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Köln. (MR) „So was hat man lange nicht gesehen“ tönte es durch die Kölnarena 2 nach dem 6:0 Sieg der Junghaie über den ESC... Kölner Junghaie eine Nummer zu groß für den ESC Dresden
Patrik Csala hielt gegen Dresden seinen Kasten sauber – © Sportfoto-Sale (DR)

Patrik Csala hielt gegen Dresden seinen Kasten sauber – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) „So was hat man lange nicht gesehen“ tönte es durch die Kölnarena 2 nach dem 6:0 Sieg der Junghaie über den ESC Dresden zum DNL-Auftakt. Natürlich – es gab ja auch ca. 4 Monate kein Ligahockey, und Spieler und Zuschauer sind heiß auf die neue Saison.

Das Spiel des Vizemeisters KEC gegen den Aufsteiger aus Sachsen hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten, und es dauerte 12 Minuten, bis erstmalig Zählbares auf der Tafel erschien. Doch dann kamen die Hausherren ins Rollen und legten bis zur ersten Pause ein 3:0 vor. Im Powerplay konnten sie gleich nach der Pause den vierten Treffer nachlegen. Danach wurde es ruppiger auf dem Eis, und die Spieler wanderten mehrfach auf die Strafbank, dass sich beide Mannschaften in unterschiedlicher Anzahl auf dem Eis messen konnten. Die Eislöwen Juniors bekamen auch einen Penalty zugesprochen, doch der Versuch zur Ergebniskorrektur blieb erfolglos. Aber die Spieler aus der Elbflorenz gaben sich nicht auf, die Domstädter jedoch zeigten sich kaltschnäuziger und effektiver und konnten im Schlussabschnitt die Treffer 5 und 6 hinzufügen. Dresden versuchte am Ende mit der Brechstange noch den Ehrentreffer zu erzielen. Es sollte nicht sein, und die Junghaie konnten mit dem 6:0 Sieg einen Saisonauftakt nach Maß feiern – so hieß es dann in der Halle „oh wie ist das schön…“

Neuerungen in der DNL

Die DNL umfasst diese Saison 12 Teams – die Mannschaften aus Schwenningen und Dresden sind aus der DNL2 aufgerückt. Der Spielplan sieht zunächst eine „Evaluierungsrunde“ in zwei Sechsergruppen vor, in der Gruppe der Junghaie spielen neben dem heutigen Gegner ESC Dresden weiterhin ESV Kaufbeuren, Düsseldorfer EG, EV Regensburg und der Augsburger EV. Nach der Einfachrunde werden die Gruppen neu zusammengesetzt. Dann spielen die Mannschaften der Plätze 1-3 beider Gruppen in einer 2,5fach Runde die Platzierungen für die Playoffs aus. Die Teams der Plätze 4-6 aus der Evaluierungsrunde bilden anschließend die zweite Gruppe, die ebenfalls in 2,5fach Runde die Plätze 1 und 2 sowie 3-6 ausspielen. Demnach vervollständigen die beiden Erstplatzierten die Playoffs der DNL. Klingt kompliziert, ist es wohl auch.

Die Treffer erzielten:
1:0 (12:01) Tom Stumpe (Denis Saiter, Vincent Grunewald)
2:0 (14:36) Lukas Kopietz (Justin Büsing)
3:0 (19:22) Alexander Rudkovski (Reinis Zvirgzdins, Alexander Schmidt)
4:0 (21:22) Rik Gaidel (Justin Büsing, Edwin Tropmann) PP1
5:0 (49:28) Peter Bürfent (Edwin Tropmann, Tom Stumpe)
6:0 (52:19) Justin Büsing (Rik Gaidel, Alexander Schmidt)

Schiedsrichter: Sebastian Licau (Tom Giesen, Cedric Steeg)

Strafen: KEC – 12 Min.; ESCD – 14 Min.

Zuschauer: 117

Michaela-Ross

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