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Köln. (EM) Seit 1998 ist die Köln Arena (heute LanxessArena) die sportliche Heimat der Kölner Haie. Den damaligen Umzug aus der alt-ehrwürdigen Halle an... Kölner Haie ringen noch um einen neuen Mietvertrag mit der Arena Management GmbH

Starting Six in der vollen LanxessArena © by Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (EM) Seit 1998 ist die Köln Arena (heute LanxessArena) die sportliche Heimat der Kölner Haie. Den damaligen Umzug aus der alt-ehrwürdigen Halle an der Lentstraße haben die Kölner Haie damals bestens hinbekommen.

Immer dann, wenn in den vergangenen 22 Jahren der Mietvertrag zwischen Haien und der Arena Management GmbH auslief, dann wurde hart verhandelt. Und immer wieder fanden beide Seiten einen Weg, die Zusammenarbeit fortzuführen. Aus guten Gründen natürlich, denn ohne Arena hätten die Haie keine Spielstätte. Und ohne Haie würden dem Arena Management allein 26 Großveranstaltungen in der DEL Hauptrunde plus mögliche Playoff-Spiele wegfallen. Beide Seiten können also nicht ohneeinander. Zudem gehört auch die kleine Arena, das Haie-Trainingszentrum, zur Arena Management GmbH.

Momentan ist der Vertrag zwischen beiden Parteien am 30. April ausgelaufen und auch noch nicht verlängert worden. Die Corona-Pandemie erweist sich auch in dieser Phase als „Bremsklotz“ in den Verhandlungen. Gegenüber dem „Kölner Express“ erklärte Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher: „Es sind harte Verhandlungen, die in einer guten Atmosphäre geführt werden. Für den Mai haben wir für die Köln Arena 2 eine Übergangslösung gefunden. Dass die Haie durch die Corona Krise ein begrenztes Budget zur Verfügung haben, ist klar. Aber auch wir haben allein bis Ende August ein Defizit von rund 20 Millionen und müssen 120 Veranstaltungen mit 1,5 Millionen Besuchern verlegen.“

Wirklich heimatlos sind die Haie also derzeit nicht. Löcher bekräftigte im Express die Absicht zeitnah die Gespräche wieder aufnehmen zu wollen. In vielen Punkten soll schon Einigkeit bestehen, Detailfragen seien noch zu klären.

Angestrebt wird dem Bericht nach eine neue Vereinbarung bis 2023. Die durch die Corona-Pandemie unklare Lage dürfte beiden Seiten noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Nach wie vor ist unklar, wann die DEL-Saison 20/21 starten darf und ab wann überhaupt wieder Veranstaltungen vor großen Zuschauermassen erlaubt werden. Für beide Seiten wäre es sicherlich ein Horrorszenario, wenn man bis weit in das Jahr 2021 keine Zuschauereinnahmen generieren könnte.

Kurzfristig sollt eine Einigung über einen neuen Vertrag erzielt werden, denn nicht zuletzt ist der Nachweis einer Spielstätte ein wichtiger Bestandteil im Lizenzierungsverfahren. Dafür müssen alle Klubs ihre Unterlagen bis zum 24. Mai eingereicht haben.

Ungeachtet dessen hat der Wintergame-Vorverkauf für Dauerkarteninhaber begonnen. Geplant ist das Wintergame für den 9. Januar 2021 im Rhein-Energie-Stadion.

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Der führende Viruologe Alexander Kekulé sieht in diesem Jahr nur geringe Chancen für Veranstaltungen vor Zuschauern. Der Eishockeysport ist in allen Ligen abhängig von Zuschauereinnahmen. Glauben Sie an einen Start der Eishockeysaison 20/21 im September?

Blick auf die ehemalige KEC-Spielstätte an der Lentstraße

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Aufgang Nord - © Sportfoto-Sale (MK)
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