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Köln. (MR) Nach dem 4:0 von Samstag konnten die Junghaie am Sonntag die Eisbären Juniors gar mit 7:0 aus der Halle fegen – Niklas... Junghaie gehen mit sechs Punkte Wochenende in die Zwangspause
Niklas Lunemann hielt gegen Berlin seinen Kasten sauber – © Sportfoto-Sale (DR)

Niklas Lunemann hielt gegen Berlin seinen Kasten sauber – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Nach dem 4:0 von Samstag konnten die Junghaie am Sonntag die Eisbären Juniors gar mit 7:0 aus der Halle fegen – Niklas Lunemann konnte sich über zwei Shut Outs freuen.

Mit viel Tempo starteten die Junghaie den zweiten Spieltag dieses Wochenendes, ließen den Gästen aus der Bundeshauptstadt so gut wie keine Chance. Kaum war ein frühes Powerplay verstrichen, setzte Pascal Steck nach und traf zum 1:0. Der zweite Treffer war sehenswert: Valentino Weißgerber stoppte die Scheibe im Slot mit der Kufe, und schob dann das Spielgerät rückwärts durch des Goalies Schoner. Das nächste Kölner Powerplay lief nicht so rund wie die vorherigen, doch diesmal klappte es mit dem Treffer (Robin van Calster) – es waren noch keine 12 Minuten gespielt! Die Gäste hatten wenig zwingende Möglichkeiten in diesem Abschnitt.

Wildes zweites Drittel

Besser machten die Eisbären Juniors es im zweiten Durchgang. Zumindest kamen sie jetzt wesentlich häufiger vor das Tor. Doch das ganze Drittel wirkte sehr zerfahren, viele Scheiben gingen verloren oder Pässe wurden abgefangen, die Pucks aber oftmals nur nach vorne gepüllt. Kölns Neuzugang Kevin Niedenz konnte zur Spielmitte für seine Farben auf 4:0 erhöhen. Kurz darauf bekamen die Gäste einen Strafschuss zugesprochen, Robin Drothen scheiterte aber an Lunemann. Auch im Schlussabschnitt machten es sich die Junghaie zunächst weiter unnötig schwer, gerieten früh in Unterzahl, sodass Niklas Lunemann sehr oft eingreifen musste. Kölner Angriffe fanden lange Zeit fast gar nicht statt. Statt dessen viel Gewurstel um den eigenen Kasten. Einen zählbaren Vorteil konnten die Hauptstädter allerdings nicht daraus ziehen. Es sollte bis zur Drittelmitte dauern, dass die Domstädter sich konsequenter ins Angriffsdrittel spielten und arbeiteten. Dann klappte es auch wieder mit den Treffern. Zunächst Malte Hodi, der sich die Scheibe an der blauen Linie abholte und dann durch das Drittel tanzte, um das Spielgerät anschließend um den Goalie herumzulegen. Keine zwei Minuten später war es Jussi Petersen, der die gut laufende Scheibe mithilfe des Pfostens zum 6:0 in die Maschen schickte. Nochmals zwei Minuten später setzte Michael Bartuli mit dem 7:0 den Deckel auf diese Partie.

Haie Hygienekonzept – © Sportfoto-Sale (DR)

Haie Hygienekonzept – © Sportfoto-Sale (DR)

Junghaie sind nach 6 Spieltagen im Soll

Damit stehen die Junghaie um ihren neuen Headcoach Patrick Strauch mit 15 Punkten aus 6 Spielen vor der erneuten Zwangspause auf dem zweiten Tabellenplatz. Allerdings ist diese Tabelle durch das uns nun seit März – und auf unabsehbare Zeit weiter – begleitende Thema Corona sehr verzerrt, da die Teams eine unterschiedliche Anzahl Spiele bereits absolvieren konnten: es schwankt zwischen 5 (Jungadler) und 10 Spielen (DEG)! So erzählte auch Steffen Thaut (Orgaleiter der Kölner Nachwuchsmannschaften), dass man derzeit eigentlich überhaupt nichts planen könne und von Tag zu Tag schauen müsse. Aus Zuschauersicht ist alles gut organisiert mit Laufrichtungen im Vorraum und bis hin zum Fanshop im 1. OG, mit Desinfektionsmittel und gesperrten Sitzplätzen. In den Kabinen, so Thaut, wurden Plexiglas-Wände zwischen die einzelnen Sitzplätze gebaut, um die Trennung der Spieler zu gewährleisten. Außerdem ist natürlich der Mund-Nasen-Schutz zwingend vorgeschrieben. Er sieht das Problem viel mehr in der Tatsache, dass die meisten der Spieler (vor allem natürlich auch im jüngeren Bereich) neben Training und Spieltagen zum einen in Klassenräumen sitzen, die zu klein sind für vernünftige Abstände zwischen den Schülern, zum anderen auch auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Er hofft für alle Beteiligten, dass der Fall der Quarantäne nicht noch einmal eintritt, da es vor allem für die Internatsspieler ja einem Knastaufenthalt gleichgekommen sein muss, da diese sogar nur auf ein einzelnes Zimmer beschränkt waren. Allerdings kennt er (Thaut) jetzt fast alle Mitarbeiter der Gesundheitsämter und Hausärzte…

Junghaie-Headcoach Patrick Strauch im Interview

Michaela-Ross

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