
Krefeld.(RS) Am ersten DEL2-Spieltag der neuen Saison trafen die Seidenstädter in der heimischen YAYLA Arena auf das Team aus dem Fichtelgebirge.
Krefeld musste auf Flaake verzichten, der leicht angeschlagen war, und Buschmann, der pausieren musste. Riefers, der im Testspiel gegen Hannover noch im Sturm agierte, spielte diesmal wieder in der Verteidigung an der Seite von Maxi Adam.
Die Anreise der Wölfe gestaltete sich äußerst kompliziert: Nach über 10 Stunden im Bus, bedingt durch zahlreiche Staus, erreichte das Team von der tschechischen Grenze Krefeld erst gegen 19 Uhr. Aus diesem Grund wurde der Spielbeginn auf 20:15 Uhr verschoben. Zudem musste Selb durch einige Corona-Infektionen mit nur 17 Spielern auf dem Spielberichtsbogen auskommen.
Die Schwarz-Gelben legten einen fulminanten Start hin. Bereits in der 3. Minute hatte Raabe nach schöner Vorarbeit von Newton die erste große Chance, setzte den Puck jedoch knapp über das Tor. Kurz darauf, in der 4. Minute, eröffnete Maxi Hops die neue Saison mit dem ersten Treffer der Krefelder.
Nur drei Minuten später erhöhte Marcinew auf 2:0, als er Weidekamp im Tor der Wölfe umkurvte und den Puck elegant unters Tordach hob. Das Team von der Westparkstraße ließ nicht locker: In der 12. Minute traf erneut Marcinew, diesmal nach einer präzisen Hereingabe von Lessio, die er aus der Luft ins Tor abfälschte. Noch während die Fans das 3:0 feierten, erhöhte Riefers mit einem wuchtigen Schuss von der blauen Linie auf 4:0 – nur 24 Sekunden nach dem vorherigen Treffer.
Im zweiten Drittel kamen die Wölfe etwas besser ins Spiel, begünstigt durch zwei Strafzeiten gegen die Pinguine. Doch immer, wenn es brenzlig wurde, war Felix Bick im Tor der Krefelder zur Stelle. In der 33. Minute zeigte Matsumoto seine Klasse, als er die halbe Selber Formation umkurvte, am letzten Verteidiger hängen blieb, doch Hops war zur Stelle und staubte mit seinem zweiten Treffer zum 5:0 ab.

Selb hatte in der 36. Minute durch McNeill eine gute Möglichkeit, doch erneut war Bick zur Stelle. Kurz vor Ende des zweiten Drittels, genau fünf Sekunden vor der Sirene, fälschte Cerny den Puck unhaltbar ins Netz ab und erhöhte auf 6:0.
Im Schlussdrittel schalteten die Seidenstädter einen Gang zurück, was den Wölfen etwas mehr Raum ließ. In der 56. Minute bot sich Selb die große Chance, sich mit zwei Mann mehr auf dem Eis doch noch auf die Anzeigetafel zu bringen, doch auch in dieser Phase verhinderte Felix Bick den Ehrentreffer. Krefeld hingegen blieb weiterhin eiskalt vor dem Tor: Cerny in der 47. Minute und Newton in Überzahl in der 53. Minute erhöhten den Spielstand auf ein souveränes 8:0.
Am Sonntag wartet mit dem Auswärtsspiel in Landshut wohl die erste wirkliche Härteprüfung auf das Team von der Westparkstraße. Das nächste Heimspiel der Pinguine findet am Freitagabend gegen den EC Bad Nauheim statt.
Das sagen die Trainer zum Spiel
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Selber Wölfe 8:0 (4:0, 2:0, 2:0)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Bick (Bittner) – Raabe, Vandane; Adam, Riefers; Trinkberger, Söll; Konze – Lessio, Newton, Marcinew; Weiß, Matsumoto, Hops; Niederberger, Fischer, Cerny; Kuhnekath, Kretschmann, Focks.
Trainer: Thomas Popiesch.
Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Hördler, Raab; Gläßl, Campbell; Jakob, Plauschin – Schwamberger, McMillan, McNeill; Krymskiy, Peter, Pfleger; Körber, Fischer, Hofmann.
Trainer: Craig Streu.
Statistik:
Tore: 1:0 (03:27) Hops (Adam/Weiß), 2:0 (06:01) Marcinew (Lessio/Newton), 3:0 (11:18) Marcinew (Lessio/Vandane), 4:0 (11:42) Riefers (Hops/Adam), 5:0 (32:17) Hops (Matsumoto/Vandane), 6:0 (39:54) Cerny (Niederberger/Riefers), 7:0 (46:23) Cerny (Fischer/Kuhnekath), 8:0 (52:16) Newton (Matsumoto) PP5-4
Strafminuten: Krefeld 8, Selb 6
Schiedsrichter: Engelmann/Brill.
Zuschauer: 5.436
Fotostrecke zum Spiel
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