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Amsterdam. (MR) Beim Amsterdam Icehockey-Cup im neuen Ziggo-Dome bestritten die Krefeld Pinguine ihr drittes Testspiel der Vorbereitung gegen die niederländische Nationalmannschaft und gewannen 3:1...

Krefelds Josh Meyers versucht sich vor dem Tor von Hollands Keeper Meierdres durchzusetzen – © by Eishockey-Magazin (DR)

Amsterdam. (MR) Beim Amsterdam Icehockey-Cup im neuen Ziggo-Dome bestritten die Krefeld Pinguine ihr drittes Testspiel der Vorbereitung gegen die niederländische Nationalmannschaft und gewannen 3:1 (1:0 / 1: 0 / 1:1).

Auf schwerem Untergrund – das Eis zog nie wirklich an – gingen die Gäste aus Krefeld selten hohes Tempo. Pässe kamen oftmals nicht an, weil die Scheibe unterwegs einfach in einer Pfütze verhungerte, sodass auch gut gedachte Spielzüge gerne verpufften. Da sich die gastgebende Nationalmannschaft schneller und besser besser auf das nicht so glatte Geläuf einstellte, konnte sie auch einige Spielanteile für sich verbuchen, allein die Treffsicherheit ging ihr ab. So war es dann doch die größere Kaltschnäuzigkeit der Profis aus Deutschland, die den Pinguinen den ersten Treffer bescherte, als Methot den Puck in den Winkel löffelte (9. Min.). Für Alarm auf dem Eis sorgten auch gerne die jungen Wilden, denen KEV-Coach Rick Adduono ebenfalls durchgehend Eiszeit zugestanden hatte, Patrick Klöpper spielte gar an der Seite von Kapitän Vasiljevs.

Auch nach der Pause, in der man mit (über)lauter Musik beschallt wurde, dass im Presseraum die Deckenplatten vibrierten, hatte sich die Festigkeit des Eises nicht gebessert. Krefeld mit einer frühen Strafe – wahrscheinlich war Pavlikovsky nicht nur der Puck sondern auch der Schläger in einer Pfütze angefroren, sodass der Gegner darüber stolperte – doch das Powerplay sah nicht zwingend aus. Da sprangen bei der nächsten Strafe gegen das Nationalteam (netterweise in Landessprache “DNL” abgekürzt) doch mehr Möglichkeiten und Chancen für die gelb-weißen heraus (so Zerressen, Meyers). In der Folge zog Krefeld mehrere Strafen, konnten jedoch alles vom Tor abwehren und gar selbst Konter fahren, den Mark Voakes eiskalt und mustergültig zum zweiten Treffer für die Pinguine abschloss (31.). Marco Postma (ehemals Ratinger Ice Aliens) traf anschließend nur das Außennetz. Eine Uhrstöhrung machte das weitere Verfolgen der letzten Strafzeit des Abschnittes auf der Anzeigetafel schwieriger; es erfolgten jedoch Zeitdurchsagen ausnahmsweise auch in englisch (was man bei den Toren und Strafzeiten nicht hinbekommen hatte).

Im Schlussabschnitt konnten die Gastgeber immer besseres Powerplay aufziehen, vielleicht hatten die Niederrheiner auch schon etwas schwere Beine. Jedenfalls gelang mit einem zügigen und schon schlitzohrigen Spielzug der Anschluss in Überzahl (Kevin Bruijsten, 53.). Dadurch bekamen sie Auftrieb und verstärkten die Angriffe, dass Krefelds Goalie Christian Wendler alle Hände voll zu tun hatte, wie auch die Verteidiger. Zum Ende hin setzten sich die Pinguine nochmals länger im Angriffsdrittel fest, versuchten es einfach mal mit dem blinden Pass in den Slot. Beim zweiten Versuch dieser Art klappte es dann, die Scheibe wurde zwar nicht vom Gegenspieler “unglücklich” am Goalie vorbeigelenkt, doch der Abpraller kam zu Martin Schymainski, der herumzug und in den Giebel einschoss zum Endstand von 1:3. Schaub hätte gar noch den 4. Treffer auf der Kelle gehabt, scheiterte jedoch am Pfosten.

Nach dem Spiel gaben die Trainer ein kurzes Statement ab, wobei Rick Adduono der Nationalmannschaft hartes Spiel bescheinigte und “mit ein bisschen Pech hätte Krefeld auch alt aussehen können”. Ein Lob hatte er noch für die Eiscrew auf Lager, sie hätten sicher ihr bestes gegeben….

Als beste Spieler wurden die beiden Goalies der Teams geehrt – Ian Meierdres (NL) und Christan Wendler für den KEV. Wendler bedankte sich mit den Worten, es habe Spaß gemacht hier zu spielen, allerdings sei es ein bißchen dunkel…

Es spielten (Krefeld): Christian Wendler – Josh Meyers, Richard Pavlikovsky; Sinan Akdag, Mitja Robar; Dusan Milo, Kyle Sonnenburg; Pascal Zerressen – Andreas Driendl, Frabcois Methot, Martin Schymainski; Patrick Klöpper, Mark Voakes, Herberts Vasiljevs; Boris Blank, Roland Verwey, Daniel Pietta; Marc Schaub, Kevin Orendorz, Christian Kretschmann

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