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Können die Selber Wölfe auswärts nachlegen?

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© Mario Wiedel
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Selb. (PM Wölfe) Spiel 1 ging am Gründonnerstag an die Selber Wölfe.

Am Samstag ab 19:30 Uhr steigt Spiel 2 in der Serie zwischen den Porzellanstädtern und den Bietigheim Steelers im Ellental. Das Rudel um Leitwolf Frank Hördler wird alles daransetzen, auswärts gleich nachzulegen. Doch die Steelers werden sich nach der Niederlage schütteln und zeigen wollen, wer in der EgeTrans-Arena das Sagen hat.

Formkurve

Nach einem bockstarken ersten Drittel, das die Selber Wölfe mit 3:0 für sich entschieden, kamen die Steelers – begünstigt durch einige Strafen auf Seiten der Selber – besser in die Partie und bis zum Ende des 2. Drittels auf ein Tor heran. Doch die Wölfe kamen nicht ins Wanken, stellten im Schlussabschnitt früh auf 4:2 und machten kurz vor Ende mit einem Treffer ins verwaiste Bietigheimer Tor den Deckel auf die Partie. Auffällig agierte auf Selber Seite der junge Nikita Krymskiy an der Seite von Jordan Knackstedt und Rasmus Heljanko. Doch das Fundament für den Selber Erfolg war die geschlossene Mannschaftsleistung. Die Steelers hingegen haben das erste Drittel komplett verschlafen. Der daraus resultierende 3-Tore-Rückstand war dann letztlich zu viel. Das Wolfsrudel muss weiterhin versuchen, weniger Strafen zu nehmen. Lag das Penalty Killing in der Serie gegen Dresden noch bei 100 %, so mussten die Selber am Gründonnerstag gleich beide Gegentore bei zahlenmäßiger Unterlegenheit hinnehmen.

Statistik

An drei der fünf Selber Treffer in Spiel 1 war der Rasmus Heljanko beteiligt. Der Finne war somit punktbester Spieler in der Partie. Bei Bietigheim hatte „Goldhelm“ Brett Welychka an beiden Toren der Gäste maßgeblichen Anteil. Bei annähernd gleicher Anzahl an Torschüssen, waren die Selber Wölfe das effizientere Team und erzielten drei Tore mehr als die Steelers. Auch die Bullyquote ging mit 56,3 % gewonnener Anspiele an die Porzellanstädter. Im Powerplay waren die Gäste effektiver. Sie nutzten 40 % ihrer Überzahlspiele zu einem Torerfolg (Selb 33,3 %).

Lineup

Am Samstag nicht zur Verfügung stehen werden der gesperrte Richard Gelke, die verletzten bzw. erkrankten Michel Weidekamp, Donat Peter und Justin Spiewok sowie der weiter aus privaten Gründen fehlende Lukas Vantuch.

Modus/Spielwertung

Auch in der 2. Playdownrunde greift der neue Modus. Aufgrund der besseren Hauptrundenplatzierung reichen den Selber Wölfen drei Siege für den Seriengewinn und dem gleichbedeutenden sportlichen Klassenerhalt. Die Bietigheim Steelers benötigen hingegen vier Siege für den Seriengewinn und dem Verbleib in der DEL2. Sobald einer dieser Fälle eintritt, wird die Runde beendet.
Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (sudden death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 15 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden, jeweils mit neuer Eisbereitung und 15-minütiger Pause, so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist (sudden death). Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspieler gespielt.

Termine

Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt:
Do, 28.03.2024 19:30 Uhr Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 5:2
Sa, 30.03.2024 19:30 Uhr Bietigheim Steelers – Selber Wölfe
Mo, 01.04.2024 19:30 Uhr Selber Wölfe – Bietigheim Steelers
Mi, 03.04.2024 19:30 Uhr Bietigheim Steelers – Selber Wölfe (sofern notwendig)
Fr, 05.04.2024 19:30 Uhr Selber Wölfe – Bietigheim Steelers (sofern notwendig)
So, 07.04.2024 17:00 Uhr Bietigheim Steelers – Selber Wölfe (sofern notwendig)

© Mario Wiedel

Becherwürfe mit Geldstrafen sanktioniert

Die Selber Wölfe wurden für Becherwürfe aus den Zuschauerrängen in zwei Heimspielen durch die Liga mit Geldstrafen sanktioniert.

Ihren Unmut über das Geschehen auf dem Eis drückten einige Unbelehrbare zuletzt gegen Ende des Heimspiels am vergangenen Freitag gegen die Dresdner Eislöwen durch das Werfen von Gegenständen aus. Die Zeche in Form einer Geldstrafe muss der Club in der laufenden Spielzeit nun schon zum zweiten Mal zahlen. Der bittet seine Fans um Vernunft und um sachdienliche Hinweise zu den Werfern. Neben dem wirtschaftlichen Schaden geht es auch ums Image des Standorts.

Kein hilfreiches Verhalten

Das Werfen von Gegenständen auf die Eisfläche oder gar auf Spieloffizielle ist weder ein hilfreiches Verhalten der Zuschauer, noch ist dies durch die Organisation der Selber Wölfe gut zu heißen. Ganz im Gegenteil: Die Selber Wölfe sind von der Liga zum wiederholten Male mit einer Geldstrafe bedacht worden. Bei jedem erneuten Vorfall ähnlicher Art, wird die Strafe noch einmal empfindlicher ausfallen. Die Verantwortlichen appellieren deshalb eindringlich an die Vernunft der Zuschauer, denn vorher abgelaufene Aktionen auf dem Eis, egal ob diese die Schiedsrichter, die gegnerische Mannschaft oder das Heimteam betreffen, werden durch derartige Unmutsbekundungen auch nicht rückgängig gemacht. Vielmehr schaden sie dem Ruf des gesamten Standorts inklusive des Fanlagers.

Werfer oder Zeugen sollen sich melden

Darüber hinaus bitten die Verantwortlichen der Selber Wölfe darum, dass sich die Werfer selbst melden, um für ihr Verhalten gerade zu stehen. Weiterhin werden auch Zeugen, die einen oder mehrere Werfer eindeutig identifiziert haben, gebeten, diese namentlich bei den Selber Wölfen zu melden.




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