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Passau. (PM) Das angekündigte DEL-Feeling beim Einlauf brachte den Teams im Niederbayernderby erst einmal noch eine zusätzliche Verschnaufpause ein. Nach der gelungenen Pyroshow musste...

Logo der EHF Passau Black HawksPassau. (PM) Das angekündigte DEL-Feeling beim Einlauf brachte den Teams im Niederbayernderby erst einmal noch eine zusätzliche Verschnaufpause ein.

Nach der gelungenen Pyroshow musste im Einlaufbereich das Eis erneut aufbereitet werden. Nachdem das Spiel mit 10 Minuten Verspätung dann endlich losgehen konnte, brannten nur die gastgebenden Passau Black Hawks ein Feuerwerk ab. Von Beginn an setzten sie die Red Dragons auch im eigenen Drittel unter Druck. Bereits in der zweiten Minute meldete sich der genesene Tim Hirtreiter eindrucksvoll zurück. Mit einem Alleingang aus der neutralen Zone heraus ließ er Gästetorhüter Markus Feiner keine Chance und brachte die Habichte früh in Führung. Die Red Dragons hätten wenig später in Überzahl durchaus die Chance auf den Ausgleich gehabt, aber der Pfosten stand im Weg. Dies sollte aber die einzige ernsthafte Chance der Gäste im ersten Drittel bleiben. Danach spielten fast ausschließlich die Black Hawks. Einem Lattentreffer von Kapitän Andi Popp ließ in der 7. Minute der zweite Rekonvaleszent, Oliver Ferstl das 2:0 folgen. Selbst der routinierte Ex-Passauer Helmut Kößl konnte den Offensivdrang der Raubvögel nicht aufhalten. In der selben Spielminute setzte sich Nicolas Ackermann gegen ihn auf der rechten Seite durch und über Daniel Huber kam der Pass aus dem Hintertorraum zu Rok Jakopic. Der versenkte den Puck zum 3:0 Großchancen für Waldemar Detterer und Jakopic blieben in der Folge ungenutzt. Erst in der 17. Minute durften die über 700 Passauer Fans wieder jubeln. Kapitän Andi Popp traf im ersten Anlauf wieder nur das Gestänge, doch im Nachschuss zappelte der Puck dann doch im Netz. Trotz des deutlichen 4:0 zur ersten Pause war Coach Sebastiano LoCastro mit dem Drittel nicht zufrieden: „Ich war mit dem Spielaufbau nicht zufrieden. Wir mussten in der Woche mit Oli (Ferstl) und Tim (Hirtreiter) zwei Spieler wieder neu einbauen. Ich bin aber stolz, dass beide heute gleich getroffen haben. Die Umstellungen haben dann im zweiten Drittel besser funktioniert.“

Nach der Pausenansprache der Trainer sahen sich die Gäste früh einem Powerplay gegenüber. Bei dem Schlagschuss von Rok Jakopic von der blauen Linie hatte Goalie Feiner keine Chance. Wie aus dem Nichts fiel dann aber wenig später der Anschlusstreffer für die Red Dragons. Mit einer schönen Einzelaktion setzte sich Fabian Hillmeier vor dem Tor durch und hob den Puck schließlich über die Schulter von Christian Hamberger ins Tor. Mitte des Drittels konnte sich der Bayernligaabsteiger aber nur noch mit Fouls dem wachsenden Druck der Gastgeber erwehren und so hatte Passau im 5:3 Powerplay die Chance das Torkonto weiter zu füllen. Dies gelang dann auch Andi Popp, der kurz nach Rückkehr von Regens Klosterreit auf 6:1 erhöhte. Jetzt funktionierte auch das Kombinationsspiel der Black Hawks besser. Beim 7:1 wurde Daniel Huber mustergültig von Nicolas Ackermann bedient und brauchte nur noch einzuschieben. Der Passgeber war es dann auch, der im nächsten Powerplay mit einem satten Schlagschuss zum 8:1 einnetzte. Die Geschichte des letzten Drittels ist in erster Linie die Geschichte von Daniel Huber. Mit einem lupenreinen Hattrick erhöhte er zwischen der 44. und 56. Minute auf 11:1. Die Gegenwehr der Red Dragons war nun endgültig gebrochen. So machte Jürgen Lederer kurz vor dem Ende das Dutzend voll und auch Youngster Maxi Helling trug sich 50 Sekunden vor der Schlusssirene noch in die Torschützenliste ein. „Mir war es wichtig, dass heute die Mannschaft gewinnt. Deshalb kamen heute auch alle Spieler, inclusive Ersatztorhüter Michael Henghuber, zum Einsatz.“, so Coach LoCastro. Dieser Teamgeist ist im bisherigen Saisonverlauf auch der Grund für das hervorragende Abschneiden der Black Hawks, die mit dem Sieg weiter knapp hinter dem ERC Schweinfurt auf Rang zwei der Tabelle bleiben.

Statistik:

Freitag:
EHF Passau Black Hawks – ERC Regen 13:1 (4:0/4:1/5:0)
Tore: 1:0 Tim Hirtreiter () 1:53; 2:0 Oliver Ferstl (Popp, Detterer) 6:11; 3:0 Rok Jakopic (Ackermann, Huber) 6:55; 4:0 Andreas Popp (Detterer, Persch) 16:34; 5:0 Jakopic (Lederer, Persch) 22:26 PP+1; 5:1 Hillmeier () 22:44; 6:1 Popp (Detterer, Jakopic) 31:59 PP+1; 7:1 Daniel Huber (Ackermann) 34:17; 8:1 Nicolas Ackermann (Kapzan, Lederer) 36:56 PP+1; 9:1 Daniel Huber (Jakopic, Kapzan) 44:33; 10:1 Huber (Lederer, Jakopic) 54:22; 11:1 Huber (Lederer, Jakopic) 55:07; 12:1 Jürgen Lederer (Pilz, Huber) 58:20; 13:1 Maximilian Helling (Kapzan, Henghuber) 59:10
Strafen: Passau 12min; Regen: 18min, +10min Schardt
Zuschauer: 720

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