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Königsbrunn. (PM EHC) Nur eine Woche nach dem überraschenden Auswärtssieg beim Tabellenzweiten TEV Miesbach gelingt dem EHC Königsbrunn der nächste Coup. Mit 5:3 holen... Königsbrunn schlägt auch den Tabellenersten

Königsbrunn. (PM EHC) Nur eine Woche nach dem überraschenden Auswärtssieg beim Tabellenzweiten TEV Miesbach gelingt dem EHC Königsbrunn der nächste Coup. Mit 5:3 holen sich die Brunnenstädter bei dem bislang zuhause unbesiegten EHC Waldkraiburg drei Punkte und wahren sich so die Chance auf den anvisierten sechsten Tabellenplatz.

Dabei musste EHC-Coach Waldemar Dietrich in Waldkraiburg berufsbedingt auf Moritz Lieb und Max Arnawa verzichten, Alexander Strehler fehlte aufgrund einer Erkrankung. Dafür absolvierte Neuzugang Anton Zimmer sein erstes Spiel für die Brunnenstädter.

Königsbrunn präsentierte sich von der ersten Minute an selbstbewusst und lieferte sich mit den Gastgebern einen Kampf auf Augenhöhe. In der vierten Spielminute belohnten sich die Brunnenstädter mit der frühen 1:0 Führung durch Jakub Šrámek. Beide Mannschaften kamen immer wieder zu Torchancen, scheiterten aber im Abschluss. Vier Minuten vor der ersten Pause bestrafte Waldkraiburg einen Fehler der Königsbrunner, gleich zwei Stürmer der Gastgeber ließen Torfrau Jennifer Harß keine Chance und erzielten den sehenswerten Ausgleich zum 1:1. Mit dem leistungsgerechten Unentschieden ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Im mittleren Spielabschnitt erhöhte Waldkraiburg die Schlagzahl, doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht, und spätestens bei der wieder einmal herausragenden Torfrau Jennifer Harß war Ende für die Bemühungen der Gastgeber. Aber auch Königsbrunn erarbeitete sich einige Torchancen und suchte den Abschluss. Eine Minute vor Drittelende ging Waldkraiburg durch den Treffer von Josef Straka in Führung. Doch nur fünf Sekunden später zappelte ein kurios abgefälschter Schuss von Hayden Trupp im Tor der Gastgeber, bis zur letzten Pause fielen aber keine Treffer mehr.

Auch im letzten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams einen flotten und unterhaltsamen Fight, mit Vorteilen für Waldkraiburg. Den nächsten Treffer setzten aber die Brunnenstädter, die durch den Treffer von Neuzugang Tim Bullnheimer in der 49. Spielminute mit 3:2 in Führung gingen. Die Zeit lief nun für Königsbrunn, die Gastgeber drängten auf den Ausgleich. In der 55. Spielminute hatte es Josef Straka in der Hand, den Ausgleich zu erzielen, als er plötzlich alleine vor dem Königsbrunner Tor auftauchte. Doch Torfrau Jenny Harß entschärfte seine klare Chance mit einem spektakulären Save. Zwei Minuten vor Abpfiff war sie jedoch chancenlos, als Waldkraiburg zum verdienten Ausgleich einnetzte. Doch nur eine Minute später hatte Dominic Auger die richtige Antwort auf dem Schläger, sein Treffer bedeutete die erneute Führung für die Brunnenstädter. Waldkraiburg war nun unter Zugzwang und nahm den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch dieser Schuss ging nach hinten los, Königsbrunn eroberte sich den Puck und Tim Bullnheimer musste nur noch ins leere Tor einschießen. Mit seinem zweiten Treffer zum 5:3 sorgte er so für die endgültige Entscheidung.

Der EHC holt sich am Ende glücklich, aber nicht unverdient wichtige drei Punkte und bleibt vorerst weiter auf dem achten Platz. Dabei konnten in der sehr fair geführten Partie alle Neuzugänge überzeugen, Königsbrunn gewinnt aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer Torfrau Jennifer Harß in Topform, die vom 10.-14.12.2019 beim 4-Nationen-Turnier wieder für die deutsche Nationalmannschaft aktiv sein wird. Waldkraiburg verliert zum ersten Mal in dieser Saison ein Heimspiel, bleibt aber immer noch auf dem ersten Platz.

EHC-Coach Waldemar Dietrich freute sich am Ende über den Sieg, trat aber auch auf die Euphoriebremse: „Wir sind früh mit 1:0 in Führung gegangen, Waldkraiburg hat uns dann für unseren Wechselfehler mit dem 1:1 bestraft und ist dann später verdient mit 2:1 in Führung gegangen, Der schnelle Ausgleich war eher glücklich. Jenny hat uns lange im Spiel gehalten. Waldkraiburg hatte ein Chancenplus, ohne aber die Tore zu machen. Am Ende gewinnt nicht die bessere Mannschaft, sondern die glücklichere. Meine Spieler haben bis zum Ende alles gegeben und nie aufgegeben.“

Tore: 0:1 Šrámek (Trupp, Maier) (4.), 1:1 Jeske (Rousek) (16.), 2:1 Straka (Rousek, Wagner) (39.), 2:2 Trupp (39.), 2:3 Bullnheimer (Trupp) (49.), 3:3 Rousek (Straka, Jeske) (58.), 3:4 Auger (Maier) (59.), 3:5 Bullnheimer (Šrámek, Trupp) (60. empty net goal)

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