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Köln. (MR) Im ersten Derby vor Zuschauern seit 655 Tagen zeigten sich die Gäste sehr effektiv, während den Haien nur ein einziger Treffer gelang.... Kölner Haie unterliegen deutlich mit 1:6 im Derby gegen die Düsseldorfer EG
Doppeltorschütze Brendan O´Donnell – © Sportfoto-Sale (DR)

Doppeltorschütze Brendan O´Donnell – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Im ersten Derby vor Zuschauern seit 655 Tagen zeigten sich die Gäste sehr effektiv, während den Haien nur ein einziger Treffer gelang. Die Niederlage war durchaus verdient, wenn auch etwas zu hoch.

Das hatten sich die heimischen der 11400 Fans wohl doch etwas anders vorgestellt: das erste Derby mit Zuschauern seit 655 Tagen! Köln lief mit der höchst zulässigen Spielerzahl auf; auch wenn wichtige Spieler (Edwards, Sieloff, Bires) fehlten, so konnten aber die lange verletzten Oblinger, Roach, Sill und Olver wieder mitspielen. Dagegen hatte die DEG einige Ausfälle zu beklagen und trat mit nur 3 Reihen an – nach D’Amigo und Olson mussten kurzfristig auch Zitterbart, Trinkberger sowie Fischer passen. Es entwickelte sich ein schnelles, packendes Spiel, beide Torhüter bekamen einiges zu tun. Die erste Großchance hatte Kammerer gegen sein Ex-Team, scheiterte jedoch beide Male an Hane im Kasten der DEG. In einer frühen Strafzeit gegen die Hausherren konnte Düsseldorfs Postel zur Führung nachstochern. Düsseldorf konnte anschließend seine eigene Strafzeit gut verteidigen, dass die Haie kaum in die Aufstellung kamen. Die Schiedsrichter sahen wenig später wieder ein Foul, es traf Kölns Uvira. Und ab der Drittelmitte spielten die Haie nicht mehr in voller Stärke, immer wieder sahen die Unparteiischen auf deren Seite eine Regelwidrigkeit. Die Fans erbost, Uwe Krupp auch. Allerdings konnten die Landeshauptstädter zwar die Scheibe gut im Angriff kreiseln lassen, zu einem Treffer kamen sie aber nicht, selbst bei gefühlt „ewig“ mit 2 Mann mehr.

Disziplinierteres Spiel ab Minute 21

Die Gäste starteten noch in Überzahl in den zweiten Abschnitt, Bartas Schuss ging hinter das Tor, und O’Donnell schaltete am Pfosten am schnellsten – 0:2. Anschließend gab es gute, druckvollere Szenen der Haie, die dann auch gleich von den Fans unterstützt wurden. Allein der Treffer wollte nicht fallen. Einen Puckverlust an der blauen Linie brachte Ehl schnell ins Angriffsdrittel, Querpass zu O’Donnell, der völlig frei stand und Pöpperle keine Chance ließ. Die Domstädter schüttelten sich und drückten weiter. Doch irgendwas war immer im Weg, und Hane hielt seinen Kasten sauber. Es gab noch eine einzige Strafe, wieder traf es einen Hai. Und kaum war die Strafe abgelaufen, hatte Nowak die Scheibe aufs Tor geworfen zum 0:4, das ganze wenige Sekunden vor der zweiten Pause. Es dauerte bis zur 49. Spielminute, dass die Hausherren auch endlich auf die Tafel kamen: in Gewühl vor Hane bugsierte Uvira das Spielgerät schließlich über die Linie. Doch die Wiederholung lief noch auf dem Würfel, da jubelte erneut der Gästeblock. Es blieb wie verhext: wer auch immer einen Torschuss versuchte auf Kölner Seite, Ferraro, Thuresson, Uvira oder Sill – das Tor war wieder wie vernagelt. Auf der anderen Seite legte Fischbuch einen weiteren Treffer für seine Farben nach, es war das 1:6, das dann auch den Arbeitstag von Pöpperle beendete. Sein „Nachfolger“ Pogge bekam noch einen Kracher ans Gestänge, doch das sahen manche Zuschauer schon nicht mehr, die sich bereits frühzeitig auf den Heimweg begeben hatten.
Für die Haie geht es mit zwei Auswärtsspielen in Ingolstadt weiter, ehe es am 31.10. in der Lanxess Arena zum kleinen Derby gegen die Krefeld Pinguine kommt. Die DEG begrüßt am Freitag zuhause die Straubing Tigers.

Es spielten:
KEC
– 30 Tomas Pöpperle (ab 53. Min. 49 Justin Pogge)– 17 Jan Luca Sennhenn, 91 Moritz Müller – 36 Andreas Thuresson, 51 Quinton Howden, 9 Marcel Müller; 44 Alex Roach, 27 Pascal Zerressen – 39 Landon Ferraro, 10 Jon Matsumoto, 71 Marcel Barinka; 22 Maximilian Glötzl, 79 Colin Ugbekile – 19 Maxi Kammerer, 21 Mark Olver, 93 Sebastian Uvira; 50 Alexander Oblinger – 13 Lucas Dumont, 24 Zach Sill, 40 Julian Chrobot
DEG – 32 Hendrik Hane – 16 Kyle Cumiskey, 5 Nick Geitner – 21 Brendan O’Donnell, 29 Alex Barta, 28 Alexander Ehl; 36 Joonas Järvinen, 67 Bernhard Ebner – 15 Carter Proft, 81 Stephen MacAulay, 71 Daniel Fischbuch; 88 Niklas Heinzinger, 8 Marco Nowak – 19 Niklas Postel, 39 Victor Svensson, 20 Tobias Eder; 22 Cedrik Schiemenz

Die Treffer erzielten:
0:1 (06:23) Postel (Eder, Fischbuch) PP1
0:2 (21:25) O’Donnell (Barta, Fischbuch) PP1
0:3 (26:17) O’Donnell (Ehl)
0:4 (39:45) Nowak (Ehl, Barta)
1:4 (48:13) Uvira (Olver, Kammerer)
1:5 (48:32) Proft (Ebner, MacAulay)
1:6 (52:22) Fischbuch (MacAulay, Proft)

Schiedsrichter: Marian Rohatsch, Andrew Bruggeman – Joep Leermakers, Jonas Merten

Strafen: KEC – 14 Min; DEG – 2 Min.

Zuschauer: 11.400

Trainerstimmen zum Spiel

2211
Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

Michaela-Ross

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