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Dinslaken. (PM Kobras) Es war ein mühsamer 6:5 – Sieg gegen einen gut spielenden Gegner aus Dortmund, der über 60 Minuten das Tempo mitgegangen... Kobras siegen nach Verlängerung

© Kobras Media/PR

Dinslaken. (PM Kobras) Es war ein mühsamer 6:5 – Sieg gegen einen gut spielenden Gegner aus Dortmund, der über 60 Minuten das Tempo mitgegangen ist und auch spielerisch überzeugen konnte. Bei den Hausherren war reichlich Sand im Getriebe und man konnte an die guten Leistungen aus den Vergleichen gegen den KEV 81 nicht ganz anknüpfen.

„Wir hatten eine knallharte Trainingswoche und auch im Spiel einige Dinge ausprobiert, von denen die meisten leider nicht so funktioniert haben, wie ich mir das vorgestellt habe. Da müssen wir noch nachbessern. Aber meine Mannschaft hat wieder einmal Moral bewiesen und alle Rückstände im Spiel aufgeholt. Die Verlängerung inklusive des Spielmodus 3 gegen 3 ist natürlich besonders spannend, vor allem für die Zuschauer. Wir haben über weite Strecken sehr zerfahren agiert, aber Vorbereitungsspiele sind zum Testen da. Dass dabei nicht immer alles zu 100% funktioniert, ist normal. Ich weiß jetzt, wo ich in den nächsten Trainingseinheiten ansetzen muss, das ist für mich die wichtigste Erkenntnis aus dieser Begegnung. Auch wenn es schön ist, dass wir am Ende als Sieger die Eisfläche verlassen haben, ist das Ergebnis erst einmal zweitrangig“, kommentierte Dinslakens Coach Milan Vanek das Spiel.

Die Giftschlangen liefen nahezu über die gesamte Spiellänge einem Rückstand hinterher. Hatten sie das Ergebnis für kurze Zeit egalisiert, legten die Eisadler umgehend wieder nach. Die frühe Gäste – Führung nach nur 77 Sekunden konnte Martin Brabec in der 6. Spielminute egalisieren. In der 14. Spielminute gerieten die Hausherren erneut in Rückstand, was dann auch der Zwischenstand nach dem ersten Drittel war.

Für den erneuten Ausgleich in der 26. Spielminute zeichnete erneut Dinslakens Kontingentspieler mit der #64 verantwortlich, doch auch dieses Ergebnis hatte nur kurze Zeit Bestand, denn Ben Busch stellte einen gefühlten Wimpernschlag später den 1-Tor-Abstand wieder her. Dann allerdings dauerte es bis zur 34. Spielminute, ehe Stefan Dreyer vor dem gegnerischen Gehäuse Nägel mit Köpfen machte und den 3:3 – Gleichstand bewerkstelligte.

Doch die Eisadler mischten weiter munter mit und belohnten sich mit zwei weiteren Treffern bis zur 43. Spielminute durch Til und Josef Schäfer.

Jetzt schalteten die Giftschlangen einen Gang höher und es schlug die Stunde des Martin Beneš. Mit seinem Doppelpack brachte er die Dinslakener bis zur 54. Spielminute zurück in die Partie. Dies war auch der Spielstand nach 60 Minuten und der Sieger musste mittels einer Verlängerung im Format 3 gegen 3 und Sudden Death ermittelt werden. Diese Verlängerung hätte bis zu 10 Minuten dauern können, doch bereits der erste Angriff des Dinslakener Trios war erfolgreich. Jetzt hatte auch Stefan Dreyer seinen Doppelpack geschnürt, als er nach nur 25 Sekunden das Spielgerät über die gegnerische Linie bugsierte.

Am nächsten Freitag haben beide Teams die Gelegenheit, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Dann findet an der Strobelallee das Rückspiel statt. Das erste Bully bei den Eisadlern wird’s um 20:00 Uhr geben.

Dinslakener Kobras – Eisadler Dortmund: 6:5 n.V. (1:2; 2.2; 2:1; 1:0)

Torschützen Dinslaken: Brabec, Beneš, Dreyer (je 2)
Torschützen Dortmund: Jung, Berger, Busch, T. Schäfer, J. Schäfer)

Strafminuten Dinslaken: 16
Strafminuten Dortmund: 22 + je 10 (Rotheuler, Linke)

Zuschauer: 273

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