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Düsseldorf. (PM DEG) Die Düsseldorfer EG hat bei den Straubing Tigers mit 1:4 verloren. Die Gastgeber behielten in einer hitzigen und unterhaltsamen Partie am... Keine Chance für die DEG am Pulverturm

Brendan O’Donnell – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (PM DEG) Die Düsseldorfer EG hat bei den Straubing Tigers mit 1:4 verloren.

Die Gastgeber behielten in einer hitzigen und unterhaltsamen Partie am Ende verdient die Nase vorn. Für die Rot-Gelben geht es mit einem Punkt aus dem Wochenende.

Es war in den vergangenen Jahren bereits zu einer kleinen, inoffiziellen Tradition geworden. Die DEG spielt jährlich einmal sonntags um 19 Uhr in Straubing. So auch am heutigen Abend. Mit im Gepäck: Eine Menge Derbyfrust, den es galt vergessen zu machen. Dafür vertraute Headcoach Roger Hansson auf die selben Akteure wie am Freitag. Lediglich Leon Hümer rückte als Ersatzgoalie nach, da Hendrik Hane bei Kooperationspartner Krefeld aushalf.

Bereits zu Beginn der Partie merkte man, dass beide Teams heute unbedingt den Sieg wollen. Druckvoll ging es in beide Richtungen. Es war ein schnelles Spiel, Unterbrechungen zunächst sehr rar gesät – gefährliche Torchancen allerdings auch. Marcel Brandt prüfte Henrik Haukeland, Brendan O’Donnell prüfte Florian Bugl. Dies ändert sich mit der ersten Strafzeit der Partie, die an Düsseldorf ging. Die Tigers mit einigen gefährlichen verdeckten Schüssen. Die Rot-Gelben sogar ein bisschen im Glück. Dann fiel der Treffer, allerdings auf der anderen Seite. Nach einem tollen Pass von Niklas Heinzinger war Philip Gogulla plötzlich komplett frei durch. Der Routinier nutze all seine Erfahrung und verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung. Es blieb in der Folge ein Schlagabtausch. Haukeland durfte sich mehrfach beweisen, aber auch die DEG hatte gute Möglichkeiten, beispielsweise in Person von Daniel Fischbuch. Zum Ende des ersten Drittels nochmal die Riesenchancen für die Hausherren. Yannik Valenti, so frei durch wie zuvor Gogulla, scheiterte aber an einem glänzenden Haukeland. Als die ersten Zuschauer schon in die Pause marschierten, klingelte es nochmal. Dieses Mal allerdings im Tor der Rot-Gelben. Parker Toumie nutzte einen Abpraller zum 1:1.

Das Momentum zu Beginn des Mittelabschnitts auf der Seite des Gastgebers, noch zusätzlich befördert durch eine Strafzeit der DEG. Die Tigers machten es gut, Haukeland machte es – zum Glück – besser. Es folgte ein relativ erfolgloses Powerplay der Düsseldorfer, nur ein harmloser Schuss von Daniel Fischbuch fand den Weg zu Bugl. Danach wurde das Spiel hitziger und dadurch zerfahrener. Viele kleine Scharmützel ergaben viele kleine Strafen. So fanden sich die Gäste schlussendlich in einer 3 vs. 4-Unterzahl-Situation wieder. Die Straubinger, die schon zuvor angedeutet hatten, dass sie in Überzahl gefährlich sind, belohnten sich. JC Lipon brachte die Halle zum Beben und die Tigers in Front. Wenig später landete die Hartgummischeibe wieder im Netz und zwar in dem, der Tigers. Diese hatten aber Glück: Das Tor war aus der Verankerung, der Treffer zählte nach Videobeweis nicht. Die Düsseldorfer drängten – bedingt durch ein weiteres Powerplay – in der Folge auf den Ausgleich. Ein Hammer von Alec McCrea und eine gute Doppelchance von O’Donnell fanden allerdings in Bugl ihren Meister.

Das Schlussdrittel startete für die Düsseldorfer mit einem kurzen Schreckensmoment. Die Tigers vergaben eine toll herausgespielte 2-auf-1-Kombination, die eigentlich ein Tor verdient hatte. Haukeland sah dies zum Glück erneut an diesem Abend anders. Doch es kam, wie es kommen musste. Straubing erhöhte den Druck, die Rot-Gelben kamen kaum aus der eigenen Zone heraus, und traf zum dritten Mal. Mark Zengerle markierte die 3:1-Führung für die Hausherren. Zu diesem Zeitpunkt leider verdient. Die DEG wirkte im restlichen Spielverlauf zwar bemüht, es gelang aber einfach nichts. Bei den Tigers sah alles leichter aus, alles schneller aus. Straubing hatte auch noch nicht genug. Drei Minuten vor Ende der Partie erhöhte Taylor Leier noch auf 4:1. Dann war es vorbei. Die DEG geht mit einem Punkt aus dem Wochenende.

Am Mittwoch gastieren die Grizzlys Wolfsburg im PSD BANK DOME. Dann soll endlich wieder gejubelt werden.

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