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Köln. (MR) Es war ein tabellarisches Nachbarschaftsduell, die Kölner Haie als 7. begrüßten die Schwenninger Wild Wings (5.) zum Nachholspiel des 13. Spieltags. Obwohl... Kölner Haie entscheiden wildes Spiel gegen die Schwenninger Wild Wings mit 3:1 für sich
Louis-Marc Aubry im Zweikampf mit Daryl Boyle – © Sportfoto-Sale (DR)

Louis-Marc Aubry im Zweikampf mit Daryl Boyle – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Es war ein tabellarisches Nachbarschaftsduell, die Kölner Haie als 7. begrüßten die Schwenninger Wild Wings (5.) zum Nachholspiel des 13. Spieltags. Obwohl es ein Mittwoch war, freuten sich die Verantwortlichen in Köln über eine nahezu ausverkaufte Lanxess Arena.

Zunächst tatsteten sich beide Teams ab, mit mehr Scheibenbesitz der Schwenninger aber ohne wirkliche Torchancen. Erst zur Drittelmitte wurde es zielgerichteter. Pfaffengut hatte eine Großchance, die Pantkowski wegfausten konnte. Und im direkten Gegenzug klingelte es auf der anderen Seite – Kammerer und Thuresson hatten ein 2 auf 1 aufgezogen und das Spielgerät zum umjubelten 1:0 versenkt. Die Haie waren jetzt besser im Spiel. Kurz vor der ersten Pausensirene machte erst Schwenningens Goalie Eriksson einen erfolgreichen Ausflug hinter sein tor. Dann wollte Pantkowski eine tiel fespielte Scheibe vor dem heraneilenden Stürmer klären und kam weit aus seinem Kasten. Der Gegner war schneller, zog um das Tor, scheiterte aber irgenwie doch noch am Pfosten. So ging es mit dem 1:0 in die Pause. Das Spiel nahm im zweiten Durchgang Fahrt auf. Möglichkeiten und viel Laufarbeit auf beiden Seiten. Als die Gäste sich festsetzen konnten, waren sie schließlich auch erfolgreich. Weber konnte mit seinem verdeckten Schuss von der Blauen Pantkowski überwinden zum 1:1 Ausgleich. Weiter ging es hin und her, wer ins Drittel kam, schoss, und nach jedem verfehlten Schuss ging es wieder in die andere Richtung. Zum Ende des Drittels machten die Haie nochmals sehr viel Druck und feuerten aus allen Lagen. Kammerer schließlich schoss den Rebound in die Maschen. Und dieser Treffer war noch nicht ganz verlesen, da warf Šustr das Spielgerät von der Blauen humorlos aufs Tor und stellte 32 Sekunden nach Kammerer auf 3:1. Es war sein erster Treffer für sein neues Team.

Sehr gutes Spiel ohne Scheibe und konzentriert verteidigt

Früh gerieten die Gäste in Unterzahl, doch beide Teams spielten frech und warfen alles rein, ein Tor wollte nicht fallen. Zwischendruch drückten die Schwäne, und es ging schnell hin und her. Bei guten Szenen der Hausherren waren auch gleich die Fans wieder da und peitschten die Mannschaft noch mehr an. Zwischenzeitlich aber wurde mit allem verteidigt.Strafen gab es noch auf beiden Seite. Früh ging Eriksson aus seinem Kasten für den sechsten Feldspieler, doch am Ergebnis sollte sich nichts mehr ändern. Uwe Krupp attestierte seiner Mannschaft, auch ohne Scheibe sehr gut gespielt zu haben und konzentriert verteidigt. Torschütze Šustr gab noch zu Protokoll, dass das wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung gewesen sei. Gästetrainer Steve Walker hatte zwei oder drei kleine Fehler bzw. schlechte Entscheidungen für die Gegentreffer verantworlich gefunden.

Damit sind die Domstädter an dem Team aus dem Schwarzwald vorbeigezogen und stehen jetzt wieder dort, wo sie vor dem kleinen Einbruch waren.

Die Trainerstimmen zum Spiel





Es spielten:
KEC
– 30 Mirko Pantkowski – 7 Nick Bailen, 57 Brady Austin – 82 Alexandre Grenier, 89 Gregor MacLeod, 10 Justin Schütz; 29 Andrej Šustr, 67 Stanislav Dietz – 36 Andreas Thuresson, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maxi Kammerer; 17 Jan Luca Sennhenn, 91 Moritz Müller – 34 Elias Lindner, 26 David McIntyre, 21 Mark Olver; 22 Maximilian Glötzl – 19 Frederic Storm, 5 Robin van Calster, 55 Carter Proft
SWW – 60 Joacim Eriksson – 54 Ben Marshall, 78 William Weber – 89 Zach Senyshyn, 88 Kyle Platzer, 47 Alexander Karachun; 6 Daryl Boyle, 53 Alex Trivellato – 93 Sebastian Uvira, 90 Tylor Spink, 64 Boaz Bassen; 52 Johannes Huß, 50 Peter Spornberger – 23 Max Görtz, 50 Ken Andre Olimb, 15 Filip Reisnecker; 44 Arkadiusz Dziambor – 94 Phil Hungerecker, 77 Daniel Pfaffengut, 18 Daniel Neumann

Die Tore erzielten:
1:0 (10:40) Thuresson (Kammerer, Aubry)
1:1 (27:03) Marshall (Spink)
2:1 (38:58) Kammerer (Thuresson, Aubry)
3:1 (39:29) Šustr (Schütz, Dietz)

Schiedsrichter: 20 Andris Ansons, 26 Reid Anderson (54 JP Priebsch, 95 Denis Menz)

Strafen: KEC – 12 Min.; SWW – 10 Min.

Zuschauer: 18.465



Michaela-Ross

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