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„Keine Worte“: Gruseliger Haie-Auftritt bei 3:10 in Ingolstadt – Historischer erster DEL-Heimsieg für Aufsteiger Dresden

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Riley Barber vom ERC Ingolstadt - © Bruno Dietrich / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) „Süßes“ für Aufsteiger Dresden, „Saures“ für die Kölner Haie: Unterschiedliche Gefühlswelten am Halloween-Spieltag in der DEL! Die Haie kassieren ein „gruseliges“ 3:10 in Ingolstadt.

Veli-Matti Vittasmäki ist fast schon sprachlos: „Das war ein wirklich schlechtes Spiel. Ich habe keine Worte, ich weiß nicht, was ich sagen soll.“ Umso positiver fällt die Halloween-Party beim ERC Ingolstadt aus, der den 6. Ligasieg aus den letzten 7 Partien feiert und sich in der Tabelle weiter oben festkrallt.

An der Spitze sind derweil die Straubing Tigers angekommen, die ihr munteres Spiel in Nürnberg mit 5:3 gewinnen. Für Tim Brunnhuber ist die Tabellenführung „ein sehr, sehr positiver Nebeneffekt“ – mehr nicht: „Hundertprozentig können wir trotzdem nicht zufrieden sein mit unserem Spiel. Es gibt immer noch Raum für Verbesserungen.“

Die Tigers übernehmen die Spitzenposition, weil die Adler Mannheim zeitgleich mit 0:4 beim EHC Red Bull München verlieren – die 3. Pleite in Folge. Alle Tore fallen dabei in den letzten 11 Minuten. Münchens Goalie Mathias Niederberger erkennt darin einen Unterschied zu den wechselhaften Spielen zuvor: „Diesmal hatten wir die Geduld und haben nicht irgendwas forciert.“ Ähnlich bewertet er auch seine eigene Leistung: „Der Start [in die Saison, Anm.d.Red.] war etwas schwierig, aber ich lasse mich davon nicht unterkriegen. So langsam kommt die Form.“

Eine ekstatische Halloween-Party feiern die Dresdner Eislöwen. Der Aufsteiger feiert den lang ersehnten 1. DEL-Heimsieg seiner Vereinsgeschichte. Im Penalty Shootout entscheidet Trevor Parkes die Partie gegen die Löwen Frankfurt und lässt die Halle beben. Der Matchwinner überwältigt: „Ihr hört die Fans. Sie kommen jedes Spiel hierher. Ich weiß nicht, wie viele andere Fanbases das tun würden. Es fühlt sich richtig gut an, ihnen einen Sieg zu schenken.“

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips vom DEL-Freitagübersendet durch MagentaSport.

Am Samstag geht es direkt weiter mit dem Spiel zwischen den Iserlohn Roosters und Grizzlys Wolfsburg – live ab 17.45 Uhr bei MagentaSport. Am Sonntag ab 13.45 Uhr empfangen dann unter anderem die Kölner Haie den EHC Red Bull München.

EHC Red Bull München – Adler Mannheim 4:0

Patrick Hager von Red Bull München schießt das Tor zum 1:0 – © Bruno Dietrich / City-Press

Bis 11 Minuten vor dem Ende steht es 0:0, dann eröffnet Patrick Hager den Münchner Torreigen in der Schlussphase. Der EHC feiert einen Statement-Sieg, während die Adler ihre 3. Niederlage in Folge kassieren – die erste kleine Delle in dieser Saison und der Verlust der Tabellenführung.

Münchens Goalie Mathias Niederberger: „Der Sieg tut sehr gut. Mannheim ist dieses Jahr eine starke Mannschaft, aber wir haben uns diesen Sieg verdient. […] Wir haben auch schon sehr gute Spiele gezeigt. Diesmal hatten wir die Geduld und haben nicht irgendwas forciert. Wir haben gewartet, bis sich das Spiel für uns zeigt.“
Niederberger über seinen Shutout: „Der Start [in die Saison, Anm.d.Red.] war tatsächlich etwas schwierig, aber ich lasse mich davon nicht unterkriegen. So langsam kommt die Form.“

Mannheims Lukas Kälble wird auf die erste kleine Saisondelle angesprochen und hält sich kurz: „Wir müssen auf jeden Fall unsere Lehren mitnehmen aus den 3 Niederlagen und müssen es am Sonntag zu Hause besser machen.“

Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers 3:5

Straubings #17 Adrian Klein jubelt nach seinem Führungstreffer zum 0-1.
– © ISPFD

Die Straubing Tigers klettern nach einem munteren Spiel in Nürnberg an die Tabellenspitze. Die Entscheidung fällt 1:44 Minuten vor dem Ende durch den Treffer von Zac Leslie. Überragender Mann bei den Tigers ist erneut Marcel Brandt, der an insgesamt 3 Toren beteiligt ist.

