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  Frankfurt (StA) Mit 2:1 siegten die Löwen Frankfurt über die Füchse aus Duisburg. Die Gäste, die mit 13 Förderlizenzspieler, von denen sechs bereits diese...

 

Löwenkeeper Breaden Johnson - © by Eishockey-Magazin (AS/JS)

Löwenkeeper Breaden Johnson – © by Eishockey-Magazin (AS/JS)

Frankfurt (StA) Mit 2:1 siegten die Löwen Frankfurt über die Füchse aus Duisburg. Die Gäste, die mit 13 Förderlizenzspieler, von denen sechs bereits diese Saison in der DEL zum Einsatz kamen, antraten, verkauften sich dabei so teuer wie möglich. Letztendlich siegte aber die Erfahrung der Löwen.

Ausgangssituation:

Die Löwen Frankfurt waren nach 28 Spielen noch ohne eine Niederlage. Am vergangenen Sonntag hatten sie das Hessenderby bei den Kassel Huskies mit 3:4 gewonnen, obwohl sie schnell mit 2:0 in Rückstand gerieten. Dadurch hatten sie 9 Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz, nachdem die Hälfte der Spiele in der Meisterrunde absolviert waren.

Duisburg lag mit einem Punkt Rückstand auf die Hammer Eisbären auf dem vierten Tabellenplatz und hatten 6 Zähler mehr auf dem Konto als der Tabellenfünfte aus Herne.

Personalien:

Der Trainer der Löwen musste auf Mayr, Stanley und Ansink verzichten. Während bei Chris Stanley Hoffnung besteht, dass er im Januar wieder eingreifen kann, sieht es bei Roland Mayr nicht so gut aus. Nach einem Check des Kasselers Gulda fällt er mit einem Innenbandriss 10 Wochen aus. Tim Ansink unterstützte heute die 1b der Löwen.

Füchse-Coach Franz Fritzmeier konnte heute auf 13 Förderlizenzspieler aus Köln (7), Iserlohn (4) und Krefeld (2) zurückgreifen. Insgesamt kamen diese auf bisher 89 DEL-Spiele in der laufenden Saison .

1. Drittel – Spanndes Spiel in den ersten 20 Minuten

Die Duisburger zeigten gleich zu Beginn, dass sie nicht umsonst den Löwen den einzigen Punkt in dieser Saison abgenommen haben und so dauert es 8 Minuten, ehe es das erste Mal richtig Aufregung gab. Patrick Schmid konnte, nach einem Schuss von Gare, dem Goalie der Duisburger nicht mehr ausweichen, was den Spielern der Füchse gar nicht gefiel. Der Schiedsrichter beließ es allerdings trotz Handgemenge bei 5:5 auf dem Eis. In der 10 Minute dann die erste große Chance für die Löwen. Wichert hatte, nach schönen Zuspiel von Wittfoth, nur noch den Duisburger Torhüter vor sich, aber der blieb Sieger. Die Gäste spielten zu diesem Zeitpunkt gut mit, doch kamen zu selten zum Abschluss. Im Powerplay gab es dann die ersten guten Gelegenheiten für die Füchsen. Kahle, Hofland und Wasden prüften Johnson im Frankfurter Tor, doch der konnte alle Schüsse abwehren. Die nächste gute Gelegenheit bot sich in der 18. Minute Wittfoth, der den Puck von Schaub bekam, aber den am halbleeren Tor vorbeischob. Wenige Sekunden später fiel dann aber die Führung für die Heimmannschaft, nachdem Gare einen Schuss von Mueller kurz vor dem Tor abgefälscht hatte. Direkt im nächsten Angriff hätte Schmid auf 2:0 stellen können, als erneut Mueller aufs Tor schoss und Klein die Scheibe fallen ließ, aber er kam nicht mehr rechtzeitig dran.

