Krefeld. (RS) Die Krefeld Pinguine haben im dritten Viertelfinalspiel der DEL‑2‑Playoffs ihre beeindruckende Dominanz bestätigt und den EV Landshut vor heimischer Kulisse mit 5:2 besiegt.
Nach dem 4:1 zum Auftakt und dem historischen 12:4‑Kantersieg am Gutenbergweg starteten die Seidenstädter mit enormem Selbstvertrauen in die Partie. Die erste Chance gehörte jedoch den Gästen, als David Elsner in der zweiten Minute Felix Bick prüfte. Krefeld antwortete sofort mit Druck, Matsumoto und Payerl zwangen Jonas Langmann in der vierten Minute zu zwei starken Paraden.
In der fünften Minute schlugen die Pinguine erstmals zu. Mick Köhler setzte mit einem präzisen Pass Santos in Szene, der Langmann mit einem Tunnel überwand und die Halle erstmals zum Beben brachte. Keine Minute später war Köhler erneut beteiligt, diesmal mit einem scharfen Schusspass auf die Kelle von Marcel Müller, der die Scheibe unhaltbar zum 2:0 hoch ins Netz lenkte. Die Pinguine blieben am Drücker und erhöhten in der zehnten Minute auf 3:0, als Suess zunächst an Langmann scheiterte, Payerl jedoch im Nachsetzen erfolgreich war. Landshut suchte nach einem Weg ins Spiel, doch Gooch verpasste in der 15. Minute den möglichen Anschluss, weil Bick stark reagierte.
Kurz darauf kochten die Emotionen hoch. Wade Bergman forderte Krefelds Kapitän Alex Weiß zum Faustkampf, den der Pinguine‑Leader klar für sich entschied. Wenig später geriet auch Alexander Dersch mit dem deutlich kleineren Max Newton aneinander, doch erneut blieb der Vorteil auf Seiten der Hausherren. Die Yayla‑Arena stand Kopf, und Krefeld schien das Spiel vollständig zu kontrollieren.
Zu Beginn des zweiten Drittels hätte Mark Zengerle beinahe das 4:0 erzielt, nachdem Langmann hinter dem Tor keinen Abnehmer fand und die Scheibe direkt auf die Kelle des Krefelders spielte. Zengerle verpasste jedoch die große Gelegenheit. Stattdessen nutzte Landshut ein Überzahlspiel in der 24. Minute, als Lindberg aus der Drehung traf und seinem Team neues Leben einhauchte. Die Gäste witterten ihre Chance und kamen in der 38. Minute erneut in Überzahl zum Erfolg, als Stieler einen Schuss von Immo unhaltbar abfälschte. Nach einem einseitigen ersten Drittel hatten die Niederbayern Moral bewiesen, das Spiel offen gestaltet und sich sogar Chancen auf den Ausgleich erarbeitet.
Im Schlussabschnitt war Landshut zunächst wieder präsenter und setzte Krefeld unter Druck. Doch ein Überzahlspiel brachte die Wende zurück zugunsten der Pinguine. In der 45. Minute zog Matsumoto aus der Halbdistanz ab, vorbereitet von Zengerle und Dybowski, und überwand Langmann zum wichtigen 4:2. Dieser Treffer schien dem EVL den Schwung zu nehmen und Krefeld die nötige Ruhe zurückzugeben. In der 55. Minute sorgte Daniel Bruch schließlich für die Entscheidung und stellte auf 5:2. Damit reisen die Seidenstädter mit einer souveränen 3:0‑Serienführung zum vierten Spiel an den Landshuter Gutenbergweg.
Trainerstimmen zum Spiel
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – EV Landshut 5:2 (3:0, 0:2, 2:0)
Stand Playoff – Viertelfinale nach Spiel 3
Krefeld Pinguine – EV Landshut 3:0
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Bick (Sattler) – Buschmann, Vandane; Köhler, Dybowski; Mebus, Korus – Gogulla, Newton, Santos; Suess, Matsumoto, Bruch; Weiß, Zengerle, Müller; Hops, Payerl.
Trainer: Thomas Popiesch.
EV Landshut: Langmann (Dietl) – Bergman, Jobke; Dietz, Schwarz A; Plouffe, Dersch; Serikow – Rundqvist, Koskenkorva, Lindberg; Gooch, Stieler, Immo; Schwarz T, Kornelli, Elsner; Gaus, Park.
Trainer: Uwe Krupp.
Statistik:
Tore: 1:0 (04:04) Santos (Köhler), 2:0 (05:25) Müller (Köhler/Zengerle), 3:0 (09:16) Payerl (Suess/Buschmann), 3:1 (23:33) Lindberg (Immo/Bergman) PP5-4, 3:2 (37:40) Stieler (Elsner/Bergman) PP5-4, 4:2 (44:44) Matsumoto (Zengerle/Dybowski) PP5-4, 5:2 (54:43) Bruch (Matsumoto/Buschmann)
Strafminuten: Krefeld 25, Landshut 23
Schiedsrichter: Cespiva/Moosberger
Zuschauer: 7.387
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