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Kölner Haie lassen sich auch vom ERC Ingolstadt nicht stoppen

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Gregor MacLeod setzt sich durch
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Köln. (MR) Die Kölner Haie zeigten zwei Gesichter am Diversity Day. Nachdem Ingolstadt zwei Tore vorgelegt hatte, drehten die Haie ab Drittel zwei vor erneut ausverkauftem Haus auf und konnten am Ende einen 6:3 Sieg einfahren.

Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch nach der 0:4 Niederlage gegen München mit 2 Empty Nettern drückten die Ingolstadt Panther von Beginn an auf das Gaspedal und den Haien ihr Spiel auf. Über weite Strecken konnten sie sich immer wieder im Angriffsdrittel festsetzen. Pietta traf früh für seine Farben, nachdem Kollege Ruopp nicht den erwarteten Torschuss losgelassen sondern nochmals die Seite gewechselt hatte (3.). Wenig später gab es die einzige Strafe des Drittels, sie traf Ingolstadts Kapitän Ellis. Doch auch hier blieben die Schanzer tonangebend, bestraften jeden schlechteren Pass sofort mit einem Konter. Einer davon traf zum 0:2 in die Maschen (Powell, 5.). Und kurz vor dem Powerbreak ging eine Scheibe am Gestänge hinter Juvonen entlang, dass die Unparteiischen zur Vorsicht noch die Aufzeichnung zu Rate zogen, Aber es blieb zunächst beim 0:2. Es musste ein eher Zufallstreffer her, dass auch die Haie auf die Tafel kamen. Niedenz war schnell im Drittel und warf die Scheibe auf das Tor, wo Aubry mit der Kufe die Bande machte und ins Tor abfälschte (16.). Obwohl die Haie jetzt ihrerseits mit breiterer Brust agierten, ging es mit diesem einen Tor Rückstand in die Pause.

Es war ein fruchtbares Pausengespräch bei den Haien

Als Köln direkt nach Wiederbeginn eine Strafe kassierte, schien erst einmal der Schwung des Anschlusstreffers verpufft. Doch sie konnten die Unterzahl ohne Gegentreffer herunterkillen. Und mit einem Spielzug, der allein das Eintrittsgeld wert war, traf Kemiläinen nach Rückwärts-Vorlage von Kero zum umjubelten Ausgleich (23.). Gerade 90 Sekunden später konnte Niedenz gar die erstmalige Führung aus der Kurzdistanz erzielen (25.). Mark French nahm seine Auszeit, um das Team aufzurütteln. Es wurde nickeliger, und es gab ein paar Zusammenstöße, doch hier beließen es die Schiedsrichter noch bei Ermahnungen. Nach einer nicht genutzten Überzahl der Haie stand auf einmal DEL-Topscorer Barber sträflich frei und schoss zum 3:3 Ausgleich ein (28.). Das Momentum wechselte hin und her, und irgendwie traf immer das Team, das gerade etwas hinterher lief. In eigener Unterzahl lief Russell einen Konter und traf zur erneuten Führung für Köln (39.).

Auch im dritten Drittel sah man druckvolle Audistädter, die sich immer wieder schnell ins Angriffsdrittel kombinierten. So gehörten die ersten Minuten wieder Ingolstadt, und Juvonen stand unter ständigem Beschuss. Ab der 47. Min. kamen dann auch die Haie gefährlich und mit guten Möglichkeiten wieder ins Angriffsdrittel. Zwei Minuten später traf Breton den Pfosten, der Puck verschwand in Juvonens Handschuh. Auch eine spätere Video-Überprüfung brachte kein anderes Ergebnis. Danach war Barber alleine durch, seine aussichtsreiche Möglichkeit wurde aber wegen eines sehr knappen Abseits unterbrochen. Die Nerven lagen allmählich blank, was sich auch wieder in Bambule ausdrückte. Doch Juvonen war stabil, auch bei dem nächsten Konter. Barber verzog knapp daneben. Storm wurde mit dem Check gegen den Kopf getroffen, doch das Spiel lief weiter, und die Halle war jetzt sehr laut. Als dann Russell in die Bande integriert wurde, gab es doch noch eine Strafe. Und mit dem Setplay versenkte MacLeod das Spielgerät zum 5:3 (56.). Die Torschützen waren noch nicht ganz verlesen, als Brochu den Puck erneut aus seinen Maschen klauben musste (MacInnis, 56.). Dass am Ende nochmals die Fäuste flogen, wurde von den Fans bejubelt, änderte aber nichts mehr am Spielverlauf, und die Kölner Haie konnten den nächsten Sieg einfahren.


Es spielten:
KEC
– 30 Janne Juvonen – 7 Oliwer Kaski, 57 Brady Austin – 63 Patrick Russell, 89 Gregor MacLeod, 10 Tanner Kero; 13 Valtteri Kemiläinen, 47 Veli-Matti Vittasmäki – 78 Dominik Bokk, 76 Nate Schnarr, 62 Parker Tuomie; 91 Moritz Müller, 17 Jan Luca Sennhenn – 46 Kevin Niedenz, 15 Louis-Marc Aubry, 19 Frederik Storm; 22 Maximilian Glötzl – 5 Robin van Calster, 77 Ryan MacInnis, 26 Dominik Uher
ERCI – 36 Brett Brochu – 75 Alex Breton, 4 Morgan Ellis – 11 Kenny Agostino, 9 Myles Powell, 17 Abbott Girduckis; 2 Sam Ruopp, 25 Leon Hüttl – 92 Daniel Schmölz, 98 Peter Abbandonato, 37 Riley Barber; 50 Peter Spornberger, 95 Philip Rosa-Preto – 91 Riley Sheen, 89 Austen Keating, 83 Samir Kharboutli; 85 Luca Hauf, 86 Daniel Pietta, 16 Johannes Krauß

Die Tore erzielten:
0:1 (02:28) Pietta (Ruopp, Agostino)
0:2 (04:56) Powell (Keating, Breton) SH1
1:2 (15:55) Aubry (Niedenz, Kemiläinen)
2:2 (22:45) Kemiläinen (Kero, Russell)
3:2 (24:15) Niedenz (Aubry, Vittasmäki)
3:3 (27:33) Barber (Sheen, Abbandonato)
4:3 (38:26) Russell SH1
5:3 (55:13) MacLeod (Kemiläinen, Aubry) PP1
6:3 (55:28) MacInnis (Schnarr)

Schiedsrichter:
12 Marc Iwert, 16 Sean MacFarlane (54 JP Priebsch, 94 Patrick Laguzov)

Strafen: KEC – 13 Min.; ERCI – 25 Min.

Zuschauer: 18.600

Kölner Haie – ERC Ingolstadt (27.02.2026)


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