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Grefrath. (PM GEG) Ende Juni ist der Sommer mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke in vollem Gange und die Sommerferien lassen ebenfalls nicht mehr lange... Kader-Planungen bei der GEG – Quintett beendet aktive Laufbahn

Max Parschill – © Jottigg Grefrather EG Media/PR

Grefrath. (PM GEG) Ende Juni ist der Sommer mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke in vollem Gange und die Sommerferien lassen ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten.

Für Eishockey-Regionalligist Grefrath Phoenix bedeutet dies so etwas wie die ‚Halbzeitpause’ in der unliebsamen eisfreien Zeit, nur dass eben nicht wirklich Pause ist. Ungeachtet der sommerlichen Temperaturen bereitet sich das Team um das neuinstallierte Trainer-Duo Tilo Schwittek und Christian Tebbe bereits seit Wochen im Sommertraining unter Anleitung von Athletik-Trainer Dragan Pantic auf die Anfang Oktober beginnende neue Spielzeit vor.

Bevor bei der Grefrather EG nach und nach die bereits fixen Vertragsverlängerungen, sowie der eine oder andere Neuzugang vorgestellt werden, haben die Blau-Gelben zunächst einige Spielerabgänge bekannt zu geben. Neben Verteidiger Henry Karg, welcher sich vor gut drei Wochen dem Liga-Konkurrenten Ratinger IceAliens angeschlossen hat, macht mit den Angreifern Matthias Holzki, Max Parschill, Kai Weber, sowie den beiden Verteidigern Tobias Meertz und Philipp von Colson ein ganzes Quintett mit dem aktiven Eishockey-Sport Schluss und hängt die Schlittschuhe an den berühmten Nagel.

Matthias Holzki – © Jottigg Grefrather EG Media/PR

Der inzwischen 41-jährige Matthias Holzki hatte eigentlich bereits 2020 seine aktive Laufbahn beendet, sich dann in der vergangenen Saison aber noch einmal entschieden, aufs Eis zurückzukehren. Nun soll nach insgesamt 195 Spielen, 82 Toren und weiteren 169 Assists im Phoenix-Trikot aber endgültig Schluss sein. Auch Kai Weber und Max Parschill haben sich entschieden, den Sprung in die Regionalliga nicht mitzugehen, zumal der zu erwartende Aufwand für Trainings- und Spielbetrieb in der höchsten Spielklasse auf Amateur-Ebene noch einmal deutlich höher sein wird, als dies zuletzt in der Landesliga der Fall war. Ähnlich verhält es sich bei Tobias Meertz, für den die hohe Doppelbelastung aus beruflichen Gründen nicht mehr weiter vereinbar ist. Aufgrund einer langwierigen Knie-Verletzung hatte der erst 19-jährige Philipp von Colson fast die komplette Vorsaison verpasst und nun für sich die schwierige Entscheidung getroffen, sich verstärkt auf seine Berufsausbildung zu konzentrieren.

„Ich kann die Entscheidung der Jungs gut nachvollziehen. Im Namen des Vereins möchte ich mich bedanken für den hoch engagierten und teils langzeitigen Einsatz der Fünf“, so Phoenix-Trainer Christian Tebbe, der selbst noch in der vergangenen Saison als Backup im Tor der GEG aktiv war, nun jedoch genau wie Tilo Schwittek in die Coaching-Zone hinter die Bande gewechselt ist. „Für die Fans und für die Mannschaft ist es erst einmal schade und auch für uns als Trainer nicht einfach, zumal besonders mit Kai und Max zwei feste Größen des Teams wegbrechen. Dadurch muss die Mannschaft stellenweise umstrukturiert werden“, sieht Tebbe dies als aktuelle Herausforderung. Davon, dass diese erfolgreich bewältigt werden kann, sind er und Tilo Schwittek jedoch überzeugt: „Innerhalb des Teams müssen und werden sich neue Führungsspieler entwickeln. Der Kader gibt das her“. Christian Tebbe weiter: „Aktuell befindet sich die Kaderplanung in den letzten Zügen, so dass wir bald mit der Bekanntgabe der Vertragsverlängerungen und der Neuzugänge starten werden“.

Bevor es soweit ist, wird die Grefrather EG am 03. Juli ihre Jahreshauptversammlung abhalten und die alte Saison dann offiziell verabschieden.

Regionalliga startet mit 11 Teams

Da die Wiehl Penguins kurzfristig nun doch für die Regionalliga gemeldet haben, wird die neu zusammengestellte Liga nun mit 11 anstatt 10 Teams an den Start gehen. Für den Phoenix heißt es dann, in der Einfachrunde mit jeweils 10 Heim- und Auswärtsspielen mindestens 3 Teams hinter sich zu lassen, um sich für die Playoff-Runde zu qualifizieren. Andernfalls ginge es ebenfalls im Playoff-Format in einer Verzahnungsrunde mit den besten Landesligisten um die Regionalliga-Qualifikation.




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