Bonn. (PM MagentaSport) Die Kölner Haie schreiben DEL-Geschichte! Mit dem 3:2 in Schwenningen holt der Tabellenführer den 15. DEL-Sieg in Folge und stellt damit den Mannheimer Rekord aus der Saison 2001/02 ein.
Vielleicht ein gutes Omen? Der Meister hieß damals: Kölner Haie – bis heute ihr letzter Titel. Ausschlaggebend für den Rekord ist der Treffer von Maximilian Kammerer im Schlussdrittel: „Das ist sehr schön. Ich glaube, dass es heute wirklich ein hartes Stück Arbeit war. Wir sind aber das ganze Spiel über extrem geduldig geblieben und haben uns dann am Ende belohnt“, freut sich der Siegtorschütze. Auch Kapitän Moritz Müller ist voll des Lobes über seine Mannschaft: „Das macht sehr viel Spaß, muss ich sagen. Das ist wirklich eine tolle Truppe. Nicht nur auf dem Eis, auch in der Kabine.“
Feiern kann auch der EHC Red Bull München nach einem 6:3 gegen Bremerhaven. In der Schlussminute knackt Patrick Hager die Marke von 600 Scorerpunkten in der DEL – und ist sichtlich überrascht: „Tatsächlich werde ich jetzt das erste Mal darauf angesprochen. Man hat ein Gefühl, dass man irgendwo da in der Nähe ist, ja. Das war schon länger Thema. Aber ob ich schon drüber war oder nicht, keine Ahnung.“
Währenddessen holen die Eisbären Berlin mit einem 2:1 ihren ersten Sieg gegen den ERC Ingolstadt in dieser Saison. Wohltuend fürs Selbstverständnis des Rekordmeisters, besonders nach der 5:8-Abreibung in der vergangenen Partie. Siegtorschütze Marcel Noebels: „Das war ein enges Spiel. Wir wussten, wer den ersten Fehler im Drittel macht, gewinnt wahrscheinlich das Spiel – und das war auch so, dass wir Gott sei Dank diejenigen waren, die das Tor gemacht haben.“
Spektakulär geht es hingegen am Straubinger Pulverturm zu, wo der langjährige Tigers-Trainer Tom Pokel mit den Löwen Frankfurt zu Gast war und sich 4:5 geschlagen geben musste. Ein sichtlich erleichterter Zac Leslie: „Das war ein wichtiges Spiel für uns. Uns gefällt es nicht unbedingt, wie wir sie wieder zurück ins Spiel haben kommen lassen. Wir freuen uns extrem, dass wir den Sieg haben und zurück auf der Siegerstraße sind.“
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 42. Spieltag der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht es mit dem 43. Spieltag am Sonntag ab 13.45 Uhr, u.a. mit dem Topduell zwischen den Adlern Mannheim und dem EHC Red Bull München, sowie ab 16.15 Uhr mit dem möglichen Rekord-Spiel der Kölner gegen Nürnberg – mit dem 16. Sieg in Folge würden die Haie die längste Siegesserie der DEL-Geschichte aufs Eis zaubern.
Schwenninger Wild Wings – Kölner Haie 2:3
Die Kölner Haie schreiben weiter DEL-Geschichte! Dreieinhalb Minuten vor Schluss erzielt Maximilian Kammerer das Siegtor in Schwenningen und besiegelte den 15. DEL-Sieg in Folge der Kölner, die damit den Rekord der Adler Mannheim aus ihrer Meistersaison 2001/02 einstellen. In der Tabelle katapultieren sich die Haie mit 14 Punkten Vorsprung an der Spitze geradewegs Richtung Hauptrundensieg. Schwenningen findet sich auf Platz 10 wieder.
Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt 2:1
Diesmal kein 8:5-Spektakel wie beim vergangenen Spiel in Ingolstadt, aber der erste Sieg für die Eisbären Berlin gegen den ERC in dieser Saison. Mann des Tages ist Marcel Noebels, der die Begegnung im Schlussdrittel entschied. Die Eisbären holen den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen und springen auf Rang 6. Die Ingolstädter verlieren nach drei Siegen in Folge wieder und fallen auf Platz 4.
Marcel Noebels, Berliner Siegtorschütze: „Das war ein enges Spiel. Wir wussten, wer den ersten Fehler im Drittel macht, gewinnt wahrscheinlich das Spiel – und das war auch so, dass wir Gott sei Dank diejenigen waren, die das Tor gemacht haben. Es hätte auch andersrum ausgehen können. Es war sehr ausgeglichen. Nichtsdestotrotz, drei Punkte gegen eine Mannschaft, die im oberen Mittelfeld ist oder fast um die Top 3 spielt, ist gar nicht verkehrt für uns.“
… über sein Tor: „Ich habe mit Leo schon ein paar Tage zusammengespielt. Ich wusste, dass er schon versucht, mich anzuspielen. Ich habe meinen Körper so breit gemacht, wie es ging. Ein bisschen Glück war dabei, dass mir die Scheibe an den Schlittschuh springt. Leo kann normalerweise auch ein bisschen besser passen. Der Schläger war auch frei. Aber so ging es auch.“
Johannes Krauß, Ingolstädter Torschütze: „Wir sind nicht konsequent genug gewesen. Wir haben hinten die Scheiben nicht rausgebracht, vorne nicht hart genug gespielt. Berlin hat gerade wenig Spieler. Die hätten wir bearbeiten müssen das ganze Spiel und das hat ein bisschen gefehlt. Deswegen hatten sie nicht so viel Kraft, uns genauso zu beschäftigen. Ich denke, das war der Fehler am Ende.“
Straubing Tigers – Löwen Frankfurt 5:4
Spektakel-Sieg für die Tigers bei der Rückkehr des langjährigen Trainers Tom Pokel. Im 2. Drittel gehen die Gastgeber 4:1 in Führung und bringen das letztlich über die Zeit. Für Straubing ist es der erste Sieg nach 4 Niederlagen in Folge und Tabellenplatz 5. Die Löwen verlieren das 7. Spiel in Folge und müssen sich mit Rang 13 zufriedengeben.
