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Köln. (MR) Zum dritten und letzten Spiel der „Stadium Series“ genannten Freiluftspiele der Kölner Haie wurden die Augsburger Panther im Rhein Energie Stadion begrüßt.... Kölner Haie schlagen Augsburger Panther im Open Air Game – Rund 1500 Augsburger Schlachtenbummler unter den „nur“ 14.915 Zuschauern
Maxi Kammerer bezwingt Dennis Endras – © Sportfoto-Sale (DR)

Maxi Kammerer bezwingt Dennis Endras – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Zum dritten und letzten Spiel der „Stadium Series“ genannten Freiluftspiele der Kölner Haie wurden die Augsburger Panther im Rhein Energie Stadion begrüßt.

Der Haie-Sprecher bat im Vorspann um gute Unterstützung seitens der Fans, weil „man ja die Punkte braucht. Aber Augsburg braucht die ja auch…“. Und da die Panther diese dringender benötigen, legten sie gleich mit viel Zug zum Tor los. Die Bayrisch Schwaben hielten sich viel im Angriffsdrittel auf, auch wenn die Statistik 23:7 Torschüsse für die Haie gezählt hat. Doch beide Torhüter konnten im Startabschnitt den jeweiligen Kasten sauber halten. Die ca. 1500 mitgereisten Gästefans auf der Nordtribüne im Oberrang machten gute Stimmung und waren fast lauter zu vernehmen als die etwa gleich vielen Haiefans im Stehplatzbereich der Südkurve im Unterrang. Zügig ging es auch im zweiten Durchgang weiter. Früh jubelten die Heimfans, doch nach Videostudium konnte der Treffer von Baptiste nicht gegeben werden. Vor allem die Reihe um Thuresson wirbelte viel, doch fast aus dem Nichts stand Bergman an der blauen Angriffslinie und zog einfach mal ab. Da sein Kollege Stieler noch in der Schussbahn gestanden hatte, griff Pantkowski daneben und dann hinter sich (35.). Allerdings konnten die Hausherren noch in diesem Abschnitt durch Kammerer ausgleichen, der Endras ausspielte (37.). Und es dauerte gerade einmal 22 Sekunden, als erneut diese Reihe auf dem Eis war und Kammerer den zweiten Treffer folgen lies. Spiel gedreht.

Empty Netter schrauben das Ergebnis etwas zu hoch

Die Panther nach der Pause wieder mit mehr Druck und auch mit dem nötigen Quentchen Glück, erneut konnte sich Stieler in die Torschützenliste eintragen (43.). Augsburgs Coach Kai Suikkanen sah dann wieder, dass ein Augsburger Fehler eiskalt bestraft wurde. Nach Thuressons Schuss, den Endras nur prallen lassen konnte, blieben die Haie dran, und Sennhenn zeichnete für die erneute Führung verantwortlich (49.). Augsburg spielte weiter nach vorne, um noch den Ausgleich zu erzielen, doch sie zogen eine Strafe, als Bailen nur regelwidrig gestoppt werden konnte (Broadhurst, 56.). Olver versuchte sich in diesem Powerplay mehrfach von der Blauen mit dem Onetimer. Am Ende nahmen die Gäste den Goalie von Eis für den sechsten Feldspieler. Zunächst war es Baptiste, der nach Laufduell den Puck um den Pfosten legen konnte. Dann schraubte Roach wenige Sekunden vor dem Ende den Spielstand mit einem weiteren Schuss ins leere Tor auf 5:2.

Insgesamt aber war der Zuspruch in dieser dritten Auflage binnen eines Monats mit nicht einmal 15000 Zuschauern in dem großen Stadion schon etwas enttäuschend, vor allem für einen Sonntag Nachmittag und bei gutem Wetter, auch wenn Trainer und Spieler (Moritz Müller im Pauseninterview) etwas anderes sagen (müssen). Aber ohne Vorprogramm und sonstige Bespaßung ist das Thema Freiluftspiele sicher schnell ausgelutscht.

Impressionen, Trainerstimmen und Edwin Tropmann im Interview





Es spielten:
KEC
– 30 Mirko Pantkowski – 7 Nick Bailen, 18 Ryan Stanton – 36 Andreas Thuresson, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maximilian Kammerer; 77 Alex Roach, 67 Stanislav Dietz – 13 Nick Baptiste, 26 David McIntyre, 16 Jason Bast; 17 Jan Luca Sennhenn, 57 Brady Austin – 50 Alexander Oblinger, 21 Mark Olver, 55 Carter Proft; 68 Edwin Tropmann – 42 Luis Üffing, 5 Robin Van Calster, 43 Pascal Steck
AEV – 44 Dennis Endras – 12 Mirko Sacher, 55 David Warsofsky – 37 Terry Broadhurst, 19 Andrew Leblanc, 27 Adam Johnson; 2 Brady Lamb, 28 John Rogl – 40 Sebastian Wännström, 26 Samuel Soramies, 17 Ryan Kuffner; 47 Wade Bergmann, 4 Henry Haase – 71 Marcel Barink, 21 David Stieler, 73 Matt Puempel; 11 Adam Payerl, 9 Justin Volek

Die Tore erzielten:
0:1 (34:12) Stieler (Bergmann, Haase)
1:1 (36:46) Kammerer (Aubry)
2:1 (37:08) Kammerer
2:2 (Stieler (Puempel)
3:2 (Sennhenn (Thuresson, Aubry)
4:2 (58:31) Baptiste (Sennhenn, Austin) EN
5:2 (59:51) Roach (Oblinger) EN

Schiedsrichter:
45 Romas Gofman, 11 Sirko Hunnius (67 Jonas Merten, 77 Nikolaj Ponomarjow)

Strafen: KEC – 2 Min.; AEV – 2 Min.

Zuschauer:
14.915

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