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Kooperation hängt am seidenem Faden Kooperation hängt am seidenem Faden
Deggendorf. (PM) Beneiden ist die neue Führung des Deggendorfer SC derzeit wahrlich nicht, denn an allen Ecken und Enden wird an einer besseren Zukunft des... Kooperation hängt am seidenem Faden

Logo Deggendorf FireDeggendorf. (PM) Beneiden ist die neue Führung des Deggendorfer SC derzeit wahrlich nicht, denn an allen Ecken und Enden wird an einer besseren Zukunft des Eishockeys in Deggendorf gebastelt. Dazu gehört auch eine Kooperation mit einem DEL und einem DEL2-Team im sportlichen Bereich. Die Gespräche sind schon weit fortgeschritten,doch geraten die Verhandlungen nun ins Stocken.

Dabei sei man sich mit dem Partner aus der DEL in vielen Punkten bereits einig, einzig der DEB will dem Förderlizenzmodell nun plötzlich einen Riegel vorschieben. Laut dem Fachmagazin “Eishockey-News” soll das Modell mit den drei Spielberechtigungen nicht für die Clubs der vom DEB geführten Oberligen Süd und Nord gelten. Sollte die Mehrfach-Spielberechtigung auf der Mitgliederversammlung des DEB am 19. Juli gekippt werden, wäre dies wahrscheinlich auch das Aus der Kooperation Ingolstadt-Landshut-Regensburg. Am Beispiel dieser bereits beschlossenen Kooperation sind die Konsequenzen recht deutlich darstellbar: Die Mehrfach-Spielberechtigung sieht vor, dass beispielweise ein Förderlizenzspieler aus Ingolstadt für Landshut aufläuft oder gar Spielpraxis in der Regensburger Oberliga-Mannschaft erhält. Auch umgekehrt wäre ein Aufstieg mit Förderlizenz möglich. Setzt sich auf der Mitgliederversammlung DEB-Präsident Uwe Harnos mit seinen Plänen durch, dann müsste ein Spieler die ganze Saison über in Regensburg bleiben, falls er dort mit einer Förderlizenz ausgestattet ist, auch wenn er dort “unterfordert” wäre.

Bleibt es beim Veto des DEB, wäre dies wahrscheinlich nicht nur das Ende der bereits vereinbarten Kooperation zwischen den drei bayrischen Teams, sondern auch andere Teams aus der DEL würden dann einer Zusammenarbeit eine Absage erteilen. Davon wäre auch der Deggendorfer SC betroffen, denn kein Team aus der DEL ist daran interessiert, ihre Talente ohne Möglichkeit der Rückholung bei entsprechender sportlichen Entwicklung in der Oberliga zu belassen. Auch Jiri Ehrenberger, seines Zeichens Sportdirektor des ERC Ingolstadt, sieht bei einem entsprechenden Beschluss auf der DEB-Mitgliederversammlung keine Zukunft mehr für dieses Kooperationsmodell.

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