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Kölner Haie setzen ihren Beutezug auch in 2026 fort: 4:2 gegen Straubing Tigers

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Zweikampf zwischen Moritz Mueller und Tim Brunnhuber
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Köln. (MR) Die Kölner Haie setzen auch im Neuen Jahr ihre Siegesserie fort. Sie zeigten sich äußerst effizient und brachen auch nach einem Straubinger Doppelschlag zur Spielmitte nicht ein.

Die Haie gingen als Tabellenführer ins neue Jahr, blickten auf 7 Siege in Serie zurück, während die Tigers ebenfalls 7 Siege aufweisen konnten, diese aber in den letzten 8 Spielen vor dem Jahreswechsel. Die Niederbayern feierten Silvester auf dem fünften Tabellenplatz. Vor ausverkaufter Lanxess Arena, darunter ca. 300 mitgereiste Straubinger Fans, erzielte Kammerer sehr früh den ersten Treffer, nachdem Brückmann auf der anderen Seite einen ersten Schuss von Straubings Kapitän Brandt abgewehrt hatte (2.). Doch die Gäste machten das Spiel, brachten viele Schüsse Richtung Tor, manche davon auch recht gefährlich. So auch in der 17. Spielminute, als danach die Domstädter einen Fehlpass nutzten. Kero war schnell unterwegs und legte direkt in den Lauf von Schnarr, der nach seiner Spengler Cup Teilnahme für Team Kanada wieder zurück war. Eine späte Strafe gegen die Tigers überdauerte die erste Pause.

Straubinger Doppelschlag lässt das Spiel wackeln

Mit einem Schrecken begann der zweite Durchgang: Schnarr prallte in die Bande und fuhr stark blutend vom Eis. Wenig später blieb Daschner liegen, hier hatten die Schiedsrichter einen hohen Stock von Tuomie gesehen. Doch kaum hatten die Haie diese Unterzahl überstanden, schickte Tyrväinen die Scheibe zu Tuomie, und aus dem Hintergrund schoss Storm zum 3:0 ein (24.). Die Niederbayern drückten ihrerseits auf den Treffer, und in der 30. Minute war es soweit. Der Treffer von Halloran fand allerdings erst nach Videostudium Anerkennung. Während dieser Unterbrechung kam unter großem Applaus Nate Schnarr zurück aufs Eis. Doch die Freude währte nicht lange, denn Straubing legte den zweiten Treffer nach – gerade einmal 24 Sekunden später (Scott). Und sie drückten weiter, waren ganz nah am Ausgleich. Kurze Phasen konnten auch die Haie Druck ausüben, zwei Schüsse von Mo Müller fanden den Weg nicht über den Strich – ein Treffer wäre sein 50. DEL-Tor gewesen. Auf der anderen Seite warf Brunnhuber die Mischmaschine an, aber auch ohne Torerfolg. Dann folgte der große Auftritt für Schnarr: Köln mit guter Stafette über Russell und Kero vor das Tor, Schnarr schließlich mit genialem Move spielte Bugl aus zum 4:2 Pausenstand (38.).

Zum Schlussabschnitt kam Schnarr doch nicht mehr zurück aufs Eis – zur Vorsicht, wie es hieß. Die ersten Möglichkeiten hatten die Domstädter, doch nach knapp fünf Minuten übernahmen wieder die Tigers. Sie konnten sogar noch von einer Strafe gegen Kölns Verteidiger Vittasmäki profitieren, allein der Treffer wollte nicht fallen. Köln verlegte sich aufs Zerstören der gegnerischen Chancen und ging kaum nach vorne. Drei Minuten vor der Schlusssirene ging Bugl vom Eis für den sechsten Feldspieler, doch das Spielgerät befand sich jetzt nur noch selten in der gefährlichen Zone, und am Ende war es geschafft, Kölns Schlussmann Felix Brückmann, der erst kurz vor dem Spiel erfahren hatte, dass er für den erkrankten Juvonen starten sollte, hatte 44 Schüsse entschärft und mit den Haie den nächsten Sieg eingefahren. Da gleichzeitig die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel gepatzt hatte, vergrößerten die Haie auch noch den Abstand zu ihren Verfolgern.

Das sagt Felix Brückmann zum Spiel


Es spielten:
KEC
– 90 Felix Brückmann – 7 Oliwer Kaski, 57 Brady Austin – 63 Patrick Russell, 76 Nate Schnarr, 10 Tanner Kero; 91 Moritz Müller, 47 Veli-Matti Vittasmäki – 78 Dominik Bokk, 15 Louis-Marc Aubry, 62 Parker Tuomie; 13 Valtteri Kemiläinen, 17 Jan Luca Sennhenn – 19 Frederik Storm, 21 Juhani Tyrväinen, 9 Maximilian Kammerer; 22 Maximilian Glötzl – 5 Robin van Calster, 77 Ryan MacInnis, 65 Marco Münzenberger
STR – 1 Florian Bugl – 92 Marcel Brandt, 7 Nicolas Beaudin – 38 Stefan Loibl, 18 Tyler Madden, 71 Nicholas Halloran; 13 Mario Zimmermann, 6 Alex Green – 20 Justin Scott, 53 Danjo Leonhardt, 86 Skyler McKenzie; 17 Adrian Klein, 58 Ryan Merkley – 90 Filip Varejcka, 19 Tim Brunnhuber, 91 Tim Fleischer; 9 Stephan Daschner – 75 Elis Hede, 37 Josh Melnick

Die Tore erzielten:
1:0 (01:45) Kammerer (Aubry, Storm)
2:0 (16:22) Schnarr (Kero)
3:0 (23:51) Storm (Tuomie, Müller)
3:1 (29:19) Halloran (Madden, Brandt)
3:2 (29:43) Scott (Leonhardt, Green)
4:2 (37:42) Schnarr (Kaski, Kero)

Schiedsrichter: 38 David Cespiva, 5 Andre Schrader (54 JP Priebsch, 96 Wayne Gerth)

Strafen: KEC – 4 Min.; STR – 2 Min.

Zuschauer: 18.600

Kölner Haie – Straubing Tigers (02.01.2026)


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