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Krefeld.(RS) Volle 15 Tagen liegt das letzte Spiel der Pinguine zurück. Am 30.12. siegte man mit 3-2 nach Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers.... Krefeld Pinguine starten mit einem Sieg ins neue Jahr

Sergey Belov – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld.(RS) Volle 15 Tagen liegt das letzte Spiel der Pinguine zurück. Am 30.12. siegte man mit 3-2 nach Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers.

Die folgenden drei Spiele fielen einem Corona-Ausbruch beim jeweiligen Gegner – Iserlohn, Wolfsburg und Bietigheim – zum Opfer. Somit bestreiten die Pinguine ihr erstes Spiel des Jahres vor leeren Rängen gegen die Kölner Haie. Krefeld verzichtet bewusst auf die erlaubten 750 Zuschauern. Mit den Haien stellt sich ein, für das Heimteam, unbequemer Gegner bereits zum dritten Aufeinandertreffen. Bisher blieben die Schwarz-Gelben ohne Treffer, einem desaströsen 0-6 – noch unter Ex-Trainer Donatelli – folgte ein stärkeres 0-1 in Köln. Igor Zakharkin war im Vorfeld gespannt wie sein Team nach der langen Pause in das Spiel finden wird. In seinem Line-up konnte er wieder auf Blank und Volek zurückgreifen. Verzichten musste er auf den Ex-Kölner Dominik Tiffels, der mit einem gebrochenen Finger passen musste.

Die Haie erwischten den deutlich besseren Start und kamen im ersten Wechsel mit dem ersten Torschuss durch Zach Sill nach 21 Sekunden zum ersten Treffer. Die Pinguine erholten sich nur langsam von der kalten Dusche und hatten vor allem mit dem frühen Attackieren der Gäste so ihre Probleme. Eine überstandene Unterzahlsituation brachte dann etwas mehr Selbstvertrauen in die eigenen Angriffsbemühungen. Die auch in der 10. Minute durch einen Treffer von Alexander Bergström belohnt wurde. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Haie hatte Belov sein Tor zu Gunsten eines weiteren Angreifers verlassen. Der zunächst etwas schleppende Spielaufbau wurde durch Jensen Aabo forciert, dessen Aufbaupass verwertete Bracco mit einem Zuspiel auf Bergström den die Kölner Verteidigung aus den Augen verloren hatte. Kurz vor Drittelende musste Laurin Braun bereits zum zweiten Mal auf die Strafbank, so dass die Gäste mit einem Mann mehr in den zweiten Abschnitt starten konnten, jedoch ungenutzt verstreichen lassen mussten.

Besser machten es die Pinguine als zur Spielmitte gleich zwei Haie Spieler kurz nacheinander auf die Strafbank mussten. Alexander Bergström spielte einen Superpass diagonal an den langen Pfosten, wo Robert Sabolic sofort abzog und Pogge zum 2-1 für seine Farben überwinden konnte (33.). Die größte Chance zum Ausgleich hatten die Gäste kurz vor Ende des zweiten Abschnitts. Zuerst scheiterte Zerressen am glänzend reagierenden Belov, den Nachschuss setzte Uvira an den Pfosten. Noch im gleichen Wechsel sah Marcel Müller den aufgerückten Patrick Sieloff, der alleine vor dem Tor an Belov scheiterte.

Im Schlussdrittel verstanden es die Pinguine den Haien ihr Spiel aufzuzwingen, verpassten es jedoch während zwei Überzahlmöglichkeiten das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Alex Weiss verpasste frei vor Pogge. Auf der Gegenseite traf Kammerer nur die Querlatte (53.).

Als Uwe Krupp seinen Torhüter vom Eis holte war es erneut Bergström auf Sabolic und der Slowene sicherte mit seinem zweiten Treffer den Sieg für seine Farben.

Für die Pinguine geht es am Sonntag nach München und bereits am Dienstag nach Düsseldorf bevor am nächsten Freitag der ERC Ingolstadt an die Westparkstraße kommt. Die Haie haben da eine deutlich ruhigere Woche vor sich. Am Sonntag empfängt man die DEG und reist eine Woche später zum Rückspiel nach Düsseldorf.

Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Kölner Haie 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Belov (Quapp) – Jensen Aabo, Sacher; Mass, Kulda; Bappert, Glässl – Lessio, Lucenius, Bracco; Sabolic, Weiss, Bergström; Lewandowski, Volek, Blank; Braun, Berlyov, Niederberger.
Trainer: Igor Zakharkin
Kölner Haie: Pogge (Pöpperle) – Edwards, Mo Müller; Glötzl, Sieloff; Sennhenn, Zerressen; Steck – Üffing, Sill, Chrobot; Thuresson, Howden, Uriva; Barinka, Kammerer, Ma Müller; Bires, Bartuli.
Trainer: Uwe Krupp

Statistik:
Tore: 0:1 (00:21) Sill (Üffing), 1:1 (09:36) Bergström (Bracco/Jensen Aabo) 6-5, 2:1 (32:08) Sabolic (Bergström/Jensen Aabo) PP5-3, 3:1 (59:14) Sabolic (Bergström) EN
Strafminuten: Pinguine 4, Haie 8
Schiedsrichter: Kohlmüller/Wilk

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Geisterspiele, Spielverlegungen, Spielausfälle, Corona-Fälle, Quarantänemaßnahmen, Spielplan-Chaos, Nachholspiele mit zum Teil sehr kleinen Kadern aufgrund von Corona: Wie fair ist der Wettbewerb und Titel und Abstieg in DEL und DEL2 noch?

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