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Bad Nauheim. (PM) Die 478 Fans im Colonel-Knight-Stadion waren diejenigen, die am Freitagabend wohl am härtesten gefordert waren. Bei nasskalten Temperaturen sahen die treuen...
Pierre Klein (links) im Zweikampf mit Josiah Anderson - © by Andreas Chuc

Pierre Klein (links) im Zweikampf mit Josiah Anderson – © by Andreas Chuc

Bad Nauheim. (PM) Die 478 Fans im Colonel-Knight-Stadion waren diejenigen, die am Freitagabend wohl am härtesten gefordert waren. Bei nasskalten Temperaturen sahen die treuen Fans des EC Bad Nauheim am Freitag einen denkbar knappen 2:1 (1:0, 0:1, 0:0-1:0)-Erfolg ihrer Mannschaft gegen die Hammer Eisbären. „Die Mannschaft ist ein bisschen Gehirntod, weil wir seit Wochen wissen, dass wir eine Runde weiter sind“, begründete Coach Frank Carnevale den wenig prickelnden Auftritt seines Teams und blickte bereits freudig voraus: „Wir sind froh, dass es nächste Woche wieder richtig weiter geht für uns. “Immerhin sicherten sich die Roten Teufel endgültig den dritten Platz in der Endrunde, sodass ein erneutes Aufeinandertreffen mit den Frankfurter Löwen in der Play-Off-Qualifikation bevor steht. Diese beginnt am kommenden Wochenende.
Die Zukunftsaussichten sind wesentlich spannender, als die Partie gestern und deshalb ist das Spielgeschehen auch recht schnell erzählt. In der achten Minute war es Tim May, der eine schöne Vorbereit (Striepeke und Pöpel) zur Führung nutzte. Doch Sicherheit gab dieser Treffer den Kurstädtern keine und so war es auch keine Überraschung, dass in der 32. Minute Maris Krumnisch den Ausgleich für die Westdeutschen erzielen konnte. „Wir haben 72 Torschüsse abgegeben und nur ein Tor gemacht. Da muss man auch dem Hammer Goalie ein Kompliment machen“, zollte Carnevale dem starken Eisbären-Schlussmann Rostislav Kosarek großen Respekt. Auch im Schlussdrittel und in der Overtime hatten er und sein Gegenüber Thomas Ower ihre Sache fest im Griff, sodass das Penaltyschießen über den Sieg entscheiden musste. Mit Daniel Oppolzer traf gleich der erste Schütze für Nauheim, sodass die Teufel immerhin zwei Punkte aus diesem eher tristen Spiel mitnehmen konnten. Coach Carnevale versucht die positiven Dinge mit aus dem Spiel zu nehmen: „Ich freue mich sehr, dass Thomas Ower heute spielen konnte und gleich ein gutes Spiel gemacht hat. Für die kommenden Spiele ist das ein wichtiges Zeichen. Wichtig ist auch, dass sich keine Spieler mehr verletzt haben.“ Neben Daniel Huhn, Sven Schlicht, Matthias Baldys und Brad Miller musste auch der grippekranke Eddy Rinke passen. Ob Rinke bereits am Sonntag um 18 Uhr beim letzten Zwischenrundenspiel beim Krefelder EV dabei sein kann, ist fraglich. Die Hammer Eisbären haben noch zwei Spiele vor der Brust. Am Sonntag geht es gegen Essen, am Dienstag kommt Dortmund.

Fantreffen gut besucht
Nach dem Spiel trafen sich im Penalty-Bistro einige Fans mit dem neuen Fanbeauftragten Martin Williams und Spieler Harry Lange. Der Sympathieträger vom Wörthersee machte der Anhängerschaft Hoffnung
auf ein gutes Abschneiden: „Natürlich müssen wir jetzt wieder besser spielen. Ab Freitag gilt es und wir wollen auch zeigen, dass wir es können. Ich bin sicher, dass diese Mannschaft – vor allem, wenn die Verletzten zurückkommen – ein großes Potenzial hat und weit kommen kann.“

Tore:
1:0 (08.) May (Pöpel, Striepeke)
1:1 (32.) Kruminsch (Pietzko, Clusen)
2:1 (PS) Oppolzer
Strafzeiten: ECN 4 – LHH 10
Zuschauer: 478

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