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Köln. (MR) In einem packenden, wenn auch nicht immer hochklassigen Duell auf Augenhöhe unterlagen die Kölner Haie am Ende im Penaltyschießen den Adlern aus... Kölner Haie unterliegen im DEL-Toppspiel den Adlern mit 3:4
Nico Krämmer zwischen Alex Roach und Tomas Pöpperle – © Sportfoto-Sale (DR)

Nico Krämmer zwischen Alex Roach und Tomas Pöpperle – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) In einem packenden, wenn auch nicht immer hochklassigen Duell auf Augenhöhe unterlagen die Kölner Haie am Ende im Penaltyschießen den Adlern aus Mannheim mit 3:4.

Kölns Jon Matsumoto wurde vor dem Spiel für 400 DEL Spiele geehrt. Bereits im ersten Wechsel blieb Howden nach Zusammenprall liegen, es hatte aber keiner der Unparteiischen eine „Straftat“ gesehen. Wenig später schickte Ugbekile einen weiten Pass zu Olver, der quer zum mitgelaufenen Kammerer legte. Kammerer sagte danke und schob in die leere Ecke zur erstmaligen Führung ein (2.). Ein Stromausfall an der Zeitnahme unterbrach dann erst einmal das Spiel, anschließend auch den Spielfluss auf Kölner Seite. In der fünften Spielminute im Kölner Verteidigungsdrittel fast die Kopie des Führungstreffers. Krämmer wurde mit einem weiten Pass ins Angriffsdrittel geschickt, und Kollege Szwarz hatte ebenfalls die leere Ecke vor sich. Strafzeiten auf beiden Seiten brachten aber keiner Seite einen Torerfolg. Die Adler mit sehr frühem Forecheck teils schon an der gegnerischen Grundlinie, doch Pöpperle konnte sich letztlich noch immer behaupten, auf der anderen Seite scheiterte Malla Müller an Endras im Tor.

Wechselnde Führungen und ein Fight

Applaus und Jubel gab es früh im zweiten Durchgang, doch es war kein Treffer zu feiern sondern ein kleiner Fight hinter dem Mannheimer Tor, mittendrin natürlich Uvira. In der nächsten Überzahl, als Reul auf der Strafbank saß, hatte Matsumoto mehrere Versuche, doch das Spielgerät wollte nicht in die Maschen. Die beste Chance hatte Üffing im Alleingang, doch er traf in der 35. Min. nur den Pfosten. Plachta und Wolf kombinierten im Angriff und erhöhten den Druck, im zweiten Versuch war Pöpperle bezwungen, und Wolf hatte die 2:1 Führung erzwungen, als noch 1,3 Sekunden auf der Uhr standen. Nach einer überstandenen Unterzahl zu Beginn des dritten Durchgangs kamen die Hausherren wieder besser ins Spiel, und es war Üffing, der mit der Rückhand die Scheibe aus spitzem Winkel noch irgendwie ins Tor brachte zum umjubelten 2:2 Ausgleich (47.). Als dann auch noch Uvira drei Minuten später das Spielgerät um den Pfosten drücken konnte, waren die Haie wieder auf Kurs. Doch das war noch nicht alles, die Adler suchten die umgehende Antwort, die Dawes schließlich fand. Malla Müller wollte die erneute Führung erzwingen, auf der anderen Seite warf man alles und jeden in die Schüsse der Kurpfälzer. Es ging in die Verlängerung, wo zunächst Köln die Oberhand hatte, dann kamen die Mannheimer mit Plachta, Wolf und Bergmann. Dawes ging etwas zu ungestüm zur Sache und wurde in die Kühlbox verbannt. Und was war das? Haie Trainer Uwe Krupp zog den Goalie! So spielten die Haie die letzte Verlängerungsminute mit 5 gegen 3 Feldspieler. Aber es klappte nicht. Im Penaltyschießen traf einzig Wohlgemuth für die Gäste und sicherte den Adlern damit den Sieg – nach 3 punktlosen Niederlagen in Folge.

Tim Wohlgemuth verwandelt Penalty gegen Tomas Pöpperle – © Sportfoto-Sale (DR)

Tim Wohlgemuth verwandelt Penalty gegen Tomas Pöpperle – © Sportfoto-Sale (DR)

Es spielten:
KEC:
30 Tomas Pöpperle – 23 Maury Edwards, 91 Moritz Müller – 50 Alexander Oblinger, 24 Zach Sill, 13 Lucas Dumont; 44 Alex Roach, 63 Patrick Sieloff – 40 Julian Chrobot, 21 Mark Olver, 19 Maximilian Kammerer; 79 Colin Ugbekile, 27 Pascal Zerressen – 9 Marcel Müller, 51 Quinton Howden, 93 Sebastian Uvira; 17 Jan-Luca Sennhenn – 42 Luis Üffing, 10 Jon Matsumoto, 71 Marcel Barinka
MAN – 44 Dennis Endras – 37 Thomas Larkin, 11 Ilari Melart – 22 Matthias Plachta, 33 Tim Wohlgemuth, 89 David Wolf; 7 Sinan Akdag, 6 Joonas Lehtivuori – 19 Lean Bergmann, 84 Andrew Desjardins, 16 Markus Eisenschmid; 29 Denis Reul, 95 Mark Katic – 21 Nico Krämmer, 14 Jordan Szwarz, 9 Nigel Dawes; 70 Moritz Wirth – 18 Luca Tosto, 39 Jason Bast, 40 Valentino Klos

Die Tore erzielten:
1:0 (01:24) Kammerer (Olver, Ugbekile)
1:1 (04:19) Szwarz (Krämmer, Reul)
1:2 (39:59) Plachta (Wolf, Wohlgemuth)
2:2 (46:38) Üffing (Matsumoto, Roach)
3:2 (49:22) Uvira (Ma. Müller, Roach)
3:3 (52:16) Dawes (Katic, Krämmer)
3:4 (65:00) Wohlgemuth GWS

Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Marian Rohatsch – Joep Leermakers, Christoffer Hurtik

Strafen: KEC – 15 Min; MAN – 17 Min.

Zuschauer: 5000

Trainerstimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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