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Kassel Huskies zeigen Krefeld klar die Grenzen auf Kassel Huskies zeigen Krefeld klar die Grenzen auf
Kassel. (PM Huskies) Mit einem fulminanten 7:3 (4:1, 2:2, 1:0) Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine feierten die Kassel Huskies im 450. Husky-Einsatz von Marco... Kassel Huskies zeigen Krefeld klar die Grenzen auf

Marco Müller – © Sportfoto-Sale (SD)

Kassel. (PM Huskies) Mit einem fulminanten 7:3 (4:1, 2:2, 1:0) Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine feierten die Kassel Huskies im 450. Husky-Einsatz von Marco Müller einen perfekten Eishockeyabend.

Vor der bevorstehenden Deutschlandcup-Pause festigten die Gastgeber somit ihren zweiten Tabellenplatz.

Es herrschte bereits vor dem Spitzenspiel eine fantastische Stimmung vor 4367 Zuschauern in der Eissporthalle. Beide Fanlager fieberten dem Duell der Traditionsvereine sicht- und hörbar entgegen.

Die Fans konnten zu Spielbeginn auch direkt stehen bleiben, denn die Huskies legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach 16 Sekunden sorgte Joel Lowry für den Blitzstart und traf zum 1:0. Das zweite Tor fiel dann unmittelbar danach, Tristan Keck gelang der schnelle Treffer zum 2:0 (2.). Es lief die dritte Spielminute – und die Huskies machten ihren super Start in dieses Spiel perfekt. Im Powerplay war es erneut Joel Lowry, der auf 3:0 erhöhte. Drei Spielminuten, drei Treffer – die Eissporthalle kochte förmlich.

Nach einer Krefelder Auszeit gab es dann erstmal für alle Beteiligten die Möglichkeit durchzuatmen. Zusätzlich nahm Gästecoach Peter Draisaitl einen Torwartwechsel vor, nach 2:16 gespielten Minuten ersetzte Matthias Bittner seinen Kollegen Sergei Belov im KEV-Tor. Die Huskies mussten in der Folge zunächst mit zwei Spielern weniger auskommen, nachdem Tristan Keck und Joel Keussen zeitgleich auf der Strafbank Platz nahmen. Drei verbliebene Huskies verteidigten leidenschaftlich, bevor eine Strafe gegen die Gäste für etwas Entlastung sorgte. Mit einem Spieler mehr auf dem Eis trafen die Pinguine dann dennoch. Mike Fischer traf mit einem Powerplay-Tor in das lange Eck, bei dem Jake Kielly im Kasseler Tor machtlos war. Im weiteren Verlauf eines spektakulären ersten Drittels ließen die Huskies in keiner Weise nach, der KEV kam jedoch allmählich etwas besser in die Partie. Die Schlittenhunde spielten sich weiterhin klasse vor das KEV-Tor und zogen gegen Drittelende nochmals das Tempo an. Folgerichtig erhöhte Jake Weidner auf 4:1 (19.) Ein überragendes erstes Drittel der Gastgeber.

Im zweiten Drittel musste ECK-Verteidiger Tom Geischeimer nach einem harten Check gegen ihn, sichtbar benommen, in die Kabine. Es folgte eine Matchstrafe gegen Nikita Shatsky. Die folgenden fünf Minuten Überzahl konnten die Blau-Weißen trotz guter Gelegenheiten durch McGauley, Preto und Arniel nicht nutzen. Zudem kassierte gegen Ende der Überzahl Jake Weidner eine Strafzeit – der Torschütze musste ebenfalls für fünf Minuten auf die Strafbank. Die Mannen von Bo Subr verteidigen leidenschaftlich und nach Zuspiel von James Arniel gelang ihnen sogar der Shorthander durch Kapitän Denis Shevyrin – es stand 5:1 (31.) Weidner kehrte gerade zurück von der Strafbank, da kassierten die Huskies die nächste Strafe, es traf Tomas Sykora, der nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Die Gastgeber überstanden diese Phase, doch kurz darauf gelang den Pinguinen durch Kael Mouillierat der zweite Treffer an diesem Abend (36.) Im Anschluss konnte sich Jake Kielly mit einem starken Save auszeichnen und verhinderte den Krefelder Doppelschlag. Die Huskies fuhren dann einen Konter, an dessen Ende nach guter Vorarbeit von Thomas Reichel Stürmer-Kollege Darren Mieszkowski einnetzte und zum 6:2 erhöhte. Die Seidenstädter antworteten jedoch prompt durch Dennis Miller (39.). Mit einem 6:3 ging es somit in die zweite Pause.

Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die Hausherren direkt eine super Gelegenheit durch Lowry. Ein Tor der Huskies lag eher in der Luft als ein nächster KEV-Treffer. So kam es dann auch, Tim McGauley erzielte das 7:3 (49.) In der Schlussphase konzentrierte sich Kassel darauf kompakt zu verteidigen. Dies gelang bis zum Schlusspfiff, der lautstark bejubelt wurde.

Mit einem 6-Punkte-Wochenende feierten die Schlittenhunde einen perfekten Abschluss vor der Deutschlandcup-Pause. Weiter geht es am 15.11. mit einem Auswärtsspiel in Crimmitschau, bevor das nächste Heimspiel erst am 20. November gegen die Ravensburg Towerstars in der Eissporthalle stattfindet.

Tore:
1:0 Lowry (Weidner, Shevyrin – 1. Min.)
2:0 Keck (Ahlroth, Faber – 2. Min.)
3:0 Lowry (Weidner, Arniel – 3. Min.)
3:1 Fischer (Zerressen, Tiffels – 9. Min.)
4:1 Weidner (Tramm, Lowry – 19. Min.)
5:1 Shevyrin (Arniel, Preto – 31. Min.)
5:2 Mouillierat (Weiß, Magwood – 36. Min.)
6:2 Mieszkowski (Reichel – 38. Min.)
6:3 Miller (Niederberger – 39. Min.)
7:3 McGauley (Weidner – 49. Min.)

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