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Köln. (MR) Im ersten von drei möglichen Spielen der ersten Playoff-Runde ging es erneut gegen den Gegner von Sonntag, die Panther aus Ingolstadt. Doch... Kölner Haie stoßen die Tür weit auf zu den „richtigen“ Playoffs: 4:3 in Spiel 1
Jubel um Moritz Müller – © Sportfoto-Sale (DR)

Jubel um Moritz Müller – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Im ersten von drei möglichen Spielen der ersten Playoff-Runde ging es erneut gegen den Gegner von Sonntag, die Panther aus Ingolstadt. Doch heute war es ein ganz anderes Spiel als noch am Sonntag in der Hauptrunde, auch wenn Kölns Trainer Uwe Krupp hier bereits ein Spiel mit Playoff-Charakter gesehen hatte.

Ins Lineup der Haie war Marcel Müller gerutscht, der Sebastian Uvira ersetzte. Im Tor stand wieder Justin Pogge, der am Sonntag einen Shut Out ferien konnte. Doch Vorsicht und Abtasten war vorgestern, heute sind Playoffs. Man sah ein ganz anderes Auftreten beider Mannschaften, knallharte Checks, und der Gegner wurde auch gerne umwerfender weise aus dem Weg geräumt. Die Stimmung auf den Rängen war dementsprechend. Allerdings hätten die Fans gerne die eine oder andere Strafe – natürlich nur gegen die Gäste – gesehen, besonders als Chrobot im Gesicht getroffen wurde, aber die Pfeifen blieben still. Ein Alleingang von Kammerer wurde von ihm mustergültig in den Knick abgeschlossen, und so stand es bereits nach gut zwei gespielten Minuten 1:0 für die Haie. Doch es wurde um jede Scheibe gekämpft. Mo Müller verlor die Scheibe im Querpass an der blauen Linie, er konnte den konternden Gegner noch ablaufen und neben das Tror drängen, doch aus dem Rückraum war McGauley zur Stelle und traf für die Panther zum Ausgleich (6.). Chancen hüben wie drüben, doch es blieb beim 1:1 zur ersten Pause. Das zweite Drittel war womöglich noch intensiver und vor allem schneller, es blieb keine Zeit für Spielchen und Überlegungen. In Überzahl zimmerte Mo. Müller den Puck in die Maschen (28.), und wenig später war es Zerressen, der einfach mal abzog, Oblinger stand passend für den Rebound (32.). Der Jubel war riesig. Dochn auf der anderen Seite ein Konter, Querpass, und auch Pogge war nochmals überwunden (35.). Mit dem knappen 3:2 wurden zum zweiten Mal die Seiten gewechselt.

Können die Haie den Vorsprung ins Ziel bringen?

Die Haie kamen erneut druckvoll aus der Kabine und feuerten gle in Spiel ten Wechsel. Es ging zügig hin und her, und beide Goalies mussten manche Scheibe retten. Einen 2 auf 1 Konter Thuresson und McIntyre konnte nicht verwendet werden, aber aus der Distanz traf dann Ferraro. Der Treffer musste erst noch in der Aufzeichnung überprüft werden, ehe er rechtsgültig war (52.) Gegen Sill wurde eine für die Fans nicht nachvollziehbare Strafe gepfiffen, und kaum waren die Haie wieder komplett, hatte Flaake das Spielgerät an Pogge vorbei gemogelt zum 4:3 (55.). Großes Pfeifkonzert ertönte. Die letzten Minuten stand die Halle, die Haie wurden unterstützt wie ein 7. Mann. Die Gäste zogen 2 ½ Minuten vor Schluss den Goalie und versuchten alles, die Domstädter konnten sich lange Zeit nicht befreien, ehe sie drei Male beim Icing etwas Luft holen konnten. Und so schaffte sie auch irgendwie die Sekunden runter.

Weiter geht es dann mit ein oder zwei Spielen in Ingolstadt, man spielt am Donnerstag und am Freitag.

Es spielten:
KEC
– 49 Justin Pogge – 23 Maury Edwards, 91 Moritz Müller – 26 David McIntyre, 39 Landon Ferraro, 36 Andreas Thuresson; 7 Jonas Holos, 63 Patrick Sieloff – 40Julian Chrobot, 19 Maximilian Kammerer, 10 Jon Matsumoto; 44 Alex Roach, 27 Pascal Zerressen – 9 Marcel Müller, 42 Luis Üffing, 21 Mark Olver; 17 Jan-Luca Sennhenn – 50 Alexander Oblinger, 13 Lucas Dumont, 24 Zach Sill
ERCI – 35 Kevin Reich – 77 Chris Bourque, 5 Fabio Wagner – 28 Samuel Soramies, 10 Mirko Höfflin, 86 Daniel Pietta; 25 Leon Hüttl, 20 Emil Quaas – 21 Wayne Simpson, 24 Brandon DeFazio, 71 Justin Feser; 7 Colton Jobke, 3 Simon Gnyp – 19 Wojciech Stachowiak, 90 Jerome Flaake, 11 Louis Marc Aubry; 52 Enrico Henriquez Morales, 58 Davis Koch, 23 Timothy McGauley

Die Tore erzielten:
1:0 (02:19) Kammerer (Mo. Müller, Matsumoto)
1:1 (05:25) McGauley (Koch)
2:1 (27:53) Mo. Müller (Thuresson) PP1
3:1 (31:59) Oblinger (Zerressen)
3:2 (34:09) Höfflin (Soramies)
4:2 (51:11) Ferraro (Mo. Müller)
4:3 (55:00) Flaake (McGauley, Aubry)

Schiedrichter: Sean MacFarlane, Marian Rohatsch – Joep Leermakers, Jonas Merten

Strafen: KEC – 4 Min; ERCI – 4 Min.

Zuschauer: 10.091

Stimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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