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Bietigheim. (PM) In einer über weite Strecken sehr fair geführten Partie, stellten die Steelers erneut ihre Ambitionen als Spitzenreiter unter Beweis. 2350 Zuschauer sahen...

Logo der Bietigheim SteelersBietigheim. (PM) In einer über weite Strecken sehr fair geführten Partie, stellten die Steelers erneut ihre Ambitionen als Spitzenreiter unter Beweis. 2350 Zuschauer sahen in der EgeTrans Arena ein schnelles und torreiches Spiel, in dem Robin Just mit drei Treffern zum Spieler des Abends gewählt wurde. Dem Anlass entsprechend gekleidet, das Team von Kevin Gaudet spielte in einem extra entworfenen Weihnachtstrikot, mussten die Steelers im zweiten Spiel in der neuen Arena nur auf Verteidiger Markus Gleich verzichten. Er hatte nach einem Check während des Spiels in Crimmitschau über Leistenprobleme geklagt.

Gleich zu Beginn der Partie bekamen die Steelers nach einem Schuss von Bastian Steingroß ihre erste Möglichkeit. Stefan Vajs im Tor des ESV konnte aber abwehren und auch der Nachschuss von Chris St. Jacques fand nicht seinen Weg ins Tor. Es entwickelte sich in den nächsten Minuten ein Spiel ohne große Möglichkeiten. Beide Teams bewegten sich meist in der neutralen Zone. Als auf Seiten der Gäste Markku Tähtinen in der siebten Minute eine Strafe absitzen musste, wurde es erstmals richtig gefährlich vor dem Tor der Allgäuer. Sowohl Topscorer PJ Fenton, als auch Marcus Sommerfeld hatten jeweils gut herausgespielte Chancen, wurden aber vom Torhüter der Gäste am Scoren gehindert. Ab sofort erhöhten die Schwaben den Druck und spielten fast nur noch in der Zone des ESVK. In der 13. Minute scheiterte Philipp Quinlan auf Vorlage von Mark Heatley nur denkbar knapp. Eine Minute später erarbeitete sich Mike Oakley die echte Chance für Kaufbeuren, sein Alleingang wurde aber von Joey Vollmer gekonnt vereitelt. Drei Minuten vor der ersten Pause erfolgte dann der Lohn für die geleistete Arbeit. Ein schneller Angriff über links konnte im Nachschuss durch Robin Just zum 1:0 verwertet werden. Der erste Schuss kam bei diesem Treffer von Chris St. Jacques. Bei diesem Ergebnis sollte es nach 20 gespielten Minuten bleiben.

Im nächsten Drittel waren kaum 30 Sekunden gespielt da hatte Marcus Sommerfeld den nächsten Treffer auf dem Schläger, im Gegenangriff mussten die Gastgeber aber den Ausgleich hinnehmen. Eine Unachtsamkeit in der Verteidigung sorgte für das 1:1 durch Maximilian Forster. Durch diesen Treffer gestaltete sich die Begegnung etwas offener und auch Kaufbeuren kam zu seinen Möglichkeiten. Ein Pfostenschuss durch Chris St. Jacques in der 26. Minute sorgte für ein Raunen in dem gut gefüllten Steelersblock. Als die Steelers zur Mitte der Partie in Überzahl spielen durften, Stefan Goller saß wegen Beinstellens draußen, mussten die Zuschauer aber nach einem schnellen Break das 1:2 für den Gast aus Kaufbeuren hinnehmen. Ein schneller Gegenzug wurde gekonnt durch Dominic Krabbat mit einem Treffer abgeschlossen. Trotz dieses unglücklichen Gegentreffers bestimmte das Team um Kapitän Marcel Rodman weiter die Partie und kam in der 35. Minute in Überzahl zum Ausgleich (2:2). Robin Just hatte mit einem harten Schuss von der blauen Linie dem Torhüter der Jokers keine Chance gelassen. Das Zuspiel zu diesem Treffer kam von PJ Fenton und David Rodman. Kaufbeuren schien vom Ausgleich deutlich beeindruckt und steckte die meiste Energie in die Defensive und schnelle Konter. So blieb es nach 40 Minuten bei diesem Gleichstand und die Entscheidung musste weiter vertagt werden.

Da die Joker kurz vor dem Ende des zweiten Drittels mit sechs Mann gespielt hatten starteten die Gäste den Schlussabschnitt in Unterzahl. Kapital schlagen konnte das Team von Kevin Gaudet aus diesem Überzahl aber erst mal nicht. Eine starke Aktion hinter dem Gästetor sorgte in der 46. Minute für das 3:2 für die Steelers. Mark Heatley hatte mit dem genauen Zuspiel solange gewartet, bis René Schoofs frei vor dem Tor von Stefan Vajs zum Abschluss bereit stand. Eine Minute später gab es erneut Jubel auf den Rängen. Aus kurzer Distanz hatte David Rodman auf Zuspiel seines Bruders auf 4:2 erhöht. Die letzten zehn Minuten der Begegnung gestalteten sich ganz nach dem Geschmack der Schwaben, man verwaltete gekonnt die Führung und kam immer wieder mit gefährlichen Angriffen vor das Tor der Gäste. Die 2.384 Zuschauer in der EgeTrans Arena durften genau vier Minuten vor dem Ende das 5:2 durch Robin Just feiern. Ein schneller Angriff über rechts und ein super Pass von Chris St. Jacques sorgten für das endgültige Aus für den ESV Kaufbeuren. Hatte es am Anfang noch recht ausgeglichen ausgesehen, wurde es in den letzten 20 Minuten doch eine klare Angelegenheit.

Bereits am 30. Dezember bestreiten die Steelers ihr nächstes Heimspiel, zu Gast sind dann die Towerstars aus Ravensburg.

(steelers.de)

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