Straubings Tim Brunnhuber über die Tabellenführung: „Das ist ein sehr, sehr positiver Nebeneffekt. Hundertprozentig können wir trotzdem nicht zufrieden sein mit unserem Spiel. Es gibt immer noch Raum für Verbesserungen. Aber es ist jetzt ein gutes Gefühl und mit dem wollen wir am Sonntag abschließen.“
Brunnhuber bereitet das 4:3 durch Zac Leslie vor und verrät schmunzelnd: „Wir hatten vorher schon eine ähnliche Situation. Da hat mich Filip [Varejcka, Anm.d.Red.] schon ein bisschen zusammengeschissen – und dann dachte ich, okay, jetzt spiele ich mal den Pass. Es war nicht der Filip, sondern der Leslie. Er hat ihn zum Glück veredelt.“

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 10:3

Im Duell der eigentlich formstärksten Teams der Liga gehen die Haie in Ingolstadt baden – mit zehn Gegentoren ein Spiel wie ein Horrorschocker. Ab Mitte des 1. Drittels dreht der ERC auf und schraubt das Ergebnis in die Höhe. Ingolstadt feiert 9 verschiedene Torschützen und Doppelpacker Riley Barber. Es ist der 6. Sieg aus den letzten 7 Ligaspielen.

Alle 13 Tore im Clip


Kölns Veli-Matti Vittasmäki sucht nach Worten: „Das war ein wirklich schlechtes Spiel. Ich habe keine Worte, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Wir müssen uns das anschauen und analysieren. Wenn du 10 Tore reinlässt, ist das nicht gut.“

Ingolstadts Alex Breton über den Spielverlauf: „Ich denke nicht, dass mir so etwas schon mal passiert ist. […] Es ist zu unseren Gunsten gelaufen. Wenn es zu unseren Gunsten läuft, musst du den Vorteil daraus ziehen. Und das haben wir getan.“

Dresdner Eislöwen – Löwen Frankfurt 4:3 (SO)

Trevor Parkes von Dresdner Eislöwe – © Marco Leipold / City-Press

Was für eine Befreiung für den Aufsteiger aus Dresden nach 12 Niederlagen in Serie! Im Shootout feiern die Eislöwen den 1. DEL-Heimsieg ihrer Klubhistorie, weil Trevor Parkes als Einziger trifft. Dresden bleibt zwar mit 7 Punkten das Schlusslicht, hat aber wieder Tuchfühlung zu den Iserlohn Roosters mit 8 Zählern.

Dresdens Matchwinner Trevor Parkes: „Es war an der Zeit. Wir waren ein paar Mal sehr nah dran. Ihr hört die Fans. Sie kommen jedes Spiel hierher. Ich weiß nicht, wie viele andere Fanbases das tun würden. Es fühlt sich richtig gut an, ihnen einen Sieg zu schenken.“

Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin 3:4 (OT)

Schwenningen dreht einen 0:2-Rückstand gegen den Meister und kassiert knapp 4 Minuten vor dem Ende doch noch das 3:3. In der Overtime behalten die Eisbären – wie schon unter der Woche gegen Mannheim – die Oberhand. Markus Vikingstad erzielt das goldene Tor.

Berlins Matchwinner Markus Vikingstad trifft zum 4. Mal in Folge und sagt über seinen Lauf: „Ich habe momentan viel Spaß hier. Das ist das Wichtigste. Dann hat man auch ein bisschen Glück am Ende. Das braucht man auch.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL – 17. Spieltag

Samstag, 01.11.2025
Ab 17.45 Uhr: Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg
Sonntag, 02.11.2025
Ab 13.45 Uhr: Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers, Kölner Haie – Red Bull München
Ab 16.15 Uhr: Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings, Eisbären Berlin – Pinguins Bremerhaven, Straubing Tigers – Dresdner Eislöwen
Ab 18.45 Uhr: Löwen Frankfurt – ERC Ingolstadt

Montag, 03.11.2025
Ab 19.30 Uhr: Die Eishockey-Show (u.a. mit Bundestrainer Harold Kreis im Countdown zum Deutschland Cup 2025 vom 5. bis 9. November in Landshut)


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