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Keine Punkte unter dem Selber Weihnachtsbaum: Fußballergebnis zwischen den Wölfen und Bad Tölz

Selber Wölfe vs. EC Bad Tölz 1:2 (0:0; 1:2; 0:0)

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Lukas Valasek vor dem Tölzer Goalie Matthias Bittner - © Mario Wiedel
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Selb. (PM Wölfe) Die Selber Wölfe verlieren eine spannende Begegnung gegen Bad Tölz denkbar knapp am Ende mit 1:2.

Ausschlaggebend für diese Niederlage war die sehr stabile Defensive rund um einen starken Bittner im Tor der Tölzer. Zusätzlich zeigten sich die Wölfe in ihrer Chancenverwertung fahrig, während Bad Tölz zweimal eiskalt zuschlug. Gerade im letzten Drittel ging den Gastgebern nach dem hohen Aufwand zuvor auch etwas die Luft aus. Am Ende geht der Sieg für Bad Tölz vollkommen in Ordnung.

Temporeicher Start

Es entwickelte sich vom ersten Bully an ein temporeiches Spiel, in welchem beide Teams die neutrale Zone schnell überbrückten. Beide Torhüter waren jedoch stets auf ihrem Posten. Nach knapp zehn Minuten hatten die Wölfe dann die bis dato beste Chance. Müller legte quer auf Hördler, dessen Schuss an die Latte klatschte. Auf Seiten der Wölfe waren es Kassay-Kezi und Rubin, welche beide an Bittner scheiterten. Selb wurde in den Schlussminuten besser und drängte auf die Führung. Bei angezeigter Strafe scheiterte erst Rubin, den Nachschuss auf das leere Tor traf Nemec dann nicht richtig. Im Powerplay scheiterte Tabert mit seinem Schuss an Bittner, ehe es in die erste Pause ging. Ansprechpartner: Christopher Jena

Tölz zweimal eiskalt

Es waren gerade zwei Minuten gespielt, als die Gäste in Führung gehen konnten. Fischhaber überbrückte mit einem Pass aus der eigenen Hälfte die neutrale Zone, woraufhin Sauer auf und davon war, vor Weidekamp cool blieb und den Puck durch die Hosenträger zum 0:1 versenkte. Selb war um die sofortige Antwort bemüht, doch Schutz scheiterte zweimal und auch Nemec fand keinen Weg an Bittner vorbei. Die Gäste verteidigten ihr Tor jedoch auch stark und ließen wenig Schüsse rund um den Slot zu. In diese Phase der Selber hinein erzielte Tölz das 0:2. Pipponen setzte sich stark durch und schob Weidekamp den Puck ebenfalls durch die Schoner. Nach Strafe gegen Valasek, wurde Kuqi im Konter gleich zweimal gefoult, woraufhin sowohl Nirschl als auch Klikorka auf die Strafbank musste. Das vier gegen drei nutzten die Wölfe umgehend, als Nemec den Puck im langen Eck versenkte. Im fünf gegen vier scheiterte dann erst Schutz an Bittner, den Abpraller konnte Valasek dann nicht mehr entscheidend Richtung Tor bringen und so rettete sich Tölz mit dem knappen Vorsprung in die Pause.

Bad Tölz lässt nichts mehr zu

Die erste dicke Chance für Selb hatte Schutz, der von Spitzner mit viel Übersicht am langen Pfosten freigespielt wurde, im letzten Moment jedoch noch entscheidend an seinem Abschluss gehindert wurde. Im Powerplay verteidigten die Tölzer erneut stark ihren Slot und ließen kaum etwas zu. Den Wölfen merkte man den Kräfteverschleiß zunehmend an, während sich Bad Tölz auf ihre Defensive um Bittner weiterhin verlassen konnte. Als Weidekamp zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis ging, versuchten die Wölfe abermals alles um noch zum Ausgleich zu kommen, dieser wollte aber letztlich nicht mehr fallen.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler – Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Nemec, Valasek, Tabert, Rubin, Klughardt, Koczlarek, Bauer, Miksch
Bad Tölz: Bittner (Salvarani) – Klikorka, Fichtner, Hörmann, Grossrubatscher, Krumpe, Manhart, Kästele, Haßmann – Pipponen, Keränen, Nirschl, Schönberger, Daxlberger, Sauer, Kathan, Prokopovics, Schuster, Sahanoglu, Fischhaber
Tore: 23. Min. 0:1 Sauer (Hörmann, Sahanoglu) 36. Min. 0:2 Piipponen 38. Min. 1:2 Nemec (Tramm, Schutz; 4/3)
Strafzeiten: Selb 4, Bad Tölz 10
Schiedsrichter: Deckert, Lender (Laudenbach, Pfriem)
Zuschauer: 2.191


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