2. Drittel – Ausgeglichenes Mitteldrittel

Das Tempo im zweiten Drittel war nicht so hoch, wie im Ersten, aber dafür genauso spannend. Gare für die Löwen und Wasden für die Füchse hatten die ersten Chancen mittleren Abschnitt, aber ein Tor wollte nicht fallen. Auch eine zweimalige Überzahl ließen die Frankfurter ungenutzt, weil sie zu wenig Druck aufbauten und den Puck leichtfertig hergaben. Die größte Möglichkeit hatte dabei Tepper in Unterzahl, nachdem er einen Pass von Paul knapp verpasste. Plötzlich war dann Kahle frei durch, doch Johnson konnte noch so eben abwehren. Im direkten Gegenzug fiel dann das 2:0 für die Löwen durch James Jarvis, der am langen Pfosten den Puck über die Linie brachte. Kreuzmann wollte kurze Zeit, durch Beinstellen, eine Chance für die Duisburger verhindern, aber im fälligen Powerplay fiel der Anschlusstreffer für die Füchse. Ein Schuss von Kahle kam von der Bande zurückgesprungen und Fischbuch stand am kurzen Pfosten goldrichtig. Beinahe wäre auch noch der Ausgleich in dem Drittel gefallen. Bei einem 3-auf-1 Konter musste Johnson mit einer „Faustabwehr“ gegen Tepper retten.

3. Drittel – Spiel auf ein Tor

Die Frankfurter hielten das Tempo im letzten Drittel sehr hoch und waren über die kompletten 20 Minuten spielbestimmend. Aber ein Tor sollte nicht mehr fallen. Zwar versuchten es die Löwen immer wieder. Auch eine 3fach-Chance durch Breitkreuz, Liesegang und Vas wurde von Klein entschärft. Die größte Chance für die Gäste hatte  Orendorz nach einem Pass von Hofland, aber er kam wenige Zentimeter zu spät. Auch im Powerplay wollte die Scheibe für die Frankfurter nicht über die Linie. Zweimal Schoofs von der blauen Linie, Schmid an den Schoner von Klein und Mueller am leeren Tor vorbei. Auf der Gegenseite wagte Walkowiak noch einen Versuch, aber mehr kam von den Gästen nicht. Eine Minute vor dem Ende rief Fritzmeier seine Jungs in einer Auszeit noch einmal zusammen und nahm Klein für einen sechsten Feldspieler aus dem Gehäuse, aber Torgefahr entstand dadurch nicht.

So blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten 2:1 Sieg für die Löwen.

Am Ende wurde bekannt, dass sich Cespiva bereits im 1. Drittel eine Verletzung am Finger zugezogen hat.

Ausblick:

Am Sonntag müssen die Löwen nach Unna reisen und Dienstag geht es gleich weiter in Herne. Dafür steht am Freitag ein weiteres Highlight mit dem Heimspiel gegen Kassel an.

Duisburg empfängt in zwei Tagen den Herner EV und tritt am Dienstag bei den Huskies in Kassel.

Pressekonferenz

Franz Fritzmeier:

Großen Respekt an die Frankfurter Löwen. Wenn man so häufig gewinnt, ist es schwierig die Konzentration hoch zu halten. Dennoch bin ich etwas traurig , weil wir das Gefühl hatten, das heute etwas ging. Wir sind nun mittlerweile komplett, aber ein Tor gegen Frankfurt reicht nicht. Unser Keeper hat uns ins Spiel gehalten. Unser Ziel ist natürlich Platz 3, auch wenn wir gerne nach Frankfurt kommen.

Tim Kehler:

Mit unsere Abwehrleistung bin ich sehr zufrieden. Beide Torhüter hatten viele gute Saves gehabt. Nico Opree hat nach der Verletzung von Cespiva in der Verteidigung agiert. Daher bin ich froh, dass wir so einen tiefen Kader haben.

Löwen Frankfurt – EV Duisburg 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Tore:

 

1:0 (18:34) Lanny Gare (Richard Mueller, Marton Vas) EQ

2:0 (33:08) James Jarvis (Patrick Schmid, Lanny Gare) EQ

2:1 (35:13) Dennis Fischbuch (Marcel Kahle, Marvin Tepper) PP1
Strafen: Frankfurt 6 – Duisburg 6

Schiedsrichter: Kubiak; Brantzko, Gut

Zuschauer: 3612

 

Löwen Frankfurt: Johnson (Linda); Jarvis – Vas, Schoofs – Cespiva, Neumann – Kreuzmann, Opree; Martens – Liesegang – Breitkreuz, Mueller – Gare – Schmid, Wittfoth – Wichert – Schaub, Gradl

EV Duisburg: Klein (Bick); Zirnow – Blankart, Turnwald – Ortwein, Walkowiak; Schmölz – Fröhlich – Schlipper, Klöpper – Kahle – Wasden, Hofland – Fischbuch – Orendorz, Paul – Grözinger – Tepper, Pfohl, Stopinski

 

Fotostrecke zum Spiel

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