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Köln. (EM) Die Bilanz der Kölner Haie ist momentan desaströs. Von den letzten vierzehn Spielen verließen die Domstädter dreizehn Mal das Eis als Verlierer.... Köln: „Schonfrist vorbei“ – Klartext von Uwe Krupp vor dem Derby gegen Iserlohn – Gerüchte um Wechsel von Aubry

Kökns Trainer Uwe Krupp (li.). – © ISPFD

Köln. (EM) Die Bilanz der Kölner Haie ist momentan desaströs. Von den letzten vierzehn Spielen verließen die Domstädter dreizehn Mal das Eis als Verlierer.

Nur gegen die Iserlohn Roosters konnte man vor neun Tagen einen knappen 4:3 Sieg feiern. Es folgte eine 1:7 Klatsche gegen Meister Berlin auf eigenem Eis und zwei Auswärtsniederlagen in Schwenningen (5:2) und am Sonntag in Nürnberg (7:4).

Köln ist mittlerweile auf Platz Dreizehn abgerutscht und, hat nur noch einen minimalen Vorsprung auf die hinter ihnen platzierten Iserlohn Roosters und Krefeld Pinguine. Diese beiden haben allerdings auch sechs Spiele weniger absolviert, als das Team von Cheftrainer Uwe Krupp. Nur noch von einer Ergebniskrise der Haie zu sprechen wäre Augenwischerei.
Nach der Niederlage in Nürnberg waren dann auch die Aussagen der Kölner eher markig.

„Was soll ich jetzt für ein Fazit bringen nach zwei solchen Spielen. Da fällt mir nicht viel zu ein. Ich glaube an die Mannschaft und wir glauben an uns. Egal, wenn es niemand tut. Wir werden weiter ackern und wir werden uns da rauskämpfen… Da gibt es keine Worte, die das erklären. Wir reden die ganze Zeit über Kleinigkeiten. Wir müssen einfach gewinnen. Wir müssen weniger Fehler machen als der Gegner und einen Weg finden, um das Spiel zu gewinnen… Ich glaube, dass wir immer noch die Chance haben, die Kurve zu bekommen und eine gute Saison hier zu spielen“, erklärte Alexander Oblinger direkt nach dem Spiel bei MagentaSport.

Sichtlich angefressen auch der Auftritt von Cheftrainer Uwe Krupp auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Krupp rang regelrecht nach den passenden Worten, sprach dann aber Klartext. „Bei uns ist die Schonfrist abgelaufen. In unserer Kabine müssen die Leute in den Spiegel gucken können. Seit 2004 arbeite ich als Trainer in irgendeiner Kapazität und ich muss wirklich lange überlegen, um die Leistung, die wir in den letzten Wochen gesehen haben zu beschreiben. In der Regel stelle ich mich immer vor die Mannschaft. Aber nach der Vorstellung heute geht das nicht. Da ist die Glaubwürdigkeit weg. Die Art und Weise wie wir uns heute präsentiert haben war unter aller Sau. Wir haben am Dienstag wieder ein Spiel und wir haben einige Spiele in den nächsten Wochen. Bei uns wird sich einiges ändern im Ton und mit der Art und Weise, wie mit den Spielern umgegangen wird. Und dann sehe wir, ob das besser funktioniert. In dem Moment, wo sich bei uns der Ton in der Kabine ändert, zeigen sie, dass sie Eishockey spielen können. Und das werden sie jetzt zeigen müssen. Ich bin stocksauer und habe die Schnauze voll immer wieder Ausreden zu finden und immer wieder die einzelnen Spieler in Schutz zu nehmen.“


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Bereits heute sind die Kölner also wieder gefordert. Ab 19:30 Uhr gibt es das Wiedersehen mit den Iserlohn Roosters, die selbst tief im Abstiegs-Schlamassel stecken und sich mit zuletzt zwei Siegen etwas Luft verschaffen konnten.

Louis-Marc Aubry – © Sportfoto-Sale (DR)

Bei den Haien hat unterdessen auch Geschäftsführer Philipp Walter laut Express personelle Konsequenzen angekündigt. Trainer Uwe Krupp stärkte er unmissverständlich den Rücken. „Es gibt keinen, der keine Fehler gemacht hat. Ich bin davon überzeugt, dass Uwe der richtige Mann für uns ist“, so Walter im Express.

Laut dem Kölner Boulevardblatt haben die Kölner für die kommende Saison bereits Stürmer Louis-Marc Aubry (30) vom ERC Ingolstadt verpflichtet.
Eine offizielle Bestätigung liegt in der aktuell sportlichen und wirtschaftlich bedrohlichen Situation freilich nicht vor.

Gegner Iserlohn kann heute wieder auf den entsperrten Verteidiger Hubert Labrie und auf den genesenen Cheftrainer Kurt Kleinendorst hinter der Bande vertrauen.

Erstes Bully ist um 19:30 Uhr.

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