Memmingen. (PM Indians) Der ECDC Memmingen wird auch in der kommenden Spielzeit mit Headcoach Daniel Huhn zusammenarbeiten.
Der 39-Jährige geht dann bereits in seine fünfte Saison als Verantwortlicher an der Bande der Indians. Huhn ist damit weiterhin der dienstälteste Cheftrainer der Liga und ab Sommer seit zehn Jahren im Verein tätig. Der ehemalige Führungsspieler und Kapitän der Memminger steht seit Oktober 2022 als Hauptverantwortlicher an der Bande des Oberligisten und ist ein elementarer Bestandteil der jährlichen Weiterentwicklung des Teams. Aktuell stehen die Indians mit einem Punkteschnitt von 2,41 pro Spiel auf Platz 2 der Oberliga-Tabelle.
Sven Müller: „Wir sind mit der Arbeit von Daniel sehr zufrieden. Er verkörpert unseren Verein wie kein anderer und hat akribisch dafür gesorgt, dass wir uns in vielen Bereichen jeden Tag verbessern. Er führt unsere Mannschaft hervorragend und konnte sich selbst und sein Coaching dabei auch noch weiterentwickeln. Wir freuen uns auf möglichst erfolgreiche Playoffs und die kommende Spielzeit mit ihm.“
Daniel Huhn: „Unser Job hier ist noch nicht erledigt, insofern freut es mich natürlich, dass ich auch im kommenden Jahr in Memmingen an der Bande stehen darf. Die stetige Weiterentwicklung des Standorts und natürlich der Mannschaft treibt mich an. Wir alle sind wahnsinnig heiß auf den Liga-Endspurt und die dann anstehenden Playoffs und können es kaum erwarten, mit unseren Fans gemeinsam diese Saisonphase anzugehen“.
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Fulminanten Auftaktdrittel: Indians siegen in Selb
Drei wichtige Punkte holte der ECDC Memmingen auswärts in Selb.
Das Team von Daniel Huhn gewann, danke einer bärenstarken Anfangsphase, deutlich mit 6:2 gegen die Wölfe. Am Sonntag geht es in der ALPHA COOLING-Arena weiter. Dann kommen die Stuttgart Rebels an den Hühnerberg.
Die Indians traten die Reise zu den Selber Wölfen ohne die erkrankten Timo Gams und Robert Peleikis an. Auch Denis Fominych konnte verletzungsbedingt erneut nicht mitwirken. Memmingen startete furios in die Begegnung. Nach zwei Minuten klingelte es erstmals im Gehäuse der Wölfe, Nikita Krymskiy erzielte das 1:0 für den ECDC. Eine halbe Minute später traf Felix Brassard sogar zum 2:0. Die Indians spielten ein starkes erstes Drittel und ließen die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Die Rot-Weißen schraubten das Ergebnis sogar weiter in die Höhe. In der 15.Spielminute stand es bereits 5:0 für Memmingen. Markus Lillich, Milan Pfalzer und Eddy Homjakovs waren die weiteren Torschützen gegen zu diesem Zeitpunkt überforderte Gastgeber. Erst nach dem Torwartwechsel fing sich der Tabellenvierte etwas und konnte noch vor der Pause durch Tom Pauker zum 1:5 verkürzen.
Im zweiten Drittel kamen die Wölfe etwas besser ins Spiel. Fabjon Kuqi traf zum 2:5. Die Indians mussten sich anschließend oftmals in Unterzahl beweisen, doch das Penalty Killing funktionierte erneut sehr gut. Kurz vor Ende des Mitteldrittels gab es eine Spieldauerstrafe für Jayden Schubert, die der ECDC aber ebenfalls schadlos überstand. Die Oberfranken erholten sich von der vergebenen Möglichkeit im fünfminütigen Powerplay nicht mehr, sodass die Indianer im Schlussdrittel das Spiel verwalten konnten. Durch das kompakte Abwehrverhalten des ECDC konnte Selb den Indianern nicht mehr gefährlich werden, weshalb die Maustädter schlussendlich verdient gewannen. Felix Brassard setzte mit seinem Empty Net Goal zum 6:2 den Schlusspunkt in dieser Partie. Ein deutlicher Auswärtssieg dank einer geschlossen Mannschaftsleistung, drei wichtige Punkte konnten somit gefeiert werden.
Am Sonntag steht das nächste Heimspiel am Hühnerberg an. Die Indians treffen um 18:00 Uhr auf die Stuttgart Rebels. Karten für die Partie sind bereits im VVK erhältlich. Dauerkarteninhaber können eine weitere Person kostenlos mit zur Partie bringen. Infos und genaue Bestimmungen dazu gibt es auf der Homepage des ECDC:
Selber Wölfe vs ECDC Memmingen 2:6 (1:5/1:0/0:1)
Tore: 0:1 (2.) Krymskiy (Handschuh, Schubert), 0:2 (3.) Brassard (Lillich, Svedlund), 0:3 (12.) Lillich (Brassard, Homjakovs), 0:4 (14.) Pfalzer (Handschuh, Ettwein), 0:5 (15.) Homjakovs (Brassard, Blake), 1:5 (17.) Pauker (Tabert, Lahtinen), 2:5 (24.) Kuqi (Valasek, Nemec), 2:6 (57.) Brassard (Meisinger, Lillich)
Strafminuten: Selb 4-Memmingen 31


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