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Düsseldorf. (MR) Es war angerichtet für das 233. Rheinische Derby – die Düsseldorfer EG begrüßte nach gut zwei Wochen Corona-Pause im ersten Spiel die... Kölner Haie gewinnen den Derby-Krimi bei der Düsseldorfer EG mit 2:1 nach Penaltyschießen
Kölner Haie bejubeln Derbysieg – © Sportfoto-Sale (DR)

Kölner Haie bejubeln Derbysieg – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Es war angerichtet für das 233. Rheinische Derby – die Düsseldorfer EG begrüßte nach gut zwei Wochen Corona-Pause im ersten Spiel die Kölner Haie, die nach der letzten Begegnung der beiden Teams (6:1 für die DEG) ihre vier Spiele allesamt für sich hatten entscheiden können.

Zunächst gab es eine Ehrung im PSD BANK DOME: das Banner von Petr Hejma wurde unter das Hallendach gezogen und hängt nun zwischen den Meisterfahnen von 72 und 75. Diese beiden Meisterschaften hatte Hejma als Spieler mit der DEG gefeiert und hatte 1990 nochmals als Trainer mit Düsseldorf die Meisterschaft geholt. Es wurde dann auch Eishockey gespielt, die Haie legten zügig los und dominierten die ersten fünf Minuten, wollten sie doch schnellstens die Scharte vom Hinspiel auswetzen. Dann jedoch gerieten sie erstmals in Unterzahl, und die Hausherren kamen gut in die Aufstellung. Doch am Ende des Eises hatte spätestens Pogge im Tor etwas dagegen. Beim zweiten Powerplay für Düsseldorf konnten die Haie den einen oder anderen Pass ausstechen und Konter fahren. Doch auch Hane im DEG-Gehäuse stand seinem erfahreneren Gegenüber in nichts nach. So ging es unentschieden torlos in die erste Pause.

Ehrung für Petr Hejma – © Sportfoto-Sale (DR)

Ehrung für Petr Hejma – © Sportfoto-Sale (DR)

Der Krimi geht weiter

Auf beiden Seiten gab es weitere Chancen, und zur Spielmitte hatte vielleicht Fischbuch mit Proft im Doppelpass die beste Chance für die Hausherren, wenig später zimmerte Edwards das Spielgerät an den Pfosten. Es gab intensive Zweikämpfe. In einer erneuten Überzahl kam O’Donnell zu zwei Torschüssen, doch immer wieder Pogge. Doch danach konterten die Haie was das Zeug hielt und konnten sich nach Ablauf ihrer Strafe im Angriffsdrittel festsetzen. Die DEG bekam keinen Zugriff auf die Scheibe, und fast zwangsläufig zappelte diese schließlich hinter Hane im Tor. Danach spielte nur noch Köln, die Hausherren sehnten förmlich die Pause herbei. Aus dieser ging es erholt wieder in den Kampf. Besonders die geschwächten Landeshauptstädter arbeiteten hart. Und schließlich der Lohn für die Mühen: Die Scheibe konnte im Kölner Drittel aufgehalten werden, Svensson legte mit Übersicht in die Mitte, wo Schiemenz sich gemütlich die Ecke ausgucken konnte. Da war die Halle auch wieder wach! Wenig später hatte Schiemenz gar den nächsten Treffer auf der Kelle. Dann ein harter Check gegen Svensson, der lange auf dem Eis liegen blieb und schließlich in die Kabine gebracht werden musste. Olver bekam nach Videostudium nur 2 Minuten für dieses harte Einsteigen. Erneut spielte die DEG das Powerplay mit fünf Stürmern aus, und die Haie konnten ein ums andere Mal durchbrechen. In der Schlussoffensive gab es nochmals lautstarke Unterstützung der jeweiligen Fans, aber die Entscheidung sollte nicht mehr fallen. Da auch die Verlängerung ohne Treffer vorüber ging, musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden. Hier traf nochmals Schiemenz, während für die Haie Matsumoto und Barinka ihre Versuche unterbringen konnten.

Fans wie Trainer waren mit dem Auftreten zufrieden, zumal die DEG nach der langen Pause und Quarantäne zum einen erst wieder ein gemeinsames Training in Mannschaftsstärke, zum anderen aber auch noch immer Ausfälle hatte. Kölns Trainer Uwe Krupp haderte ein wenig mit der nicht guten Chancenverwertung und sah hier sicher einen verlorenen Punkt. Einig war man sich über die sehr gute Torhüterleistung auf beiden Seiten und den Reiz dieses eng geführten Duells.

Es spielten:
DEG
– 32 Hendrik Hane – 8 Marco Nowak, 16 Kyle Cumiskey – 28 Alexander Ehl, 29 Alex Barta, 21 Brendan O’Donnell; 5 Nick Geitner, 36 Joonas Järvinen – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 15 Carter Proft; 43 Luca Zitterbart, 88 Niklas Heinzinger – 20 Tobias Eder, 39 Victor Svensson, 19 Niklas Postel; 27 David Trinkberger – 22 Cedric Schiemenz
KEC – 49 Justin Pogge – 23 Maury Edwards, 91 Moritz Müller – 93 Sebastian Uvira, 21 Mark Olver, 9 Marcel Müller; 44 Alexander Roach, 27 Pascal Zerressen – 36 Andreas Thuresson, 51 Quinton Howden, 19 Maxi Kammerer; 17 Jan-Luca Sennhenn, 79 Colin Ugbekile – 39 Landon Ferraro, 10 Jon Matsumoto, 71 Marcel Barinka; 50 Alexander Oblinger – 13 Lucas Dumont, 24 Zach Sill, 42 Luis Üffing

Die Tore erzielten:
0:1 (34:22) Ma. Müller (Olver)
1:1 (45:00) Schiemenz (Svensson, Nowak)
1:2 (65:00) Barinka GWG

Schiedsrichter:
Jake Rekucki, Andre Schrader – Nikolaj Ponomarjow, Joep Leermakers

Strafen: DEG – 4 Min.; KEC – 12 Min.

Zuschauer: 9200

Stimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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