und bekamen das Spiel nicht in ihre Hand. Eine unglückliche Strafe gegen Shatsky brachte das Team von Thomas Popiesch jedoch wieder in Überzahl. Gerade einmal sechs Sekunden dauerte es bis die Scheibe nach dem Bully hinter Cüpper im Netz zappelte. Dietz hatte an der blauen Linie etwas zu viel Zeit und konnte Maß nehmen. Vier Spiele fehlte Jan Urbas seinem Team und er meldete sich mit einem beeindruckenden Solo zum 3-3 nur 46 Sekunden nach dem Anschlusstreffer zurück (35.)

Bremerhaven war jetzt endgültig im Spiel angekommen und kam durch Andersen zu Beginn des letzten Abschnittes zur 3-4 Führung (43.). Sie hatten somit einen 1-3 Rückstand innerhalb von 8 Minuten in eine 4-3 Führung gedreht. Normalerweise war in den bisherigen Spielen spätestens so ein Szenario nach dem das fragile Konstrukt der Krefeld Pinguine auseinander fiel und man sich seinem Schicksal ergab. Heute zeigte das Team jedoch eine herausragende Moral, kämpfte und spielte sich zurück. Dazu kam auch die nötige Portion Glück.

Eine Strafe gegen Quirk auf Seiten Bremerhavens wurde zum 4-4 (48.) genutzt. Martins Karsums arbeite im Slot vor Maxwell hart und schaufelte die Scheibe über die Linie.

So ging man mit einer verdienten Punkteteilung in die Verlängerung in der Leon Niederberger eine Strafe zog und das bedeutete erneute Überzahl für Bremerhaven, diese nutzte Jan Urbas mit einem Schuss über die Schulter von Cüpper zum Siegtreffer für seine Farben.

Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Pinguins Bremerhaven 4:5 n.V. (1:1, 2:2, 1:1, 0:1)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Cüpper (Quapp) – Sacher, C Braun; Bappert, Bindulis; Mass, Gläßl; Buncis – L Braun, Olson, Karsums; Tyanulin, Blank, Schymainski; Lessio, Postel, L. Niederberger; Shatsky, Petrakov, Klöpper
Trainer: Clark Donatelli
Pinguins Bremerhaven: Maxwell (Pöpperle) – Krogsgaard, Dietz; Eminger, Moore; Fortunius, Alber; Strowasser – Verlic, Jeglic, Urbas; Andersen, Friesen, McGinn; Hilbrich, Quirk, Uher; Reisnecker, Gläser, Sykora
Trainer: Pat Cortina
Statistik:
Tore:
1:0 (01:58) Bappert (Lessio/Schymainski), 1:1 (10:48) Friesen (Andersen) PP5-4, 2:1 (25:09) Olson (Karsums/Sacher) PP5-4, 3:1 (25:40) Lessio (Postl/Gläßl), 3:2 (34:12) Dietz (Urbas/Jeglic) PP5-4, 3:3 (34:58) Urbas (Jeglic), 3:4 (42:55) Andersen (McGinn/Dietz), 4:4 (47:23) Karsums (Olson/Tyanulin) PP5-4, 4:5 (64:06) Urbas PP5-4,

Strafminuten: Krefeld 10, Bremerhaven 10 +10
Schiedsrichter: Iwert / Rantala

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