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Salzburg. (PM) Ohne die Rekonvaleszenten Thomas Raffl, Patrick Obrist, Fabio Hofer und Daniel Welser startete der EC Red Bull Salzburg, in dessen Reihen der...

Logo des EC Red Bull SalzburgSalzburg. (PM) Ohne die Rekonvaleszenten Thomas Raffl, Patrick Obrist, Fabio Hofer und Daniel Welser startete der EC Red Bull Salzburg, in dessen Reihen der US-amerikanische Stürmer Mark Cullen debütierte, in das Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen den Dornbirner Eishockey Club. Die Gäste hatten anfangs Mühe, sich die Hausherren vom Leib zu halten und gerieten schon in der vierten Minute nach einem Schlenzer von Rob Schremp in Rückstand. Doch nur wenig später wurden die Red Bulls eiskalt überrascht und mussten den Ausgleich hinnehmen. Danach diktierten wieder die Salzburger Großteils das Geschehen, doch in der 14. Minute hatte Dornbirns Luciano Aquino, der Topscorer der Erste Bank Eishockey Liga, die Führung nach einem langen Solo auf dem Schläger, scheiterte aber an Salzburgs Torhüter Bernd Brückler. Dafür traf im direkten Gegenstoß Rob Schremp zum zweiten Mal, diesmal von links, und holte die Führung zurück. Die wurde kurz der Pause zum verdienten 3:1-Zwischenstand ausgebaut, als Dominique Heinrich in Überzahl nach Traumpass von Ryan Duncan einnetzte.

Auch im zweiten Abschnitt setzten die Hausherren ihre Feldüberlegenheit in Zählbares um. Rob Schremp machte dabei ein Triple perfekt, als er in der 37. Minute aus Halbdistanz im Powerplay zum 7:1-Pausenstand traf. Davor trugen sich auch Steve Regier, Ryan Duncan und Mike Duco, der in seinem zweiten Spiel für die Red Bulls erstmals anschrieb, in die Siegerliste ein. Die Partie wurde jetzt deutlich von den Salzburgern dominiert, Dornbirn wechselte nach dem fünften Gegentor den Torhüter. Insgesamt wurde das Drittel von vielen Strafen auf beiden Seiten immer wieder unterbrochen, was aber der klaren Salzburger Führung auch optisch keinen Abbruch tat.

Im Schlussdrittel überraschten die Gäste gleich zu Beginn, als sie innerhalb von nur einer Minute zur Verärgerung von Goalie Bernd Brückler gleich zweimal trafen. Dann zogen die Red Bulls das Tempo wieder an und legten noch weitere fünf Tore von Kevin Puschnik, Justin DiBenedetto, Matthias Trattnig und Konstantin Komarek vor, die letztlich zu dem Bundesliga-Rekordsieg der Red Bulls von 12:3 – bislang stand ein 11:8-Sieg in Villach ganz oben auf der Liste – führten. Kapitän Matthias Trattnig brachte es dabei noch auf einen Doppelpack, wenn auch einmal unter kräftiger Mithilfe der Vorarlberger Verteidigung. Dem 33-jährige Verteidiger, der erst am Dienstag Vater einer Tochter geworden ist, war es nur recht: „Zu Beginn des Spiels war es noch recht ausgeglichen, doch dann haben wir nach und nach Kontrolle über das Spiel bekommen.“

Salzburgs Head Coach Pierre Pagé konnte fast nicht erklären, woher die Lockerheit seines Teams heute kam: „Sie waren bereit, sie waren hungrig, die Stimmung im Team ist gut. Die Mannschaft hat anscheinend verstanden, worum es geht.“ Der Blick auf den nächsten Gegner – es geht gleich zweimal nacheinander gegen den KAC – ließ den 64-jährigen Kanadier aber schon wieder warnend den Zeigefinger heben: „Nach sol-chen Siegen ist es immer sehr gefährlich, darüber werden wir reden.“

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg – Dornbirner Eishockey Club 12:3 (3:1, 4:0, 5:2)
Tore: Schremp (4., 14., 36./PP), Heinrich (18./PP), Regier (22.), Duncan (27.), Duco (33.), Puschnik (47.), DiBenedetto (47.), Trattnig (49., 51.), Komarek (57.) resp. Kozek (5.), Wilfan (43.), Printz (44.)

Weiter geht es also in der Erste Bank Eishockey Liga am kommenden Sonntag, sofern nicht doch noch die Welt untergeht, wie vom Kalender der Maya vorhergesagt wurde. Und in diesem „Weihnachtsspiel“ erwarten die Red Bulls den KAC in der Salzburger Eisarena (Beginn 17:30 Uhr). Da das heutige Spiel der Kärntner in Ljubljana auf den 8. Januar 2013 verschoben wurde, hatten diese heute Pause, kommen also ausgeruht nach Salzburg. Die Red Bulls aber haben sich dafür heute warm geschossen und wollen mit dieser Performance auch gegen einen KAC punkten. – Am 26. Dezember, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, müssen die Red Bulls dann in Klagenfurt antreten.

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