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Königsbrunn. (PM EHC) Nach dem Erfolg am Freitag bleibt der EHC Königsbrunn auch auswärts in der Erfolgspur, mit 6:3 gewinnen die Brunnenstädter die zweite... Königsbrunn holt sich auch im zweiten Viertelfinalspiel den Sieg

Timo Schirrmacher (3, ESC Kempten) und Tim Bullnheimer (8, EHC Königsbrunn) im Zweikampf – © diz-pix Dietmar Ziegler)

Königsbrunn. (PM EHC) Nach dem Erfolg am Freitag bleibt der EHC Königsbrunn auch auswärts in der Erfolgspur, mit 6:3 gewinnen die Brunnenstädter die zweite Partie gegen die „Sharks“ des ESC Kempten.

Erneut waren es 60 hochintensive Minuten vor über 1300 Zuschauern.

Wie schon am Freitag konnten beide Mannschaften mit 3 kompletten Reihen in die Begegnung starten. Allerdings vermissten die Sharks immer noch schmerzlich ihren Top-Scorer Filip Kokoska. Im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup war Dave Blaschta mitgereist.

Schon am Freitag war es ein heißer Tanz um jeden Zentimeter, in Kempten setzten beide Teams den Kampf fort. Den ersten Treffer markierten aber die Hausherren, in der dritten Spielminute fand ein relativ harmloser Schuss den Weg ins Tor der Brunnenstädter, mit der Aktion hatte Königsbrunns Goalie Stefan Vajs wohl nicht gerechnet. Doch der EHC ließ sich dadurch nicht beirren und fand in der fünften Spielminute die richtige Antwort. In Überzahl konnte Torhüter Jakob Nerb einen Schuss von Dominic Erdt nur prallen lassen, der Puck fiel Leon Steinberger direkt vor die Füße. Dieser netzte dann kurz und schmerzlos zum 1:1 Ausgleich ein. Danach blieb es ein rassiger Fight beider Teams mit leichten Vorteilen für den EHC. Bis zur Drittelpause fielen aber keine Tore mehr.

Kempten erwischte den besseren Start ins Mitteldrittel, nach einigen Sekunden wäre fast die Führung für die Gastgeber gefallen, gleich nach dem ersten Bully schnappte sich Oppenberger die Scheibe und war plötzlich alleine vor dem Königsbrunner Tor, sein Abschluss war aber zu harmlos. Der EHC war sehr auf Defensive bedacht, offensiv kam nur wenig von den Brunnenstädtern. In der 30. Spielminute und in Unterzahl konnte Marco Sternheimer zwar nach einem Konter per Shorthander zum 2:1 einschießen, doch vor Ablauf der Strafe gegen den EHC glichen die Sharks durch Schirrmacher zum 2:2 aus. Nur drei Minuten traf Schirrmacher erneut in Überzahl für Kempten, die Hausherren lagen nun verdient in Führung. Danach zog Königsbrunn noch eine fünfminütige Strafe, doch die Sharks verpassten es, den Sack zuzumachen. Mit der knappen Führung für den ESC ging es ein letztes Mal in die Kabinen.

Im Schlussdrittel legte der EHC wieder eine Schippe zu, Königsbrunn drängte auf das 3:3. In der 45. Spielminute fiel dann auch der ersehnte Ausgleich, in Überzahl legte Hayden Trupp quer auf Toms Prokopovics, der dann per Direktabnahme den Puck ins Tor der Sharks zimmerte. Nur zwei Minuten später hatte der EHC dann gleich drei dicke Chancen, die aber ohne Torerfolg blieben. Königsbrunn war jetzt am Drücker und kam mit viel Tempo, Kempten hatte wohl einige Körner in den beiden ersten Abschnitten liegen lassen. Die hochverdiente Führung fiel dann aber in der 50. Spielminute, als Peter Brückner in Überzahl und nach Anspiel von hinter dem Tor stehenden Lukas Fettinger zum 4:3 einnetzte. Kempten blieb zwar gefährlich, doch der EHC stand gut und ließ nichts Zwingendes zu. In der 57. Spielminute zog dann Mika Reuter bei einem schnellen Gegenstoß einfach mal ab und traf zum 5:3. Kempten nahm danach zwar noch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch wie schon am Freitag ging der Schuss nach hinten los. Jakob Nerb war gerade mal zehn Sekunden aus seinem Tor, da schlug schon der Puck nach Scheibenverlust der Sharks ein weiteres Mal ins Gehäuse der Hausherren zum 6:3 Endstand ein. Mika Reuter sorgte mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Endscheidung, bis zum Abpfiff gab es keine weiteren Treffer.

Der Sieg gegen die Sharks geht aufgrund des starken Schlussdrittels vollkommen in Ordnung, nur im mittleren Abschnitt musste der EHC zittern. Königsbrunn hatte insgesamt mehr vom Spiel und war auch in der Schlussphase spritziger als der ESC. Am nächsten Freitag folgt Spiel drei des Viertelfinales in der heimischen Eisarena, denn nur wer vier Spiele gewinnt, zieht ins Halbfinale ein. Doch Königsbrunn sollte sich nicht zu früh freuen, auch wenn man jetzt zwei Siege eingefahren hat, waren es bisher stets Begegnungen auf Augenhöhe. EHC-Coach Bobby Linke nennt Gründe für den Erfolg: „Im ersten Drittel haben sich beide Mannschaften noch neutralisiert, das zweite war aber unser schwächstes bisher. Da haben wir zu wenig Zweikämpfe gewonnen und uns den Schneid abkaufen lassen. Mit so viel Unterzahl kannst du natürlich gegen so eine Mannschaft kein Spiel gewinnen, wir haben in Unterzahl dann auch zwei Treffer kassiert. In der Pause haben wir nochmal eine Ansage gemacht, da war zu wenig Leidenschaft, man muss zeigen, dass man den Sieg will. Im letzten Abschnitt waren wir dann extrem bissig und gallig, das war dann wohl auch der Schlüssel zum Sieg. Kempten hat zu undiszipliniert gespielt und wir haben die richtigen Lösungen gefunden. Die Jungs haben am Ende den Schalter umgelegt, Gas gegeben und sich mit diesem Sieg belohnt.“

Tore: 1:0 Rau (3.), 1:1 Steinberger (Erdt, Beslic) (5.), 1:2 Sternheimer (30.), 2:2 Schirrmacher (Schäffler, Rau) (32.), 3:2 Schirrmacher (Schäffler, Seider) (35.), 3:3 Prokopovics (Sternheimer, Trupp) (45.), 3:4 Brückner (Fettinger, Tausend) (50.), 3:5 Reuter (Bullnheimer, Szegedin) (57.), 3:6 Reuter (Szegedin, Empty Net Goal) (59.)

Strafminuten: ESC Kempten 16 EHC Königsbrunn 15 Zuschauer: 1321

Tickets für das nächste Heimspiel können an der Abendkasse, online unter https://www.eventim-light.com/de/a/630b4c8e01bcd227acab02c3/ oder in der Geschäftsstelle (Nibelungenstraße 8, 86343 Königsbrunn) erworben werden. Diese ist von Montag bis Freitag 10–12 Uhr und Dienstag bis Donnerstag 15–18 Uhr geöffnet. Die Dauerkarten haben im Viertelfinale weiterhin Gültigkeit.





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