EHC Red Bull München – Pinguins Bremerhaven 6:3
Die Doppelpacker Ryan Murphy, Markus Eisenschmid und Patrick Hager bescheren dem EHC den Erfolg über Bremerhaven. Für Hager ist es mit dem 600. Scorerpunkt ein besonderes Spiel. Er ist der 8. Spieler der DEL-Geschichte, der mindestens 600 Scorer hat. Die Münchener holen den vierten Sieg aus den letzten 5 Spielen und übernehmen Platz 3. Bremerhaven kassiert die 4. Niederlage am Stück und muss sich mit Rang 7 zufriedengeben.
Patrick Hager, Münchener Doppeltorschütze, zu seiner Bestmarke: „Tatsächlich werde ich jetzt das erste Mal darauf angesprochen. Man hat ein Gefühl, dass man irgendwo da in der Nähe ist, ja. Das war schon länger Thema. Aber ob ich schon drüber war oder nicht, keine Ahnung.“
… zum Spiel: „Das war ein hartes Stück Arbeit, wie zu erwarten. Alle wissen, wie diszipliniert und stark Bremerhaven spielt. Da musst du für jeden Meter kämpfen. Die geben sich nie auf und sind heute immer wieder zurückgekommen. Aber ich glaube, wir haben es insgesamt sehr gut gemacht und am Ende verdient gewonnen.“
Akito Hirose, Bremerhavener Torschütze zum 2:2: „Ein paar Faktoren haben heute reingespielt: Sie sind einfach ein gutes Hockeyteam und haben gut gespielt.“
Dresdner Eislöwen – Iserlohn Roosters 1:4
Wichtiger Sieg für die Roosters im Abstiegskampf. Nach der Dresdner Führung durch Rourke Chartier drehen die Iserlohner noch im 2. Drittel auf und stellen auf 3:1. Daniel Fischbuch macht die Partie rund. Iserlohn springt auf Platz 12. Dresden bleibt mit der 6. Niederlage in Folge Tabellenletzter.
Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg 2:1
So souverän wie unspektakulär bezwingen die Adler die Grizzlys. Marc Michaelis bringt Mannheim im 2. Drittel auf die Siegerstraße. Der Anschlusstreffer von Luis Schinko war letztlich zu wenig. Mannheim holt den vierten Sieg aus den letzten 5 Spielen und findet sich auf Platz 2 ein. Wolfsburg steht auf Rang 8.
Alexander Ehl, Mannheimer Torschütze zum 1:0: „Ich denke, wir waren von Anfang an bereit, unser Spiel durchzuziehen. Das ist uns ganz gut gelungen. Im letzten Drittel gab es vielleicht ein paar Phasen, in denen wir ein bisschen geschwächelt haben. Trotzdem glaube ich, dass das über 60 Minuten eine ganz gute Leistung war.“
Dustin Strahlmeier, Wolfsburger Torhüter: „Es war relativ ausgeglichen. Der einzige Unterschied war, dass Mannheim einige Chancen hatte, die ein bisschen hochkarätiger waren. Aus meiner Sicht ein unglückliches zweites Tor, vom eigenen Mann im Torraum abgefälscht. Ansonsten fand ich, dass wir gut aufgetreten sind, ein gutes Spiel gemacht haben, gerade auch in den ersten 5-6 Minuten, wo Mannheim zuhause eigentlich relativ stark ist und dominanter sein konnte. Da haben wir ihnen nicht viel gegeben. Im 1. Drittel kurz vor Schluss ihnen das 1:0 zu geben, war ein bisschen ärgerlich. Aber ich fand, wir haben heute ein ganz gutes Spiel gemacht, haben uns aber ein bisschen schwergetan, uns größere Chancen herauszuspielen. Ansonsten hat Mannheim eine sehr gute Defensivleistung und einen sehr guten Job gemacht.“
Nürnberg Ice Tigers – Augsburger Panther 3:1

Comeback-Sieg für die Nürnberger. Im 2. Drittel drehen die Gastgeber das Spiel. Charlie Gerard macht im Schlussdrittel alles klar. Für Nürnberg ist es der 3. Sieg in Folge und Platz 9. Augsburg kann nur 2 der letzten 7 Spiele gewinnen und findet sich auf Rang 11 wieder.
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL | 43. Spieltag
Sonntag, 25.01.2026
ab 13.45 Uhr: Adler Mannheim – EHC Red Bull München, Augsburger Panther – Pinguins Bremerhaven, Iserlohn Roosters – Straubing Tigers
ab 16.15 Uhr: ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings, Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers
ab 18.45 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Dresdner Eislöwen
Mittwoch, 28.01.2026
ab 19.30 Uhr: „Die Eishockey Show“ mit Sascha Bandermann, Basti Schwele und Rick Goldmann
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