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Krefeld. (MR) Im vorerst vorletzten Heimspiel der Hauptrunde hatte der Krefelder EV’81 nochmals die Black Dragons aus Erfurt zu Gast – und musste diesmal... KEV’81 gewinnt den 4. Saisonvergleich mit 4:3 n.P. gegen Erfurt
Enges OL-Spiel zwischen Krefeld und Erfurt – © Sportfoto-Sale (DR)

Enges OL-Spiel zwischen Krefeld und Erfurt – © Sportfoto-Sale (DR)


Krefeld. (MR) Im vorerst vorletzten Heimspiel der Hauptrunde hatte der Krefelder EV’81 nochmals die Black Dragons aus Erfurt zu Gast – und musste diesmal nur einen Punkt abgeben. Die Entscheidung zum 4:3 fiel erst mit dem insgesamt 12. Schützen im Schootout.

Wie bereits im letzten Spiel, das auf den Tag genau vier Wochen her ist, legten die Gäste gut los und gingen bereits in der 8. Spielminute durch Schümann in Führung. Wenig später war es erneut Schümann, der seine Farben mit 2:0 in Front brachte. Eine doppelte Überzahl musste her, dass sich die Hausherren länger im Angriffsdrittel festsetzen konnten, und mit einem Mann mehr auf dem Eis schaffte es der wiedergenesene Bauermeister mit einem strammen Schuss zum Anschlusstreffer. Die erste Strafe gegen Krefeld wurde stark verteidigt, sodass es mit dem knappen 1:2 Rückstand in die Pause ging. Der zweite Durchgang sah ganz andere Krefelder, viel aggressiver gingen sie zu Werke, gaben keine Scheibe verloren. Während Spister und Beck nur Außennetz und den Goalie trafen, machte es Kiedewicz auf der anderen Seite besser, setzte zum 2:2 gut nach. Und noch einmal schlug das – mit Bauermeister wieder vollständige – Überzahl-Spezial-Team der Seidenstädter zu. Auf einmal war das Spiel gedreht.

Kabinenansprache brachte Dragons zurück in die Spur

Im dritten Durchgang spielte sich wieder viel vor Kapteinat und dem Krefelder Kasten ab. Vor allem die Thüringer verstärkten immer mehr ihre Bemühungen, das Spiel wieder auf ihre Seite zu ziehen. Nach einem Gerangel musste anschließend auch noch Kuhnekath auf die Strafbank, sodass mit 3 gegen 4 Spieler sehr viel Platz auf dem Eis war. Diesen nutzte Beck zum umjubelten Ausgleich aus. Das Momentum schwang Richtung Black Dragons, doch in der Schlussphase bekamen sie nochmals eine Strafe, als die Scheibe im Zweikampf über das Plexiglas ging. In der anschließenden Verlängerung hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, wobei auch hier Erfurt routinierter spielte. Da aber auch diese fünf Minuten ohne Treffer verstrichen, ging es ins Penaltyschießen. Von den drei Schützen auf beiden Seiten hatten jeweils zwei getroffen. Anschließend im eins gegen eins gab es fünf Fahrkarten. Erst Kiedewicz traf und sicherte so dem KEV’81 den Zusatzpunkt.

Es spielten:

KEV – Nils Kapteinat – Lars Ehrich, Mathias Onckels, Tom Schmitz, Julius Bauermeister, Leon Schuster, Tobias Esch, Joshua Gärtner, Michael Schaaf – Michael Fomin, Philipp Kuhnekath, Maciek Rutkowski, Jimmy Martinovic, Jakub Prokurat, Constantin Vogt, Adam Kiedewicz, Marcel Mahkovec, Janeck Sperling, Patrick Demetz, Adrian Grygiel, Luca Hauf
BDE – Martin Otte-Günzler – Roberto Geiseler, Thomas Schmid, Justus Böttner, Sean-Alexander Fischer, Sebastian Hofmann, Tilman Pfister, Petr Gulda, Tom Banach – Alexander Spister, Reto Schüpping, Max Weingardt, Maurice Keil, Enzo Herrschaft, Arnoldas Bosas, Felix Schümann, Viktor Beck, Kyle Beach, Nils Münzberg, Fritz Denner

Tore:
0:1 (07:15) Schümann (Herrschaft, Geiseler)
0:2 (09:56) Schümann (Geiseler, Herrschaft)
1:2 (12:43) Bauermeister (Grygiel, Kuhnekath) PP1
2:2 (32:05) Kiedewicz (Rutkowski, Demetz)
3:2 (34:09) Bauermeister (Grygiel, Kuhnekath) PP1
3:3 (53:33) Beck (Fischer, Beach) PP1
4:3 (65:00) Kiedewicz GWS

Strafen: KEV – 8 Min; BDE – 14 Min.
Schiedsrichter: Nikolas Neutzer, Daniel Todam (Sascha Quint, Robin Schott)

Michaela-Ross

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