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Krefeld. (MR) Erstmals ging es für den Krefelder EV’81 zuhause gegen den Liganeuling EG Diez-Limburg. Ein umkämpftes Spiel fand nach wechselnden Führungen doch noch... KEV ’81 gewinnt das Spiel der Tabellennachbarn
Kevin Lavallee (links) und Jakub Prokurat – © Sportfoto-Sale (DR)

Kevin Lavallee (links) und Jakub Prokurat – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Erstmals ging es für den Krefelder EV’81 zuhause gegen den Liganeuling EG Diez-Limburg. Ein umkämpftes Spiel fand nach wechselnden Führungen doch noch in der regulären Spielzeit seinen Sieger.

Das Spiel entwickelte sich zunächst zu einer zähen Nummer. Zwar konnten die Hausherren bereits in der fünften Spielminute durch Onckels in Führung gehen, doch sie versäumten es nachzulegen. Es ging auch immer wieder zügig auf die andere Seite, ohne auch hier zwingende Torchancen herauszuspielen. Bezeichnend war eine gerade überstandene Strafzeit der Krefelder, in deren Anschluss sie sich für längere Zeit im Angriffsdrittel festsetzen konnten. Allein es sprang nichts Zählbares dabei heraus. Mit einem (zu einfachen) Doppelschlag zu Drittelende drehten die Rockets das Spiel. Zunächst hatte sich alles eng um Nikita Quapp abgespielt, dann der Pass durch den Torraum, und der freie Zajic am langen Pfosten brauchte nur noch die Kelle rein zu halten. Anschließend störten die Gäste einen Aufbau früh, der Pass ging quer durch das Krefelder Verteidigungsdrittel und fand erneut einen völlig freistehenden Matheson, der Torhüter Quapp überraschte.

Im zweiten Durchgang ging es intensiv hin und her, aber zunächst störte man den Gegner meist kurz hinter der eigenen blauen Linie und drehte quasi den Spieß um. Das hatten beide Teams gut drauf. Bis schließlich zur Spielmitte der KEV ein Überzahlspiel nutzen konnte (Bauermeister) und den Ausgleich herstellte. Als wenig später erneut eine Strafe gegen die Gäste angezeigt war, hielten die Niederrheiner die Scheibe lange in den eigenen Reihen, konnten sie am eigenen verwaisten Tor vorbei lenken, um dann von ganz hinten den Angriff zu starten. Und mit schönem Move versenkte Grygiel die Scheibe zur erneuten Führung. Die Freude währte nicht lange, und Marek hatte wieder ausgeglichen (34.). Mit einem 4:3 (Rutkowski war in der 37. erfolgreich) wurden erneut die Seiten gewechselt.

Diez-Limburg ist noch lange nicht geschlagen

Früh konnten die Gastgeber die Führung auf 5:3 ausbauen (Hauf, 44.). Das Spiel wurde nickeliger und härter, man spielte auch mit mehr Freiraum auf dem Eis, als gleich insgesamt drei Spieler nacheinander vom Eis gestellt wurden. Doch Krefeld konnte aus der zeitweise 5 gegen 3 Überzahl nichts machen, Fomin traf nur die Latte, der nächste Schuss wurde gerade noch von der Linie gekratzt. Die Gäste nun mit wütenden Angriffen nutzten schließlich in der 53. Spielminute die kurze Unaufmerksamkeit ihrer Gegner und glichen per Doppelschlag wieder aus (Lademann und Zajic). Sollte es heute noch eine Verlängerung geben? Demetz versenkte einen Rebound von Hauf und hielt so die Hoffnung auf einen 3-Punkte-Sieg für Krefeld fest (56.). Die Gäste setzten noch alles auf eine Karte und den Goalie auf die Bank, schwächten sich allerdings selbst, als Lavallee die Notbremse gegen den anstürmenden Fomin gezogen hatte. So blieb es beim knappen 6:5 für den KEV ’81 und die Punkte komplett am Niederreihn.

Michaela-Ross

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