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  Krefeld. (RS) Man durfte gespannt sein, wie das Team von Niklas Sundblad nach dem verkorksten letzten Wochenende in Krefeld auftreten würde. Zuerst verlor...

 

Mitja Robar (mitte) und Ingolstadts John Laliberte - © by Eishokcey-Magazin (OM)

Mitja Robar (mitte) und Ingolstadts John Laliberte – © by Eishokcey-Magazin (OM)

Krefeld. (RS) Man durfte gespannt sein, wie das Team von Niklas Sundblad nach dem verkorksten letzten Wochenende in Krefeld auftreten würde. Zuerst verlor man am Freitag zu Hause gegen das Schlusslicht der DEL, die DEG mit 1-3 um dann am Sonntag im Derby bei den Augsburger Panthern mit 1-7 unter die Räder zu kommen. Dabei verlor Ingolstadt mit Patrick Hager einer ihrer Leader, der wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken im Nachhinein für 5 Spiele gesperrt wurde. Bei den Pinguinen fehlten weiterhin Sonnenburg, Voakes und Schymainski der sich einen Innenband-Anriß im Knie zu zog.

Für beide Teams war es das letzte aufeinander Treffen der regulären Saison. In Ingolstadt gab es für beide Mannschaften ein 3-0 Sieg und beim ersten Duell in Krefeld konnten die Panther einen 1-3 Rückstand noch in einen Sieg wandeln.
Erste erwähnenswerte Situation war eine doppelte Überzahl für Ingolstadt in der das Krefelder Unterzahlspiel alle Angriffe zu Nichte machte. Wie man es besser machte zeigten dann die Seidenstädter. Gerade einmal 17 Sekunden hatte Oblinger auf der Strafbank Platz genommen, da durfte er auch schon wieder mitspielen. Bullygewinn durch Perrault über Courchaine landete die Scheibe bei Fischer auf dessen angetäuschten Schuss alle Ingolstädter reagierten. Fischer zog jedoch nicht ab sondern passte zu Meyers der am langen Pfosten lauerte und mühelos Janka bezwingen konnte (11.).

Bully durch Perrault mit Courchaine und Clark auf dem Eis?
Ja, denn Daniel Pietta hatte sich zuvor in einem Zweikampf eine Verletzung am Knie zugezogen. Die erste Diagnose lautete Kreuzbandriss, was mit dem vorzeitigen Ende der Saison gleichzusetzen wäre. Genaueres soll die Untersuchung in der Klinik zeigen.
Der Routinier Jakub Ficenec scheiterte gleich zweimal aus kürzester Distanz am Schoner von Tomas Duba (15). Die Bayern hatten wenig später trotzdem Grund vor ihren 20 mitgereisten Fans zu jubeln. Ein slowenisches Zusammenspiel sorgte für den Ausgleich. Sabolic legte aus der Rundung vors Tor, wo Ziga Jeglic völlig alleingelassen Duba austanzte und vollstreckte (17.).
Im Mittelabschnitt scheiterte Turnbull aus spitzem Winkel an Duba, nachdem die Gäste zuvor erneut ein Überzahlspiel ohne Gefahr zu versprühen absolvierten. Wieder durften sie kurz darauf Anschauungsunterricht bei den Seidenstädtern nehmen. Kevin Clark zog aus kurzer Distanz ab und gebrauchte dabei den Schläger von Oblinger als Hilfsmittel, durch den die Scheibe hoch über Janka ins Netz flog (26.). Und nur zwei Minuten später fälschte Joel Perrault einen Schuss von Nick St.Pierre aus der Luft ins Netz zum 3-1 ab (28.). Kurz vor Dritteleende hatten die Panther einige gute Szenen und konnten sich etwas im Krefelder Drittel festsetzen, jedoch ohne erfolgreich zu sein. Die letzte Möglichkeit hatte St.Pierre, dessen Schuss die Latte streifte (39.).
Endgültig auf die Verliererstraße kamen die Panther durch Markus Janka, der die Scheibe mit der Kelle aus der Gefahrenzone spitzeln wollte und sie dabei genau vor die Füße von Kevin Clark schubste, der sich auf seine Weise bedankte und das 4-1 erzielte (49.). Doch nicht nur das zwei Minuten später, die Pinguine in Unterzahl erobern durch Boris Blank die Scheibe, der sieht Clark starten und schickte ihn zum 5-1 (51.). Der Unterzahltreffer des Kanadiers war sein 3. Treffer des Abends. Während die Fans „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ anstimmten schienen die Pinguine ebenfalls schon das Spiel beendet zu haben, denn Ingolstadt kam durch Boucher (53.) und Ficenec (54.) auf 5-3 heran, ehe Methot auf Vorarbeit von Verwey den 6-3 Endstand erzielen konnte.
Gästetrainer Sundblad bemängelte die Abwehrarbeit siner Mannschaft und forderte ein besseres Torwartspiel von Pielmeier und Janka, denn „mit 7 bzw. 6 Gegentoren gewinnt man keine Spiele.“
Krefeld bestritt damit sein letztes Heimspiel vor der Olympia Pause. Dreimal geht es noch auswärts auf Punktejagd. Zuerst reist man am Sonntag nach Berlin, bevor am kommenden Wochenende die Duelle mit Wolfsburg und Mannheim auf dem Plan stehen. Die Panther erwarten am Sonntag mit Iserlohn das aktuell heißeste Team der der Liga.

Statistik

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 6:3 (1:1/2:0/3:2)

Tore: 1:0 (10:04) Meyers (Fischer/Clark) PP5-4, 1:1 (16:38) Jeglic (Sabolic/Köppchen), 2:1 (25:13) Clark (Perrault/Fischer) PP5-4, 3:1 (27:31) Perrault (St.Pierre/Fischer), 4:1 (48:37) Clark (Perrault/Courchaine), 5:1 (50:09) Clark (Blank) UZ4-5, 5:2 (52:21) Boucher (Rinke-Leitans/Dinger), 5:3 (53:30) Ficenec (Hahn), 6:3 (56:41) Methot (Verwey/Sofron)


Strafen: Pinguine 14 – ERC 12

Zuschauer: 4.473

Aufstellungen:

Krefeld Pinguine: Duba (Lang) – Meyers, Mebus, Fischer, St-Pierre; Robar, Akdag – Verwey, Perrault, Sofron; Clark, Pietta, Courchaine; Vasiljevs, Driendl, Blank; Methot, Kretschmann, Hanusch.


ERC Ingolstadt:
Janka (Pielmeier) – Köppchen, Ficenec; Hambly, Schopper; Periard, Conboy; Dinger – Oblinger, Hahn, Greilinger; Sabolic, Jeglic, Laliberte; Boucher, Ross, Turnbull; Rinke-Leitans, Barta, Claaßen, Pielmeier.

Three Stars:
*** Clark (Krefeld)
** Fischer (Krefeld)
* Sabolic (Ingolstadt)

 

Stimmen nach dem Spiel


 

Fotostrecke zum Spiel

 

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