Krefeld. (RS) Die Krefeld Pinguine marschieren in der Halbfinalserie der DEL2 unaufhaltsam in Richtung Finale und sicherten sich im dritten Aufeinandertreffen gegen die Eisbären Regensburg einen souveränen 4:0-Heimsieg.
Während die Gäste aus der Oberpfalz in den ersten beiden Partien noch phasenweise ebenbürtig agierten, dominierten die unverändert aufgestellten Seidenstädter das Geschehen auf dem Eis diesmal nach Belieben. Ein deutlicher Beleg für diese Überlegenheit war das Torschussverhältnis von 41 zu 10 zugunsten der Hausherren.
Die Partie begann mit einem historischen Blitzstart, als Max Newton (1.) nach nur fünfzehn Sekunden die frühe Führung erzielte, vorbereitet durch Mathew Santos und Davis Vandane. Krefeld hielt das Tempo hoch und belohnte sich in der zwölften Minute, als Daniel Bruch einen Abpraller von Jonas Neffin zum 2:0 verwertete. In der Folge schnürten die Schwarz-Gelben die Regensburger teilweise im eigenen Drittel ein, wobei Max Newton (14.) unter anderem die Latte traf. Die Gäste kamen nur vereinzelt zu Entlastungsangriffen, wie durch Morley (17.) oder Slezak (5.), fanden aber keinen Weg vorbei an der stabilen Krefelder Defensive.
Auch nach dem ersten Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Mathew Santos sorgte in der 32.Minute für die Vorentscheidung. Er nutzte einen Abstimmungsfehler der weit aufgerückten Regensburger Defensive an der blauen Linie, startete ein Solo und tunnelte Jonas Neffin zum 3:0. Die Pinguine kontrollierten fortan das Spiel und ließen selbst bei einer Unterzahl (49.) im Schlussabschnitt nichts anbrennen. Vier Minuten vor dem Ende ging Regensburgs Trainer Peter Flache volles Risiko und nahm seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis (56.). Den Schlusspunkt setzte jedoch Kapitän Alexander Weiß (60.), der die Scheibe zum 4:0-Endstand ins leere Tor beförderte.
Durch diesen Erfolg führen die Krefeld Pinguine in der Serie und haben bereits am kommenden Mittwoch die Chance, den Sack zuzumachen. Das vierte Spiel der Halbfinalbegegnung findet um 20 Uhr in der Donau Arena in Regensburg statt, wo beide Teams erneut aufeinandertreffen.
Trainerstimmen zum Spiel
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)
Stand Playoff – Halbfinale nach Spiel 3
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 3:0
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Bick (Blumenkamp) – Buschmann, Vandane; Köhler, Dybowski; Mebus, Korus – Gogulla, Newton, Santos; Suess, Matsumoto, Bruch; Weiß, Zengerle, Cerny; Hops, Payerl, Schütz.
Trainer: Thomas Popiesch.
Eisbären Regensburg: Neffin (Fiedler) – Giles, Naud; Zerressen, Bauer; Demetz, Weber; Merkl – Leden, Trivino, Morley; Slezak, Peter, Bracco; Grimm, Payeur, Kindopp; Angaran, Gajovsky, Ontl.
Trainer: Peter Flache.
Statistik:
Tore: 1:0 (00:15) Newton (Santos/Vandane), 2:0 (11:01) Bruch (Cerny/Payerl), 3:0 (31:46) Santos, 4:0 (59:26) Weiß
Strafminuten: Krefeld 6, Regensburg 8
Schiedsrichter: Cespiva/Hoppe
Zuschauer: 8.029
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