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Rostock. (PM Piranhas) Zwei Drittel lief es ausgeglichen, doch der Rest war, so Trainer Chris Stanley, „eine peinliche Vorstellung von uns“. Alle Corona-Tests in... Klare Abfuhr für die Piranhas gegen Herne

Richard Mueller – © Sportfoto-Sale (DR)

Rostock. (PM Piranhas) Zwei Drittel lief es ausgeglichen, doch der Rest war, so Trainer Chris Stanley, „eine peinliche Vorstellung von uns“.

Alle Corona-Tests in der Mannschaft fielen negativ aus – damit konnten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend wie geplant in der Eishalle Schillingallee gegen den Herner EV antreten. Sie verloren das Spiel der Oberliga Nord mit 1:7 (0:0, 1:1, 0:6).

Weiter geht es am Sonntag ab 17 Uhr beim Krefelder EV 81.

Der REC musste am Freitag zwar ohne Matthew Pistilli, Philipp Seckel, Sebastian Brockelt, Aaron Beally und Moritz Raab auskommen, dafür lief aber erstmals wieder der reaktivierte Constantin Koopmann auf. Auch Tom Pauker konnte mitwirken. Hinzu kam mit Luis Müller einer der Förderlizenz-Spieler aus Weißwasser.

Die Gastgeber zeigten ein sehr gutes erstes Drittel, ließen gegen die offensivstarken Herner nichts zu (und das, obwohl sie nur vier Verteidiger aufbieten konnten) und kamen selbst zu guten Chancen (Thomas Voronov/2. und Christian Bauhof/4. jeweils gehalten, Pauker an den Pfosten/7.). Die beste Chance besaß August von Ungern-Sternberg, der aus der Unterzahl konternd allein aufs HEV-Tor zulief, doch erneut zeigte Gäste-Keeper Björn Linda seine Extraklasse und parierte (16.).

Das erste Aufeinandertreffen mit Herne in der laufenden Saison blieb weiter spannend. Das Team aus Nordrhein-Westfalen begann den Mitteldurchgang sehr druckvoll, aber mit Leon Meder als gutem Rückhalt überstanden die Ostseestädter diese Phase gut. Pauker schob den Puck in der 27. Minute am Tor vorbei, ehe der REC doch in Rückstand geriet. Davon ließ sich die Mannschaft aber überhaupt nicht schocken und fand schnell die passende Antwort. Noch scheiterte Lukas Koziol am Pfosten (33.), doch kurz darauf fiel der Ausgleich durch Jayden Schubert.

In den letzten 20 Minuten war Herne cleverer und bei Rostock letztlich komplett die Luft raus. Kraft und Konzentration ließen nach, und so wurde ein Tor nach dem anderen gefressen. Das 1:4 in Unterzahl nach gut 51 Minuten bedeutete die Entscheidung.

Piranhas-Headcoach Chris Stanley: „Wir haben ein richtig gutes erstes Drittel gezeigt. Das zweite war auch absolut in Ordnung. Im letzten haben wir allerdings nicht mehr abgeliefert. Da wurde viel zu kompliziert gespielt und viel zu oft der Torwart im Stich gelassen. Das war eine peinliche Vorstellung von uns. Das hohe Ergebnis am Ende ist ein Witz.“

Piranhas: Meder (Velm) – Becker, Noack, Gerstung, Morgan – Voronov, Bauhof, Müller, Pauker, Koziol, Stopinski, von Ungern-Sternberg, Koopmann, Dunbar, Schubert
Tore: 0:1 Asselin (32.), 1:1 Schubert (34./Vorlagen: Dunbar, Morgan – in Überzahl), 1:2 Kehler (43.), 1:3 Fominych (48.), 1:4 Mueller (52. – in Unterzahl), 1:5 Mueller (53.), 1:6 Pfeifer (55.), 1:7 Schmitz (60.)
Strafminuten: Rostock 12, Herne 6

Autor: Arne Taron / NNN-Redaktion

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