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Iserlohn. (MK) Nein, das Drücken der Reset-Taste vor einer Woche hat den Iserlohn Roosters nicht viel geholfen. Nach dem 4:1 Sieg gegen Bremerhaven vor... Kopfsache! Roosters beim 1:5 gegen Wolfsburg in fast allen Belangen unterlegen

Von links: Alexander Johansson, Mike Halmo, Torwart Anthony Peters und Lucas Lessio – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Nein, das Drücken der Reset-Taste vor einer Woche hat den Iserlohn Roosters nicht viel geholfen. Nach dem 4:1 Sieg gegen Bremerhaven vor Wochenfrist und der klaren 4:1 Niederlage am Sonntag in Köln, verloren die Roosters vor 4104 maßlos enttäuschten Zuschauern gegen den direkten Konkurrenten aus Wolfsburg mit 1:5. Die klar zu erkennende Verunsicherung der O´Leary Schützlinge zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel.

Die Roosters taten sich schwer damit ins Spiel zu finden. Zwar erschienen die Sauerländer in der Anfangsminute häufiger in der Offensivzone als die Gäste. Den ersten Treffer aber mussten die Roosters nach nur 77 Sekunden schlucken. Wolfsburgs Torschütze Machacek konnte vom inneren Bullykreis aus ungehindert zum 0:1 einschießen. Eine kurz darauf ausgesprochene Strafe gegen Weidner überstanden die Iserlohner schadlos. Im weiteren Verlauf blieben klare Torchancen eher Mangelware. Beide Teams arbeiteten sich zunächst ohne Höhepunkte aneinander ab. Findlays Schuss aus der Drehung (13.) war eine der wenigen Iserlohner Gelegenheiten. In der 19. Minute sprang Iserlohns Grenier der Puck unkontrolliert in Richtung eigenes Tor, Pfohl legte für Wolfsburgs Topscorer Rech auf, der zum 0:2 einnetzte. Die Enttäuschung auf dem Eis und auf den Rängen war regelrecht spürbar.

Wer gehofft hatte, dass zu Beginn des zweiten Drittels ein Ruck durch die Iserlohner Mannschaft gehen würde, der sah sich erst einmal getäuscht. Johansson scheiterte nach 33 Sekunden mit einem Alleingang an Iserlohns Goalie Peters. Knapp eine Minute später konnte Olimb per Rückhand die Konfusion in der Iserlohner Abwehr ebenfalls nicht nutzen. Wolfsburg beschäftigte die Roosters in ihrem Drittel unaufhörlich. Eine Strafe gegen Ex-Rooster Button (27.) offenbarte einmal mehr die Schwächen der Roosters im Powerplay und die allgemeine Verunsicherung im Team. Machacek (31.) verpasste noch den dritten Wolfsburger Treffer. Den besorgte dann aber nach exakt 32 Minuten Johansson auf Zuspiel von Casto in Überzahl. Iserlohns Lautenschlager saß zu diesem Zeitpunkt gerade einmal acht Sekunden auf der Strafbank. Die Möglichkeit in eigener Überzahl nach einer Strafe gegen Wolfsburgs Lessio (38.) zu verkürzen ließen die Iserlohner einmal mehr wirkungslos verstreichen. Schlimmer noch: Die Gäste trafen nach zwanzig Sekunden in Unterzahl durch Machaceks Schuss unter die Latte zum 0:4. Für Anthony Peters war der Arbeitstag im Iserlohner Tor damit beendet. Andreas Jenike kam für ihn zwischen die Pfosten.

Leicht verändert das Bild zu Beginn des letzten Drittels. Bittners Strafe nutzte Verteidiger O´Connor zum Anschlusstreffer (42.). Aus der halblinken Position nahm er Maß und traf zum 1:4 ins linke obere Eck. Das Spiel der Gastgeber war danach keineswegs fehlerfrei, aber insgesamt etwas strukturierter und auch ein wenig gefährlicher in der Offensive. O´Connor (50.) und Findlay (52.) scheiterten mit guten Gelegenheiten am erstklassigen Brückmann im Tor der Niedersachsen. Mit seinem dritten Treffer des Abend (57.) zum 1:5 setzte Machacek den Schlusspunkt. Die Zuschauer verließen danach fluchtartig die Eissporthalle. Neben Torwart Felix Brückmann zählte der dreifache Torschütze Spencer Machacek zu den Wolfsburger Vätern des Erfolges an diesem Abend.
Die Grizzlys festigten durch den Erfolg Platz zehn in der Tabelle. Die Roosters haben durch die Niederlage in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“ den Kontakt ZU Rang zehn vorerst etwas verloren. Am Sonntag steht mit der Unterstützung von rund 800 Fans das nächste „Sechs-Punkte-Spiel“ in Augsburg (14 Uhr) an.

Trainer Jason O´Leary fand nach dem Spiel im Rahmen der Pressekonferenz einmal mehr klare Worte zum Spiel. Stürmer Alex Dmitriev sprach nach dem Spiel bei Magenta Sport von einem peinlichen Auftritt.

Die Trainerstimmen zum Spiel

Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters - Grizzlys Wolfsburg
© by Sporfoto-Sale 2019
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