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Köln. (MR) Im nachgeholten Spiel des 15. Spieltages trafen die Kölner Haie zum Abschluss der regionalen Runde nochmals auf die Grizzlys Wolfsburg, konnten aber... Kölner Haie können die Gruppenphase nicht mit einem Sieg beenden
Dustin Strahlmeier klärt vor dem heranstürmenden Jon Matsumoto – © Sportfoto-Sale (DR)

Dustin Strahlmeier klärt vor dem heranstürmenden Jon Matsumoto – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Im nachgeholten Spiel des 15. Spieltages trafen die Kölner Haie zum Abschluss der regionalen Runde nochmals auf die Grizzlys Wolfsburg, konnten aber die kleine Siegesserie gegen die Niedersachsen nicht fortsetzen und unterlagen 1:3.

Die Haie kamen mit zwei Siegen im Gepäck, darunter ein deutliches 6:3 im Rheinischen Derby bei der DEG, und mit breiter Brust aufs Eis. Doch lange Zeit sah es nicht nach einem Torfestival aus, beide Seiten taten sich schwer, wirklich zwingende Chancen zu erarbeiten. Eine Überzahl für Köln verpuffte ohne einen Torschuss. Besser machten es die Grizzlys, die aber auch gleich fünf Minuten am Stück und teils doppelt in Überzahl spielen konnten. Da hat man natürlich mehr Zeit, ein Powerplay aufzuziehen. Allerdings konnte sich hier Weitzmann mit gleich mehreren Top-Saves auszeichnen und sein Team im Spiel halten. Gegen Bittner war er dann aber doch machtlos, der lange auf die entscheidende Lücke gewartet hatte. Kurz vor der ersten Sirene konnte Weitzmann aber nochmals einen starken Save gegen den anstürmenden Melchiori auspacken, nachdem sein Team die Antwort auf den Führungstreffer gesucht, sich aber im Angriff verdaddelt hatte. Aus der Pause kamen die Niedersachsen mit sehr viel Schwung – und trafen die Hausherren auf dem linken Fuß an. Nach nur 20 Sekunden und im 2 auf 1 erhöhte Görtz auf 0:2. Wolfsburg konnte dann auch das nächste Powerplay nutzen, keiner ging so wirklich ran, als Järvinen sich rein-, durch- und bis vors Tor tankte. So lagen die Haie nach knapp 25 Spielminuten bereits 0:3 hinten. Doch sie versuchten alles, kämpften sich zurück ins Spiel. Auch ihr Powerplay funktionierte jetzt besser und verdiente diesen Namen. Dominik Tiffels konnte schließlich einen Onetimer aus der Halbdistanz in die Maschen setzen. Die Schussstatistik sah hier auch eindeutig eine Verbesserung der Hausherren: hatten sie im Startabschnitt lediglich 3 Torschüsse anbringen können, hatten sie inzwischen 14 zu Buche stehen. So kann, so muss es im Schlussabschnitt weitergehen!

Kölner Schlussoffensive bleibt aus

Zwar versuchten die Haie in den letzten 20 Spielminuten nochmals alles, hatten auch ein Powerplay. Chancen waren aber nicht wirklich dabei. Dann hieß es wieder Unterzahl, und es wurde mit Mann und Maus verteidigt. Malla Müller mit dem Bauerntrickversuch scheiterte ebenso wie Dominik Tiffels, der sich vom Bully weg in den freien Raum geschlichen hatte. Am Ende verließ Weitzmann früh seinen Kasten zugunsten des sechsten Feldspielers. Den Grizzlys gelang die eine oder andere Befreiung, doch auch auf dieser Seite wollte die Scheibe nicht mehr ins Tor fallen. Die Scheibe wurde im harten Zweikampf in der Bandenecke eingeklemmt, und so tickte die Zeit herunter. Mit dieser 1:3 Niederlage haben die Haie die Chance verpasst, die Verzahnungsrunde mit der Südgruppe vom vierten Tabellenplatz aus zu starten. Für die Haie geht es am Sonntag zuhause gegen Schwenningen los; Wolfsburg muss gleich beim Süd-Primus Adler Mannheim antreten und zwar am Montag. Weiter geht es dann Schlag auf Schlag, denn diese Runde mit 14 Partien je Mannschaft wird innerhalb von 4 Wochen absolviert werden.

Es spielten:
KEC – Hannibal Weitzmann – Kevin Gagné, Colin Ugbekile; Jason Akeson, James Sheppard, Freddie Tiffels – Dominik Tiffels, Moritz Müller; Marcel Müller, Jon Matsumoto, Marcel Barinka – Jan-Luca Sennhenn, Pascal Zeressen; Landon Ferraro, Zach Sill, Lucas Dumont – Simon Gnyp; Mick Köhler, Michael Zalewski, Julian Chrobot
WOB – Dustin Strahlmeier – Dominik Bittner, Julian Melchiori; Max Görtz, Matti Järvinen, Sebastian Furchner – Jeff Likens, Maximilian Adam; Jan Nijenhuis, Gerrit Fauser, Jordan Boucher – Janik Möser, Armin Wurm; Pekka Jormakka, Garrett Festerling, Anthony Rech – Steven Raabe; Spencer Machacek, Mathis Olimb, Valentin Busch

Tore:

0:1 (18:57) Bittner (Järvinen, Machacek) PP1
0:2 (20:40) Görtz (Järvinen, Furchner)
0:3 (24:16) Järvinen (Bittner) PP1
1:3 (34:11) D. Tiffels (Akeson) PP1

Strafen: KEC – 10 Min; WOB – 8 Min.

Schiedsrichter:
Lasse Kopitz, Gordon Schukies (Andreas Kowert, Joep Leermakers)

Michaela-Ross

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