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Krefeld. (MR) Das U23 Team des Krefelder EV’81 begann das Neue Jahr gleich mit einem „Dreier“, die stark dezimierten Gäste aus Leipzig konnten mit... KEV ’81 startet mit Sieg ins Jahr 2021
Krefelds U23 bejubelt einen Treffer gegen Leipzig – Sportfoto-Sale (DR)

Krefelds U23 bejubelt einen Treffer gegen Leipzig – Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Das U23 Team des Krefelder EV’81 begann das Neue Jahr gleich mit einem „Dreier“, die stark dezimierten Gäste aus Leipzig konnten mit 11 Feldspielern das 4:1 nicht verhindern.

Für die Oberliga war dieser Neujahrstag ein ganz normaler Freitag – und damit Spieltag. Der erste Puck fiel in der Rheinlandhalle, als der Krefelder EV’81 die Icefighters aus Leipzig begrüßte. Mit Blick auf die Bänke und den Bogen war es ein sehr ungleiches Spiel, denn die Gäste waren mit verletzungs- und krankheitsbedingt sehr dünnem Kader angereist, während auf der anderen Seite Elmar Schmitz die „ganze Kapelle“ zur Verfügung hatte inklusive Förderlizenzspieler. Doch dass man den Rumpfkader der Sachsen keineswegs auf die leichte Schulter nehmen durfte, spürten die Hausherren bereits in der 5. Spielminute, als es bereits hinter Nikita Quapp im Kasten rappelte (Sofiene Bräuner). Da hatte der Gast einfach zu viel Platz. Als der Torschütze zum 0:1 später eine Strafe fast abgesessen hatte, konnte Maciek Rutkowski den Ausgleich erzielen. Dass jeder Schuss aufs Tor ein guter ist, erfuhr kurz nach Wiederbeginn im zweiten Durchgang Krefelds Michael Schaaf. Der Verteidiger hatte die Scheibe von seiner Position an der blauen Linie einfach mal auf das Tor geworfen und durfte damit über die erstmalige Führung der Krefelder jubeln. Es blieb weiter spannend: das junge Krefelder Team versuchte es über viel und schnelle Laufarbeit, die angeschlagenen Gegner warfen bissig ihre Erfahrung aufs Eis. Doch wieder eine Strafe spielte den Hausherren in die Karten und Alexander Blank die Scheibe ins Tor zum Pausenstand von 3:1.

Leipzigs Kräfte schwinden am Ende

Die Messestädter mussten mit Fortdauer der Spielzeit der kurzen Bank Tribut zollen, zudem konnten sie zu oft nur durch ein Icing befreien – und mussten dadurch noch länger auf dem Eis verweilen. Durch einen geblockten Schuss drohte mit Moritz Israel auch noch elfte Spieler (11 in reiner Anzahl der Personen) auszufallen, der nun im Bus sicher seinen angeschwollenen Fuß ins Kühlbad gestellt hat. Doch die Icefighters steckten nicht auf, zogen früh den Goalie, um in einer Strafzeit gegen die Gastgeber eine quasi doppelte Überzahl zu haben. Dass dann auch noch Michael Fomin hinausgestellt wurde, brachte anstrengende 3 ½ Schlussminuten für den KEV. Philipp Kuhnekath konnte einen Schussversuch blocken und selbst aus dem Drittel befördern – der Schuss landete im jetzt wieder verwaisten Tor, und Kuhnekath war damit in doppelter Unterzahl zum Endstand von 4:1 erfolgreich.

Nach dem Spiel erfuhren wir von Leipzigs heute Backup Goalie Patrick Glatzel, dass deren Coach Sven Gerike mit der Leistung seines Teams zufrieden war, denn die Jungs hatten hart gekämpft. Es war das zweite Spiel der Icefighters nach einen Quarantäne-bedingten längeren Stillstand. Auf der anderen Seite stand mit Nikita Quapp ein für Übungsleiter Elmar Schmitz ziemlich unbekannter Nachwuchstorhüter im Tor, der gerade erst von den Pinguinen lizensiert worden war und vor zwei Tagen in der Halle gegenüber sein DEL-Debüt gegeben hatte. Der 17 jährige U18-Keeper war lange Jahre in der Red Bull Akademie ausgebildet worden und ist daher hier in keiner DNL-Mannschaft in Erscheinung getreten.

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Michaela-Ross

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