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Knackpunkt Special-Teams: ESV-Piraten beenden Hauptrunde nach Heimniederlage gegen Waldkraiburg auf Platz 12

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Buchloe. (chs) Mit einer 1:5 (1:1, 0:2, 0:2) Niederlage gegen den EHC Waldkraiburg haben die Buchloer Piraten am Sonntag vor heimischer Kulisse die Hauptrunde der Eishockey Bayernliga abgeschlossen.

Vor allem in den Special-Teams – also in Über- und Unterzahl – erwiesen sich die Gäste an diesem Abend als deutlich abgezockter, was mit ein Grund war, weshalb die Freibeuter nach der guten Freitagspartie, die man in Peißenberg noch gewinnen konnte, an diesem Abend leer ausgingen. Nennenswerte Auswirkungen hatte die Niederlage zum Abschluss der Hauptrunde zumindest für die Buchloer aber keine mehr, denn schon vor dem Spiel stand fest, dass die Piraten in die Abstiegsrunde mussten, während die Gäste durch den Sieg sich das Heimrecht in den Pre-Playoffs sichern konnten.

„Das erste Drittel war noch recht ausgeglichen, doch in Drittel zwei und drei haben dann die Special-Teams der Gäste den Unterschied gemacht“, bilanzierte auch ESV-Trainer Dominic Weis, dessen Schützlinge in den ersten gut 30 Minuten auch noch durchaus auf Augenhöhe agierten. Besonders im ersten Abschnitt, der leistungsgerecht mit 1:1 endete und in dem die Hausherren nach dem 0:1 Führungstreffer der Löwen durch Topscorer Nico Vogl umgehend die passende Antwort parat hatten (17.). Denn nur 40 Sekunden nach dem Rückstand glich Mateo Cabral, schön auf die Reise geschickt von Alexander Krafczyk, alleine vor dem EHC-Tor postwendend zum bis dahin verdienten 1:1 aus.

Mit diesem Resultat wurden anschließend auch erstmals die Seiten gewechselt und auch hier hielten die Piraten lange gegen den Tabellenachten gut dagegen – vor allem auch bei einigen Unterzahlspielen, die die Buchloer gut wegverteidigten. So hatten beide Teams immer wieder ganz brauchbare Abschlusschancen, doch ein Tor wollte zunächst keinem der beiden Kontrahenten gelingen, auch weil beide Torhüter – Dieter Geidl auf Buchloer und Maximilian Engelbrecht auf Waldkraiburger Seite – wachsam blieben. Doch kurz vor Drittelende wurden die Gäste ihrem Ruf als Spezialisten im Spiel mit einem Mann mehr dann doch gerecht. Denn das zweitstärkste Team der Liga im Powerplay nutzte die vierte Möglichkeit an diesem Abend schließlich kurz vor Ablauf der Strafe mit dem neuerlichen Führungstreffer, den Daniel Hora nach starkem Pass von Andris Dzerins markierte (37.). Und dann legten die Gäste in einer zweiten Spezialdisziplin sogar noch das dritte Tor nach – nämlich per Shorthander, wo man ligaweit sogar Spitzenreiter ist. Das sehenswerte 1:3 von Jakub Sramek in Waldkraiburger Unterzahl war schließlich bereits der elfte Treffer der Löwen mit einem Mann weniger auf dem Eis (40.).

Die Ausganglage für die Piraten machte dieser Umstand freilich nicht leichter, was auch Weis so sah. „Nach diesen Knackpunkt war es schwierig für uns nochmals zurückzukommen, auch weil wir nach den vielen Unterzahlsituationen irgendwo müde waren“, so der Buchloer Trainer, dessen Team im Schlussabschnitt demzufolge auch keinen Weg mehr zurück ins Spiel fand. Stattdessen sorgte ein weiteres Überzahltor erneut durch Sramek für die Vorentscheidung (48.), der Florian Maierhofer sogar noch den 1:5 Endstand folgen ließ (55.).

Während die Waldkraibruger sich mit diesem Sieg das Heimrecht in den Pre-Playoffs gegen Peißenberg sichern konnten (im anderen Duell trifft Miesbach auf Ulm), wartet auf die Buchloer dann ab dem 06. Februar in der Abstiegsrunde der harte Kampf um den Klassenerhalt. Zwei Gegner in der Vierergruppe, in der die beiden Erstplatzierten den Ligaverbleib vorzeitig sicher haben, stehen dabei mit Pfaffenhofen und Burgau auch schon fest. Der dritte im Bunde wird dann der in der Hauptrunde schlechter platzierte Verlierer der Pre-Playoff-Paarungen sein – also je nach Ausgang der Pre-Playoffs entweder erneut Waldkraiburg, Ulm oder Peißenberg.


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