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Kölner Haie düpieren Dresdner Eislöwen – Patrick Russell mit Hattrick

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Symbolisch - Haie jubeln, Eislöwen am Boden - © Sportfoto-Sale (DR)
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Köln. (MR) Im ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup Pause ging es zum ersten Mal vor heimischer Kulisse gegen Aufsteiger Dresden. Die Eislöwen sind sportlich / leistungsmäßig bisher noch nicht wirklich in der DEL angekommen und konnten auch heute beim 0:5 keine Punkte mitnehmen.

Moritz Müller hatte vor dem Spiel noch gesagt, dass man den Gegner auf keinen Fall zu leicht nehmen soll, alle gingen ja von einem Sieg aus. Aber die Haie müssten von Beginn an hellwach sein und alles geben. Gemäß dieser Voraussage entwickelte sich auch das Spiel. Es ging hin und her, man sah wenige schöne Spielzüge, aber beide Mannschaften kamen immer wieder vor das jeweilige Tor. Die beiden Powerplays für die Haie wurden aggressiv herunter gekillt, dass Köln oftmals von ganz hinten wieder aufbauen musste. Aber im zweiten Überzahlspiel konnte Patrick Russell ein Setplay an Juho Olkinuora vorbeibringen (17.).

Köln dreht auf und stellt im Mitteldrittel auf Sieg

Nachdem Drew LeBlanc zu Beginn des zweiten Drittels noch gescheitert war, legten die Hausherren druckvoll los. Erst konnte Frederik Storm seinen eigenen Rebound nacharbeiten und im zweiten Versuch über den Schoner heben (24.). Gerade mal 61 Sekunden später jubelte die ausverkaufte Lanxess Arena ein weiteres Mal, als Russell aus spitzem Winkel auf 3:0 erhöhte. Wenig später blockte Kapitän Müller einen Schlagschuss vom Ex-Kollegen Travis Turnbull aus kürzester Distanz und krümmte sich vor Schmerzen – der Puck war genau zwischen zwei Schonern in die Weichteile eingeschlagen. Er kämpfte sich seine Schichtzeit durch, ehe er auf die Bank fuhr. Aber Mo wäre nicht der Mo, wie man ihn seit 1150 Spielen kennt – im nächsten Wechsel war er vorbildlich wieder da und gab die Vorlage zum 4:0 durch Gregor MacLeod (29.). Nach einem harten Check gegen die Bande blieb Kölns junger Verteidiger Sten Fischer am Boden und wurde in die Kabine geführt. Dass die Schiedsrichter weiterspielen ließen, gab ein lautes Pfeifkonzert. Die Gäste hatten auch die eine oder andere Möglichkeit, auch wenn die Statistik bisher erst 8 Dresdner Torschüsse gezählt hatte. Sekunden vor der Sirene hatte Dresden die beste, die 100% Chance, doch nach Fehlpass von Schnarr brachte der Eislöwe das Spielgerät – auf den Pfosten.

Zwar verdoppelten die Eislöwen im Schlussabschnitt die (statistisch gesehenen) Torschüsse, und sie haben ja keine schlechten Spieler – allein ins Tor trafen sie nicht. Die Haie machten nicht ihr bestes Spiel und ließen so manchen Pass ausstechen, doch mit 4 Toren Vorsprung ließ sich auch das dritte Drittel herunterspielen. Zur Drittelmitte, als die Rheinländer eigentlich in der eigenen Zone eingeschnürt waren, kam die Befreiung auf Russell, der seinen Verteidiger abschütteln und schnell vor Olkinuora auftauchen konnte. Dass Kölns Toptorschütze sich auch diese Chance nicht nehmen ließ, steht fast außer Frage. Und am Ende stand beim 5:0 ein verdienter Shutout für Jussi Juvonen.

Es spielten:
KEC
– 30 Janne Juvonen – 7 Oliver Kraski, 57 Brady Austin – 63 Patrick Russell, 89 Gregor MacLeod, 10 Tanner Kero; 13 Valtteri Kemiläinen, 22 Maximilian Glötzl – 78 Dominik Bokk, 76 Nate Schnarr, 15 Louis-Marc Aubry; 74 Sten Fischer, 91 Moritz Müller – 46 Kevin Niedenz, 21 Juhani Tyrväinen, 9 Maximilian Kammerer; 5 Robin van Calster, 19 Frederik Storm, 77 Ryan MacInnis, 26 Dominik Uher
DRE – 45 Juho Olkinuora – 61 Justin Braun, 25 Tariq Hammond – 8 Austin Ortega, 14 Rourke Chartier, 27 Dane Fox; 3 Alec McCrea, 57 Emil Johansson – 84 Trevor Parkes, 9 Drew LeBlanc, 12 Andrew Yogan; 24 Simon Karlsson, 33 David Suvanto – 91 Travis Turnbull, 92 Tomaš Andres, 17 Lance Bouma; 75 Bruno Riedl – 20 Matthias Pischoff, 47 Sebastian Gorcik, 32 Ricardo Hendreschke

Die Tore erzielten:
1:0 (16:08) Russell (MacLeod, Schnarr) PP1
2:0 (23:59) Storm (MacInnis, Uher)
3:0 (25:00) Russell (MacLeod, Glötzl)
4:0 (28:40) MacLeod (Müller, Kero)
5:0 (49:37) Russell (Kero, Kemiläinen)

Schiedsrichter: 12 Marc Iwert, 38 David Cespiva (69 Tobias Treitl, 94 Patrick Laguzov)

Strafen: KEC – 4 Min.; DRE – 8 Min.

Zuschauer: 18.600


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