Krefeld. (RS) Am 48. Spieltag der DEL2-Hauptrunde kam es in der Yayla Arena zum absoluten Topspiel zwischen den Krefeld Pinguine und den Kassel Huskies.
Der Spitzenreiter aus der Seidenstadt empfing den Tabellenzweiten aus Nordhessen mit zehn Punkten Vorsprung. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätten die Schwarz-Gelben Platz eins vorzeitig sichern können. Kassel musste auf Topscorer Tyler Benson verzichten, der nach einem Foul am Freitag für drei Spiele gesperrt wurde. Dafür standen Cheftrainer Todd Woodcroft sowie Kaspars Daugavins wieder zur Verfügung, die beide bei Olympia aktiv waren. 8029 Zuschauer sorgten für eine ausverkaufte und stimmungsvolle Kulisse, darunter über 500 Gäste aus Kassel.
Krefeld startete mit viel Druck. In der neunten Minute kam Max Newton frei vor Philipp Maurer an die Scheibe, verzog jedoch. Der Abpraller landete bei Philip Gogulla, der zur 1:0-Führung einschob. Wenig später bot sich den Gästen die erste Überzahlchance, doch der Defensivverbund der Pinguine arbeitete konzentriert. Simon Schütz prüfte Danny aus den Birken mit einem Distanzschuss. Die Partie war intensiv und von hohem Tempo geprägt.
Im zweiten Drittel übernahmen die Huskies phasenweise die Kontrolle. Daniel Bruch hatte in Unterzahl eine gute Möglichkeit und versuchte es später mit einem Bauerntrick, doch Maurer blieb aufmerksam. Kassel erhöhte den Druck, während Krefeld auf Konter lauerte. Trotz weiterer Abschlüsse auf beiden Seiten blieb es nach 40 Minuten beim knappen 1:0 für die Hausherren.
Nach der Pause drängte Kassel auf den Ausgleich und wurde im Powerplay belohnt, als Valenti zum 1:1 traf. In der 52. Minute drehte Keck die Partie mit dem Treffer zum 1:2. Krefeld hatte nun Mühe, wieder Zugriff zu bekommen. In der 57. Minute war es erneut Keck, der mit seinem zweiten Tor des Abends auf 1:3 erhöhte. Thomas Popiesch nahm daraufhin Danny aus den Birken für einen sechsten Feldspieler vom Eis. In Überzahl gelang Marcel Müller noch der Anschlusstreffer zum 2:3, doch am Ende blieb es beim Auswärtssieg der Kassel Huskies, die damit den Rückstand auf die Krefeld Pinguine auf sieben Punkte verkürzten.
Für die Krefelder geht es am Freitag in Kaufbeuren weiter, bevor am Sonntag die Lausitzer Füchse an der Westparkstraße zu Gast sind.
Die Huskies reisen am Freitag in die Lausitz und erwarten am Sonntag die Starbulls aus Rosenheim zum nächsten Topspiel.
Trainerstimmen zum Spiel
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – EC Kassel Huskies 2:3 (1:0, 0:0, 1:3)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: aus den Birken (Blumenkamp) – Korus, Vandane; Köhler, Dybowski; Konze, Mebus – Gogulla, Newton,Santos; Müller, Matsumoto, Bruch; Weiß, Payerl, Cerny; Zengerle, Mäkitalo.
Trainer: Thomas Popiesch.
EC Kassel Huskies: Maurer (Shilin) – Münzenberger, Wilde; Bodnarchuk, Müller; Bender, Schütz; Stadler – Daugavins, Hoelscher, Garlent; Keck, Turgeon, Mieszkowski; Braun, Weidner, Valenti; Bartuli, Rutkowski.
Trainer: Todd Woodcroft.
Statistik:
Tore: 1:0 (08:24) Gogulla (Newton) PP5-4, 1:1 (47:24) Valenti (Keck/Wilde) PP5-4, 1:2 (51:18) Keck (Müller), 1:3 (57:01) Keck (Mieszkowski/Bender), 2:3 (58:04) Müller (Santos/Newton) PP6-5
Strafminuten: Krefeld 10, Kassel 10
Schiedsrichter: Cespiva/Janssen
Zuschauer: 8.029
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Kassel hat drei Punkte entführt, nicht nur zwei.